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Belohnungen für gute Schulleistungen wirken kontraproduktiv

Mit einem Lob können Eltern und Lehrer ihre Kinder fördern - oder auch in die Irre führen und demotivieren, warnen die Professoren Albert Ziegler und Heidrun Stöger in ihrem Ratgeber "Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern von Schulkindern".

Nachwuchs-Leistungssport: Wie junge Athleten langfristig motiviert bleiben

Der Nachwuchs-Leistungssport verliert oft seine besten Talente: Sie kapitulieren vor eigenen und fremden Leistungsansprüchen. Professor Dr. Jürgen Beckmann und Dr. Denise Beckmann sehen die Problemlösung in einem "Life Coaching" bzw. einem "systemischen Coaching": Die Kinder und Jugendlichen sollen nicht allein "fit für den Leistungssport", sondern v.a. "fit für ihr Leben" werden. Die Psychologen berichten über die Möglichkeiten im aktuellen Reader "Talentförderung - Sensible Phasen auf dem Weg zur Weltspitze".

Psychohygiene: Wie wir auch bei Stress gesund bleiben können

Stress kann produktiv stimulieren oder die psychische und somatische Gesundheit schädigen. Entscheidend ist nicht der Stress als solcher, sondern die Art, wie der Mensch mit dem Stress umgeht. Die dysfunktionale Stressverarbeitung kann auf Dauer schwerwiegende psychosomatische Erkrankungen auslösen. Dr. Peter Schulz (Trier) beschreibt die Problematik detailliert in seiner Monografie "Pathogene Stressverarbeitung und psychosomatische Störungen".

DGPPN veröffentlicht Forderungen zur Bundestagswahl 2017

Die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Erkrankungen in allen Bereichen der Gesellschaft berücksichtigen - das ist die zentrale Forderung, welche die DGPPN an die Politik stellt. Mit Blick auf die kommende Bundestagswahl bezieht die Fachgesellschaft in einem neuen Forderungskatalog Stellung zu den dringendsten Handlungsfeldern auf dem Gebiet der psychischen Gesundheit. Sie appelliert an die Parteien, diese stärker in den Fokus zu rücken und in ihre Wahlprogramme aufzunehmen.

Drugs research: Misuse by shareholders of the drugs industry

A new textbook illustrates the complex and multi-faceted dimensions of evidence building in European drugs research. On one level, the authors have identified practical and philosophical challenges regarding knowledge production including, for example, measurements of the drugs problem; researching the online world; and interpreting on-site drug tests.

Wirtschaftspsychologie: Wie sich Effizienz- und Effektivitätsverluste bei der Teamarbeit verhindern lassen

Wirtschaftspsychologie: Arbeit in Teams ist oft ineffizient und/oder ineffektiv. Ineffizient bedeutet: Der Aufwand ist im Verhältnis zum Ergebnis viel zu hoch. Ineffektiv bedeutet: Das angestrebte Ergebnis wird nicht oder nur unzulänglich erreicht. Je größer die Gruppe, desto größer sind die Verlustrisiken. Daher sollte das Team so klein wie möglich sein. Entscheidend sind Qualifikation und Durchsetzungskraft des Moderators, postuliert Professor Dr. Winfried Hacker (Dresden) in seinem Lehrbuch "Arbeitsgegenstand Mensch: Psychologie dialogisch-interaktiver Erwerbsarbeit".

Großzügigkeit ist eine Frage der sozialen Distanz

Forscher der Universitäten Lübeck und Bonn fanden heraus, warum Menschen großzügiger zu ihnen nahe stehenden Personen als zu Fremden sind. Empathiefähigkeit und das Hormon Oxytocin spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler jetzt in einem Fachartikel der Zeitschrift "Psychoneuroendocrinology".

"Ich bin doch noch so jung": Wie junge Krebspatienten mit der Diagnose leben

In einer groß angelegten Befragung haben Wissenschaftler der Medizini-schen Fakultät der Universität Leipzig die Lebenszufriedenheit und die psychosoziale Versorgungssituation von Krebspatienten im jungen Er-wachsenenalter untersucht. So leidet etwa jeder Zweite der befragten 18- bis 39-Jährigen unter Ängsten. Unzufrieden sind die Betroffenen vor al-lem mit ihrer beruflichen und finanziellen Situation sowie der eigenen Familienplanung und Sexualität. Zudem fehlt vielen Patienten eine altersangemessene Unterstützung.

Erste Hilfe für Internetsüchtige - Neues Portal hilft bei Internetsucht weiter

Am 7. Februar, dem Safer Internet Day, geht die deutschlandweit bisher umfassendste Onlinedatenbank zur Therapiesuche für Menschen mit Internetsucht online. Im Zentrum der Website www.erstehilfe-internetsucht.de steht eine Adressdatenbank für Beratungs- und Behandlungsangebote bei internetbasiertem Suchtverhalten.

Neue BZgA-Studienergebnisse belegen Probleme übermäßiger Internetnutzung bei Jugendlichen

Neueste Ergebnisse der Studie "Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und 25 Jahren durchschnittlich 22 Stunden pro Woche online sind, zum Kommunizieren, Spielen oder zur Unterhaltung, nicht im Zusammenhang mit Schule, Studium oder der Arbeit. Die heute veröffentlichte Studie belegt eine größere Zahl von computerspiel- oder internetbezogenen Störungen bei Jugendlichen als noch 2011. Demnach sind aktuell 7,1 Prozent der 12- bis 17-jährigen Mädchen und 4,5 Prozent der gleichaltrigen Jungen betroffen.




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