Konzentration auf das Wesentliche - Wie Dopamin hilft, relevante von irrelevanten Reizen zu trennen
Unsere Ohren sind ständig auf Empfang und nehmen Wichtiges genauso wie Unwichtiges wahr. Um Ordnung in das akustische Chaos zu bringen, muss das Gehirn auswählen, welche Information bevorzugt verarbeitet werden soll. Wie das geschieht, haben Magdeburger Neurobiologen herausbekommen.
Die Wünsche des Kunden im Blick haben und dabei immer lächeln: Für Mitarbeiter im Einzelhandel und in Dienstleistungsunternehmen gehört das zum Alltag. Denn ob der Kunde etwas kauft, hängt entscheidend auch davon ab, ob er zuvorkommend bedient wurde. Aber manchmal nützt auch das schönste Lächeln nichts, nämlich dann, wenn es nur gespielt ist. Das haben Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Kollegen aus Münster und Australien jetzt empirisch nachgewiesen.
Cognitive therapy "safe and acceptable to treat schizophrenia
Researchers from The University of Manchester have shown cognitive therapy can be used as a safe and acceptable alternative treatment to for people with schizophrenia spectrum disorders who have chosen not to take antipsychotic drugs.
Wirtschaftspsychologie: Veranstaltungen zur Personalentwicklung immer kostspielig, meist nutzlos und gelegentlich paranoid
Wirtschaftspsychologie: Jährlich werden in Deutschland annähernd 50 Milliarden Euro in Veranstaltungen zur Personalentwicklung und Weiterbildung investiert. Doch nur etwa zehn Prozent der Maßnahmen ziehen den gewünschten Erfolg nach sich. Die meisten Angebote sind belanglos bis unterhaltsam, einige tendieren zur Paranoia, berichtet Dr. Uwe Peter Kanning, Professor an der Hochschule Osnabrück und der Universität Münster. In seiner neuen Monografie "Wenn Manager auf Bäume klettern" analysiert der Wirtschaftspsychologe "Mythen der Personalentwicklung und Weiterbildung".
Persönlichkeitsstörungen in der Psychoanalyse als Beziehungsstörung behandeln: Chancen und Risiken
Persönlichkeitsstörungen sind eine schwere Herausforderung für Therapeuten. Die möglichen Fehler und Verwicklungen sind riskant. Dennoch kann eine psychoanalytisch orientierte stationäre Behandlung zu guten Ergebnissen führen, berichtet Dr. Gerhard Damman in "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung". Der Arzt und Psychotherapeut warnt vor einer Überschätzung medikamentöser Therapiemöglichkeiten bei Persönlichkeitsstörungen.
Große Augen, volle Lippen, dazu ebenmäßige Gesichtszüge - dass Schauspielerin Angelina Jolie weltweit als Inbegriff weiblicher Attraktivität gilt, ist für PD Dr. Holger Wiese von der Friedrich-Schiller-Universität Jena kein Wunder. "Ihr Gesicht vereint viele Faktoren, die ein Gesicht attraktiv machen", sagt der Psychologe, der sich in seiner Forschungsarbeit vor allem mit der Wahrnehmung von Gesichtern befasst. "Zum einen empfinden wir sehr symmetrische und eher durchschnittliche Gesichter als attraktiv", erklärt er. "Zum anderen zeichnen sich als besonders anziehend empfundene Menschen häufig durch zusätzliche Merkmale aus, die sie wiederum vom Durchschnitt abheben." Neben Attraktivität garantieren diese Merkmale, wie große Augen oder ein markanter Mund, auch einen hohen Wiedererkennungswert. "An solche Gesichter erinnern wir uns ziemlich gut", so Wiese.
Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Zwangsbehandlung mit psychoanalytischer Orientierung erfolgversprechend
Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Täglich ist die forensische Ambulanz in die Probleme der Zwangsbehandlung und der Täuschung verstrickt. Patienten entwickeln oft beim Tricksen, Lügen, Verheimlichen eine eindrucksvolle Kreativität. Dennoch kann eine psychoanalytisch orientierte Behandlung aussichtsreich sein, berichtet Dr. Jan Bulla (Reichenau) anhand theoretischer Reflexionen und eigener Erfahrungen. Der Beitrag erschien in der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie".
Berliner Forscher entwickeln einen Roboter, der lernen kann sich anhand von Außenreizen in seiner Umgebung zurechtzufinden. Sein Vorbild: das Insektenhirn.
Orthorexie: wenn gesundes Essen zum schädlichen Zwang wird
Die Sorge um gesundes Essen kann zum Zwang werden - meist relativ unauffällig, doch zu extremen Ausmaßen steigerungsfähig. Nimmt das Verhalten pathologische Züge an, sprechen Psychologen von Orthorexie. Sie kann u.U. zur Mangelernährung mit tödlichen Folgen führen, berichtet Professor Dr. Ulrich Voderholzer in seinem Beitrag zum aktuellen Reader "Gesundheitszwänge".
USF Psychologist: Childhood Depression May Lead to Heart Disease by Teen Years
Children with depression are more likely to be obese, smoke and be inactive, and can show the effects of heart disease as early as their teen years, according to a newly published study by University of South Florida Associate Professor of Psychology Jonathan Rottenberg.