Während Frühgeborene nicht der Meinung sind, dass sich ihre gesundheitsbezogene Lebensqualität im Übergang vom Jugend- in das Erwachsenenalter verschlechtert hat, machen sich deren Eltern mehr Sorgen um das Wohlbefinden ihrer Sprösslinge. Diese Ergebnisse liefert eine Studie von Wissenschaftlern der University of Warwick (England) und des Universitätsklinikums Bonn. Die Daten wurden im Zuge der Bayerischen Entwicklungsstudie erhoben und nun im angesehenen US-Fachjournal "Pediatrics" veröffentlicht.
Menschen und Tiere lernen schneller, wenn die Folgen ihrer Handlungen unmittelbar sind. Zeitliche Verzögerungen in der Abfolge von Ursache und Wirkung verunsichern Mensch und Tier und erschweren den Lernprozess. Eine fundamentale Lernleistung unseres Gehirns besteht indes darin, auch in solchen komplexeren Situationen ein Ereignis korrekt mit der verursachenden Handlung zu verknüpfen. Es existieren darüber hinaus noch weitere, parallel ablaufende Mechanismen, auch solche, die dieses Ursache-Wirkung-Prinzip nicht berücksichtigen. Diese ganz verschiedenen Lernprozesse finden zwar in jeweils unterschiedlichen Hirnarealen, jedoch gleichzeitig statt.
Digitale Welt, demografischer Wandel: Wie Betriebe reagieren / Wie verändert sich Arbeit?
Wie verändert sich Arbeit? Wirtschaftsinformatiker und Sozialpädagoginnen der Uni Hildesheim koordinieren das "InDeKo.Navi"-Projekt, in dem bundesweit untersucht wird, wie Betriebe mit Nachwuchssorgen und Personalentwicklung umgehen. Sie befassen sich mit den Folgen des demografischen Wandels und der modernen digitalisierten Arbeitswelt. Und in der lebt und arbeitet noch immer der Mensch - mit all seinen Fähigkeiten, Stärken, Schwächen. Wie sehen Arbeitsumgebungen aus, die Gesundheit und Lernen fördern? Wie geben ältere Ärzte, IT-Führungskräfte oder Maschinenbauer ihr Wissen weiter? Wie erleben Jüngere nach Abschluss der ersten Bildungsphasen ihre Karriereperspektiven?
Migranten: häufig traumatisiert und persönlichkeitsgestört
Migranten wurden oft vor, während und nach ihrer Flucht schwer traumatisiert. Daraus entstehen häufig langfristige Persönlichkeitsstörungen und dissoziale Auffälligkeiten, u.U. bis hin zu gesetzwidrigen Übergriffen. PD Dr. Iris Calliess und Professor Dr. Wielant Machleidt analysieren die Problematik in ihrem Beitrag zum Fachbuch "Persönlichkeitsstörungen im therapeutischen Alltag."
The tougher men think they are, the less likely they are to be honest with doctors
Men are less likely than women to go to the doctor, more likely to choose a male doctor when they do go, but less likely to be honest with that doctor about their symptoms, Rutgers psychologists have found. The researchers believe this may contribute to men's dying earlier than women.
Psychosoziale Versorgung von Flüchtlingen verbessern
Der Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland stellt auch die Gesundheitsversorgung vor enorme Herausforderungen - ganz besonders den Bereich Psychiatrie und Psychotherapie. Denn viele Neuankömmlinge sind in ihrer psychischen Gesundheit schwer belastet. Die unvertrauten Lebensumstände in Deutschland und die erheblichen Zugangsbarrieren zum Gesundheitssystem verstärken nicht nur ihre soziale Unsicherheit, sondern erhöhen auch ihre Vulnerabilität. In einem neuen Positionspapier geht die DGPPN deshalb auf die aktuelle Versorgungssituation ein und leitet daraus dringende Handlungsempfehlungen ab.
Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland: Ergebnisse des Surveys 2015 und Trends
Die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland ist insgesamt weiterhin rückläufig. Das belegen die neuen Ergebnisse der repräsentativen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu "Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2015" zur Verbreitung von Glücksspielen und damit assoziierten Problemen. Die Ergebnisse bestätigen den Trend, der sich auch in den vorangegangenen Befragungen abzeichnete.
Wirtschaftspsychologie: Personalauswahl häufig mit unzuverlässigen Methoden
Wirtschaftspsychologie: Die Praxis der Personalauswahl ist häufig mangelhaft. "Die diagnostischen Potenziale der Auswahlmethoden werden im Alltag oftmals nicht genutzt," kritisiert Professor Dr. Uwe Peter Kanning (Osnabrück) in seinem Beitrag zur Fachzeitschrift "Report Psychologie".
Warum Teenies so gerne in der Gruppe shoppen gehen
"Shoppen gehen" in Einkaufs-Centern oder der Innenstadt, das gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Teenagern. Sie pilgern oft mehrmals wöchentlich, meist begleitet von den besten Freunden, durch die Geschäfte, um zu schauen, anzuprobieren und oft auch, um zu kaufen. Die Soziologin Stefanie Wenzel vom Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der Universität Rostock hat in einem Forschungsprojekt das Einkaufsverhalten von Teenies unter die Lupe genommen und unter anderem erkundet, warum sie fast nur in Begleitung von Gleichaltrigen shoppen.
Dass im Alltag die Liebe ab und an zu kurz kommt, ist kein Geheimnis. Zwar steht mit dem Frühling die Jahreszeit bevor, die immer wieder mit einem Gefühlshoch einhergeht, doch gerade für Paare, die über die erste Phase des "Verliebtseins" hinaus sind, können die Herausforderungen des Alltags die Beziehung negativ beeinflussen. Stress bei der Arbeit, die Versorgung der Kinder oder das Erledigen von Einkäufen - jeder kennt Situationen, die die eigenen Nerven beanspruchen und die Laune trüben. Das wirkt sich oft auch auf die Partnerschaft aus. Die Psychologin Dr. Christine Finn von der Friedrich-Schiller-Universität Jena geht deshalb der Frage nach, wie Liebe und Partnerschaft lebendig bleiben können. Dafür startet die Wissenschaftlerin vom Fachbereich Differentielle Psychologie, Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik nun eine Online-Befragung von Paaren, die schon länger als einen Monat eine Beziehung führen.