Wirtschaftspsychologie: Moralische Sensitivität ist ein wesentlicher Teil erfolgreicher Führung
Wirtschaftspsychologie: Werteorientiertes, beobachtbares Führungsverhalten korreliert mit positiven Einstellungen und Verhaltensweisen der Beschäftigten, belegt Professorin Dr. Carmen Tanner in mehreren Studien. Moral und Wirtschaft sind keine Gegensätze, postuliert die Wissenschaftlerin in der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie.
Forensische Psychiatrie: Sport bietet hohe Therapiechancen
In der Psychiatrie - insbesondere im forensisch-psychiatrischen Bereich - werden die Möglichkeiten der Sporttherapie viel zu wenig genutzt. Dr. Olav Schmid und Kollegen (Universität Konstanz) beschreiben detailliert die Chancen der Sporttherapie in der Fachzeitschrift Forensische Psychiatrie und Psychotherapie.
Regelmäßiges Training gilt als bester Weg das Gedächtnis und die Konzentrationsfähigkeit zu erhalten oder sogar zu verbessern. Gut verträgliche Methoden zur Unterstützung des Erfolges solcher Übungen wären zweifellos wünschenswert. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen haben unter der Leitung von Professor Christian Plewnia jetzt erstmals gezeigt, dass leichte elektrische Stimulation des Stirnhirns während eines speziellen Arbeitsgedächtnistrainings die Übungsergebnisse verbessert. Diese Verbesserungen sind noch Monate nach dem Training und darüber hinaus in ähnlichen, vorher nicht trainierten Aufgaben nachweisbar.
One day, our brains will not work the way they used to, we won't be as "sharp" as we once were, we won't be able to remember things as easily. This is what's been engrained in us. We're even led to believe that we can't learn new skills, or take in certain information such as language, past a certain age. But, a new theory holds that it doesn't have to be that way. In fact, as adults, if we continue to learn the way we did as children, UCR psychology professor Rachel Wu asserts, we can redefine what it means to be an "aging" adult.
Rausch: Wie Sport und Eros zur Sucht werden können
Rausch: Sport kann exzessiv, eine Form des Zwangs, der Abhängigkeit werden - oft in Kombination mit Essstörungen. In offiziellen psychiatrischen Kategorieen ist Sportsucht noch nicht als Krankheit aufgeführt. Dennoch sehen Psychotherapeuten darin immer öfter Krankheit und Leidensdruck. Je höher die äußeren Einflüsse auf den Sportler sind, desto höher ist die Gefahr einer krankhaften Suchtentwicklung, berichten Professor Dr. Jens Kleinert und Anna Wasserkampf (Sporthochschule Köln) in der Fachzeitschrift RAUSCH.
Wirtschaftspsychologie: Von einem Termin zum nächsten eilen, dazwischen mit einem verärgerten Kunden telefonieren und dann noch ein neues Projekt planen: Resilienz oder auch psychische Widerstandskraft unterstützt Beschäftigte dabei, mit solch hohen Arbeitsanforderungen erfolgreich umzugehen und sogar daran zu wachsen. Mit der Förderung von Resilienz können Unternehmen die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten sicherstellen und sie auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Wie dies gelingen kann, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Freiburg und Erlangen-Nürnberg in den vergangenen beiden Jahren im Verbundprojekt "Resilire - Altersübergreifendes Resilienz-Management" untersucht. Als Ergebnis haben sie anwendungsorientierte Instrumente wie eine Internet-Plattform und ein Online-Training entwickelt, mit denen sich die psychische Widerstandskraft im Arbeitsleben ermessen und fördern lässt.
Ungefähr zu ihrem ersten Geburtstag sprechen Kinder das erste Wort. Viele alltägliche Wörter verstehen sie aber bereits ein halbes Jahr früher, wie die Forschung zur Sprachentwicklung belegt. In einer aktuellen Studie zeigen Entwicklungspsychologinnen der Universität Tübingen, dass Säuglinge bereits mit drei Monaten gesprochene Wörter in Silbenbetonung und Silbenlaute zerlegen. Scheinbar können sie diese verschiedenen Pfade der Verarbeitung gesprochener Sprache aber erst am Ende des ersten Lebensjahres zusammenführen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Developmental Science" veröffentlicht.
Instant Messenger: Je weniger Selbstwert, desto mehr Nachrichten
Fernanda Heinke, Absolventin der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien in Düsseldorf, hat in ihrer Bachelorarbeit im Fach Angewandte Psychologie den Zusammenhang zwischen der Nutzungshäufigkeit von Instant Messengern und dem Selbstwertgefühl untersucht. Ihr Ergebnis: Wer wenig Selbstwertgefühl hat, kommuniziert umso häufiger über Facebook und WhatsApp.
Wirtschaftspsychologie: Hohe Jobzufriedenheit trotz steigender Belastungen bei älteren Arbeitskräften
Wirtschaftspsychologie: Im Zuge der demografischen Entwicklung und der Anhebung des Renteneintrittsalters steigt der Anteil älterer Arbeitskräfte. Zugleich ändern sich durch den technologischen Wandel und die Flexibilisierung der Arbeitswelt die Anforderungen und Arbeitsformen rasant. Wie erleben die älteren Erwerbstätigen ihre Arbeitssituation? Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys geben dazu anlässlich des Tags der Arbeit interessante Antworten.
Wie ein Studium erfreulich und erfolgreich gelingen kann
Etwa 20 Prozent der Studierenden leiden unter psychischen Störungen bzw. Verhaltensstörungen. Die Situation der Dozierenden ist kaum besser. Die teilweise alarmierende Situation überrascht nicht. Denn die meisten Hochschulen verstoßen annähernd konsequent und stündlich gegen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen der Arbeits- und Gesundheitspsychologie, analysiert Professor Dr. Manfred Mühlfelder. In seiner Monografie "Studieren macht krank oder Freude" gibt er konkrete, detaillierte Empfehlungen für Studierende, Dozierende und Verwaltende.