NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » News-Archiv

« zurück

Hier auswählen, Auswahl erscheint unterhalb

Getroffene Auswahl

Lektionen der Corona-Pandemie: Viele Daten, viele Urteile, aber kein nützlicher theoretischer Rahmen

Die medizinische Fachwelt hat während der Corona-Pandemie ihr volle Kraft nicht ausspielen können. Denn das reichlich vorhandene Spezialwissen wurde nicht in ein Gesamtbild integriert. Die scheinbaren Widersprüche zwischen einzelnen Medizinern basierten meist auf einseitigen Perspektiven unterschiedlicher Subspezialisierungen. Der Rahmen einer Theorie der Pandemie - oder gar der Theorie der Medizin - fehlt. Diese Defizite analysiert Professor DDDr. Felix Tretter in seinem aktuellen Reader "Wissensgesellschaft im Krisenstress". Gleichzeitig bereitet er systemwissenschaftlich eine empirisch fundierte Theoriebildung vor.

Wie Gene, Hirneigenschaften und Intelligenz zusammenhängen

Intelligenz ist zum Teil genetisch bedingt. Es gibt Studien, die belegen, dass gewisse Genvariationen mit besseren Leistungen in Intelligenztests verknüpft sind. Andere Studien zeigen, dass unterschiedliche Hirneigenschaften, zum Beispiel eine effiziente Vernetzung, mit Intelligenz zusammenhängen. Erstmals haben Forschende nun alle drei Parameter – Gene, unterschiedliche Hirneigenschaften und Verhalten – gleichzeitig untersucht. Mit Genanalysen, kernspintomografischen Aufnahmen und Intelligenztests wies das Team nach, welche Hirneigenschaften das Bindeglied zwischen Genen und Verhalten bilden.

Wie unser Gehirn neue Entscheidungen trifft

Wie geht das Gehirn mit neuen Situationen um? Wie trifft es Entscheidungen? Mona Garvert und Christian Doeller vom MPI CBS haben gemeinsam mit Max-Planck-Kollegen vom MPI für Bildungsforschung und vom MPI für Biologische Kybernetik in einer aktuell in Nature Neuroscience veröffentlichten Studie untersucht, welcher Mechanismus im Gehirn zugrunde liegt, wenn wir gespeichertes Wissen auf neue Entscheidungssituationen anwenden.

Wirtschaftspsychologie: Erfolgsfaktoren für ein zielgruppenspezifisches Personalmarketing

Wirtschaftspsychologie: Spaß und Abwechslung stehen für die Generation Y im Vordergrund ihrer Berufswünsche. Ein verlässliches Unternehmen und vorbildliche Vorgesetzte werden erwartet. Allerdings gewichten Frauen und Männer ihre Optionen unterschiedlich. Das Personalmanagement kann seine Erfolge durch eine entsprechende Feinjustierung optimieren. Die unabhängige Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" bietet in einer speziellen Ausgabe die aktuellen Daten und Übersichten zu Erfolgsfaktoren für "Employer Branding und Recruitment" .

Evolutionspsychologie: Männer steigern ihre Attraktivität durch sprachliche Leistungen

Frauen lesen mehr als Männer und erfreuen sich tendenziell einer eigenen höheren Sprachbegabung. Männer versuchen demgegenüber, ihre Attraktivität bei Frauen durch sprachliche Leistungen zu steigern. Professor Dr. Benjamin P. Lange erläutert die Hintergründe im Reader "Geschlecht und Verhalten aus evolutionärer Perspektive".

 

Die Laune an der Nasenspitze erkennen

Die Nase verrät die Laune.

Nicht nur Augen und Mund verraten den Gemütszustand – Gießener Wahrnehmungsforscher stoßen zufällig auf die Bedeutung der Nase

Mutter-Kind-Beziehung hat sich während der Corona-Pandemie häufig verbessert.

Während der Corona-Pandemie haben bei Müttern Stress und depressive Stimmungen häufig zugenommen. Unter der Belastungssituation veränderte sich bei etwa 50 Prozent das Mutter-Kind-Verhältnis nicht, bei fast 20 Prozent entwickelte es sich ungünstig und bei mehr als 30 Prozent günstig. Dies ergab eine Umfrage der Arbeitsgruppe Medizinische Soziologie der Medizinischen Hochschule Hannover - publiziert in der Fachzeitschrift "Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation".

High Risk-Unternehmen: Sicherheitskultur ist nur mit partizipativem Führungsstil erreichbar

Entropie bedeutet das Ausmaß an Eventualitäten, Unklarheiten, vielleicht auch Ordnungsdefiziten. Wie können in Hochrisiko-Bereichen Entscheidungen unter wachsender Entropie gefällt werden? Der Sicherheitsingenieur Dr. Volker Hoensch hat die Frage anhand der Nuklearkatastrophen Tschernobyl und Fukushima untersucht: In beiden Fällen haben Verantwortliche gegen bekannte Naturgesetze gehandelt, um Gewinne zu steigern. In seiner neuen Monografie "Entscheidungen unter Entropie" liefert Hoensch eine mehrperspektivische Analyse aus Sicht der Physik, der Netzwerktheorie, der Sozialwissenschaften, der Psychologie und Philosophie. Die zunehmende Entropie fordert essentiell eine Sicherheitskultur heraus.

Rainer Thomasius: In der Pandemie hat sich Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen verdoppelt

Während der Pandemie hat sich die Mediensucht bei Kindern und Jugendlichen verdoppelt. Inzwischen sind mehr als sechs Prozent der Minderjährigen abhängig von Computerspielen und sozialen Medien. Damit zeigen über 600.000 Jungen und Mädchen ein pathologisches Nutzungsverhalten. Auch die Medien-Nutzungszeiten sind seit 2019 um ein Drittel gestiegen. Das zeigt eine aktuelle gemeinsame Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Der Vergleich der digitalen Mediennutzung von Kindern, Jugendlichen und deren Eltern in bundesweit 1.200 Familien an fünf Messzeitpunkten der vergangenen vier Jahre gilt als weltweit einzigartig. Erstmals wurde jetzt auch das Suchtpotential beim Streaming und körperliche Probleme untersucht.

Weltgeschichte der Psychologie: Wie Wissenschaftler der "Dritten Welt" an ihrer indigenen Psychologie arbeiten

In seiner "Weltgeschichte der Psychologie" verdeutlicht Hannes Stubbe einerseits wesentliche Unterschiede der Kulturen und anderseits gleichzeitig die "psychische Einheit der Menschheit". Weltweit entwickeln sich in kulturell unterschiedlichen Ausformungen Intelligenz, Kognition, Wahrnehmung, Emotion, Motivation: immer anders und immer vergleichbar.




alttext    

 

Aktuell

Journale