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Rausch: Wie Sport und Eros zur Sucht werden können

Rausch: Sport kann exzessiv, eine Form des Zwangs, der Abhängigkeit werden - oft in Kombination mit Essstörungen. In offiziellen psychiatrischen Kategorieen ist Sportsucht noch nicht als Krankheit aufgeführt. Dennoch sehen Psychotherapeuten darin immer öfter Krankheit und Leidensdruck. Je höher die äußeren Einflüsse auf den Sportler sind, desto höher ist die Gefahr einer krankhaften Suchtentwicklung, berichten Professor Dr. Jens Kleinert und Anna Wasserkampf (Sporthochschule Köln) in der Fachzeitschrift RAUSCH.

Wirtschaftspsychologie: Stark in der Arbeit

Wirtschaftspsychologie: Von einem Termin zum nächsten eilen, dazwischen mit einem verärgerten Kunden telefonieren und dann noch ein neues Projekt planen: Resilienz oder auch psychische Widerstandskraft unterstützt Beschäftigte dabei, mit solch hohen Arbeitsanforderungen erfolgreich umzugehen und sogar daran zu wachsen. Mit der Förderung von Resilienz können Unternehmen die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten sicherstellen und sie auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Wie dies gelingen kann, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Erlangen-Nürnberg in den vergangenen beiden Jahren im Verbundprojekt "Resilire - Altersübergreifendes Resilienz-Management" untersucht. Als Ergebnis haben sie anwendungsorientierte Instrumente wie eine Internet-Plattform und ein Online-Training entwickelt, mit denen sich die psychische Widerstandskraft im Arbeitsleben ermessen und fördern lässt.

Neue Erkenntnisse zum Spracherwerb von Säuglingen

Ungefähr zu ihrem ersten Geburtstag sprechen Kinder das erste Wort. Viele alltägliche Wörter verstehen sie aber bereits ein halbes Jahr früher, wie die Forschung zur Sprachentwicklung belegt. In einer aktuellen Studie zeigen Entwicklungspsychologinnen der Universität Tübingen, dass Säuglinge bereits mit drei Monaten gesprochene Wörter in Silbenbetonung und Silbenlaute zerlegen. Scheinbar können sie diese verschiedenen Pfade der Verarbeitung gesprochener Sprache aber erst am Ende des ersten Lebensjahres zusammenführen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Developmental Science" veröffentlicht.

Instant Messenger: Je weniger Selbstwert, desto mehr Nachrichten

Fernanda Heinke, Absolventin der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien in Düsseldorf, hat in ihrer Bachelorarbeit im Fach Angewandte Psychologie den Zusammenhang zwischen der Nutzungshäufigkeit von Instant Messengern und dem Selbstwertgefühl untersucht. Ihr Ergebnis: Wer wenig Selbstwertgefühl hat, kommuniziert umso häufiger über Facebook und WhatsApp.

Wirtschaftspsychologie: Hohe Jobzufriedenheit trotz steigender Belastungen bei älteren Arbeitskräften

Wirtschaftspsychologie: Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Anhebung des Renteneintrittsalters steigt der Anteil älterer Arbeitskräfte. Zugleich ändern sich durch den technologischen Wandel und die Flexibilisierung der Arbeitswelt die Anforderungen und Arbeitsformen rasant. Wie erleben die älteren Erwerbstätigen ihre Arbeitssituation? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys geben dazu anlässlich des Tags der Arbeit interessante Antworten.

Wie ein Studium erfreulich und erfolgreich gelingen kann

Etwa 20 Prozent der Studierenden leiden unter psychischen Störungen bzw. Verhaltensstörungen. Die Situation der Dozierenden ist kaum besser. Die teilweise alarmierende Situation überrascht nicht. Denn die meisten Hochschulen verstoßen annähernd konsequent und stündlich gegen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen der Arbeits- und Gesundheitspsychologie, analysiert Professor Dr. Manfred Mühlfelder. In seiner Monografie "Studieren macht krank oder Freude" gibt er konkrete, detaillierte Empfehlungen für Studierende, Dozierende und Verwaltende.

Sehen Fußballfans rivalisierender Mannschaften dasselbe Fußballspiel mit anderen Augen?

Wenn sich am 26. April der FC Bayern München und Borussia Dortmund gegenüberstehen, schauen sich viele Fußball-Begeisterte das Halbfinal-Spiel um den DFB-Pokal gemeinsam an. Die Erfahrungen zeigen, dass die Erinnerungen der Fans nach einem solchen Spiel zugunsten ihrer eigenen Mannschaft verzerrt sind. Wann setzt diese Verzerrung ein? Sehen Fans rivalisierender Mannschaften bereits das Spiel anders oder kommt es erst später bei der Rückerinnerung zu dieser Verzerrung? Eine Antwort darauf haben Forscher an der Universität Tübingen, PD Dr. Markus Huff, und am Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM), Prof. Dr. Stephan Schwan, mit Hilfe einer eigens entwickelten Methode gefunden.

Episoden im Gefängnis: Komisches im Bedrohlichen

Der Knast ist kein Tatort für Komödien. Seine Tristess, seine Tragik inszenieren jedoch ein Absurdistan mit gelegentlich unfreiwillig komischen Zügen. Die ehemalige Gefängnis-Psychologin Dr. Katharina Bennefeld-Kersten und der Gefängnisseelsorger Franz-Josef Christoph wissen in 20 Episoden leicht schmunzelnd darüber zu berichten. Der Buchtitel fordert: "Gehen Sie in das Gefängnis. Gehen Sie direkt dorthin." Das Leben hinter Gittern ist dennoch kein Monopoly-Spiel.

Wirtschaftspsychologie: "Ihre Mailbox spiegelt Ihre Persönlichkeit"

Wirtschaftspsychologie: "Eine überquellende Mail-Inbox gehört zu den Dingen, die heutzutage am häufigsten beklagt werden." Lässt sich das Problem lösen? In seinen 66 "Freibriefen" antwortet der prominente Wirtschaftspsychologe Dr. Felix Frei (Zürich) auf alltägliche Fragen des Büroalltags und demaskiert jede Menge Problemlagen als selbstverschuldet.

Ästhetik in der Evolution: Schönheit zahlt sich (meist) aus

Die Schönheit eines Menschen liegt keineswegs individuell im Auge des Betrachters; sie wird in unterschiedlichen Kulturen zu unterschiedlichen Zeiten ähnlich oder gleich eingeschätzt. Schönheit assoziiert Gesundheit und Stärke. Wie hat sich Ästhetik im Lauf der Evolution entwickelt? Psychologen geben darauf - teils überraschende - Antworten in ihrem neuen Reader "Evolutionäre Ästhetik".




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