Alternativer Drogen- und Suchtbericht: "Drug-Checking" könnte tödliche Risiken reduzieren, wird jedoch amtlich verhindert
Drogen, meist illegal gehandelt, sind häufig "unsauber": Sie werden bereits beim Anbau toxisch belastet oder später "gestreckt" und auf verschiedenste Weise verändert. Die Toxizität ist für den Konsumenten kaum erkennbar und unter Umständen lebensbedrohlich. Gerrit Kamphausen fordert im "2. Alternativen Drogen- und Suchtbericht", ein "Drug-Checking" zu etablieren. Dies erhält dadurch eine besondere Aktualität, dass künftig Schmerzkranke unter bestimmten Voraussetzungen Cannabis als Medikament verwenden dürfen.
Children with good memories are better liars, research shows
Children who benefit from a good memory are much better at covering up lies, researchers from the University of Sheffield have discovered. Experts found a link between verbal memory and covering up lies following a study which investigated the role of working memory in verbal deception amongst children. The study saw six to seven year old children presented with the opportunity to do something they were instructed not to -peek at the final answers on the back of a card during a trivia game.
Changing faces: We can look more trustworthy, but not more competent, NYU research finds
We can alter our facial features in ways that make us look more trustworthy, but don't have the same ability to appear more competent, a team of New York University psychology researchers has found. The study, which appears in the Personality and Social Psychology Bulletin, a SAGE journal, points to both the limits and potential we have in visually representing ourselves--from dating and career-networking sites to social media posts.
Viele Menschen halten Kleinkinder für stur, egoistisch und unfähig, mit anderen zu teilen. Doch Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Universität Manchester in Großbritannien haben jetzt herausgefunden, dass schon dreijährige Kinder über ein überraschendes Maß an Fürsorge und einen intuitiven Sinn für eine opferorientierte Gerechtigkeit verfügen. Kleinkinder geben verlorene Dinge lieber an deren rechtmäßige Eigentümer zurück. Wenn das nicht möglich ist, hindern sie wenigstens andere daran zu nehmen, was ihnen nicht gehört. Darüber hinaus setzen sich sowohl Drei- als auch Fünfjährige für die Bedürfnisse einer anderen Person genauso stark ein wie für ihre eigenen - sogar wenn es sich bei dieser um eine Handpuppe handelt. Die Ergebnisse der Studie mit Kindern aus Deutschland vermitteln neue Einblicke wie der Gerechtigkeitssinn im Laufe der Evolution entstanden ist.
Wie psychosomatische Krankheiten Weltereignisse auslösen können
Psychische Verletzungen und Defizite von Regierenden können welthistorische Ereignisse auslösen: Preußens Friedrich II. war von seinem grausamen Vater psychisch und körperlich misshandelt worden; als er selbst zur Macht kam, kompensierte er seine Erniedrigung und übertraf den Vater an Despotie und Grausamkeit: Seine Kriege kosteten mindestens 100.000 Menschen das Leben, veränderten Europa, brachten Friedrich den Titel "der Große" ein, heilten jedoch nicht sein Psychotrauma. Die Psychosomatiker Rudolf und Barbara Klussmann beschreiben in ihrem aktuellen Reader "Konflikt, Krise, Krankheit" folgenreiche Leiden historischer Persönlichkeiten.
Stronger working memory and reduced sexual risk-taking in adolescents
Teenagers vary substantially in their ability to control impulses and regulate their behavior. Adolescents who have difficulty with impulse control may be more prone to risky sexual behavior, with serious consequences such as sexually transmitted diseases and unintended pregnancies. A new study has found that individual differences in working memory can predict both early sexual activity and unprotected sexual involvement during adolescence.
Nur wenn Vorhersagen bei der Gesichtserkennung falsch sind, schalten sich obere Hirnregionen ein. Wissenschaftler der Goethe-Universität haben jetzt bestätigt, dass Hirnwellen, die an obere Hirnregionen gesandt werden, im Falle eines Vorhersagefehlers verstärkt sind. Diese Ergebnisse versprechen auch ein besseres Verständnis der psychischen Erkrankungen Schizophrenie und der Autismus-Spektrum-Störung.
Group memberships boost self-esteem more than friends alone
Belonging to multiple groups that are important to you boosts self-esteem much more than having friends alone, new research has found. CIFAR fellows Nyla Branscombe (University of Kansas), Alexander Haslam and Catherine Haslam (both University of Queensland) recently collaborated with lead author Jolanda Jetten on experiments to explore the importance of group memberships for self-esteem. Working with groups of school children, the elderly, and former homeless people in the United Kingdom, China and Australia, their studies showed consistently that people who belong to many groups, whatever their nature, had higher self-esteem. However, this relationship was only apparent when people considered the group in question to contribute to their sense of who they were -- that is, when they were a basis for social identity.
Wirtschaftspsychologie: Produktivität und Lebensqualität mit Meditation steigern
Neurologische Studien belegen: Meditation verändert Anatomie und Leistungskraft des Gehirns. Immer häufiger nutzen Manager diese Chance; prominentestes Beispiel war Steve Jobs. Dipl.-Psych. Helmut Brenner beschreibt in seinem Buch "Meditation" allgemeinverständlich, welche Formen und welche Praktiken individuell für wen geeignet sind.
Befürchtungen, Surfen auf Facebook hätte negative psychische Auswirkungen, haben sich nicht bewahrheitet. Forscherinnen am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen haben herausgefunden: Positive Posts auf Facebook machen eher glücklich als neidisch. In zwei Studien haben sie untersucht, welche Emotionen die meist positiven Statusmitteilungen auf Facebook auslösen.