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Druck ablassen für die Augen: Autogenes Training und Co. helfen bei Grünem Star

Entspannungsübungen helfen Patienten, die unter der Augenerkrankung "Grüner Star" leiden: Studien weisen darauf hin, dass autogenes Training, Hypnose oder Musiktherapie den Augeninnendruck senken, die Durchblutung des Sehnervs verbessern und so den Krankheitsfortschritt bremsen könnten. Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) sieht in Entspannungsübungen eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Therapie, keinen Ersatz. Beides sollte deshalb immer in Absprache mit dem Augenarzt und unter professioneller Anleitung erfolgen.

Wirtschaftspsychologie: elektronische Risiken und Versuchungen am Arbeitsplatz

Wirtschaftspsychologie: In welchem Umfang werden Smartphones oder Soziale Medien während der Arbeitszeit für private Interessen genutzt und dienen der Ablenkung oder Störung? Die Frage lässt sich nur individuell beantworten. Studien in der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" belegen allerdings: Die arbeitsbezogene Nutzung "neuer" Medien ist ebenso erheblich wie nützlich.

Teenage boys who show empathy attract 1.8 more girlfriends than boys who don't

Boys high in cognitive empathy attracted an average of 1.8 more girl friendships than low empathy counterparts, as revealed by a landmark study - When Empathy Matters: The Role of Sex and Empathy in Close Friendships. The Australian Research Council-funded research, led by Professor Joseph Ciarrochi at the Institute for Positive Psychology and Education at Australian Catholic University, has been published in the Journal of Personality.

Dresdner Riechforscher: Das Geheimnis eines erfüllten Liebeslebens ist der passende Geruch

Dass die Schönheit allein im Auge des Betrachters liegt, ist heute hinlänglich widerlegt. Menschen suchen bei der Partnerwahl nicht nur die visuellen Reize - sie sind auch recht versiert, was die olfaktorische Kommunikation angeht. Dabei ist weniger entscheidend, welcher Designerduft dem Heer an Paarungswilligen unter die Nase gehalten wird, viel wichtiger ist bei der Partnerwahl der natürliche Duft von Mann und Frau. Und dieses "Parfum naturel" ist quasi ein Spiegelbild unseres Genpools. Das unterstreichen auch die Ergebnisse der Forschungsarbeit von Jana Kromer an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus, TU Dresden.

Mehr Gewalt im Kinderzimmer durch LEGO Spielzeug

Wie Wissenschaftler der University of Canterbury in Neuseeland herausgefunden haben, sind LEGO Spielzeuge in den letzten Jahren immer gewalttätiger geworden. Ihr Forschungsbericht wurde kürzlich im Wissenschaftsjournal PLOS ONE veröffentlicht. Er beweist, dass der behauptete Grundsatz des Unternehmens, mit seinen Spielzeugen Gewalt als primären Spielanreiz zu verhindern, der Realität nicht entspricht. Stattdessen sind die neuen Produkte darauf ausgerichtet, in spielerischen Konfliktsituationen das imaginär Böse mit Aggression zu bekämpfen.

Journalistische Kurznachrichten: Laufen Computer ihren menschlichen Kollegen den Rang ab?

Sky Stiftungsprofessor Dr. Andreas Graefe von der Hochschule Macromedia präsentiert gemeinsam mit Wissenschaftlern der LMU München und des Fraunhofer Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie neue Erkenntnisse zur Rezeption von computer-generierten Kurznachrichten. Das Ergebnis: in Bezug auf Glaubwürdigkeit und wahrgenommene Expertise punkten die automatisiert erstellten Texte gegenüber den Texten der menschlichen Verfasser. Lediglich die Lesbarkeit wird bei den Kurznachrichten der menschlichen Autoren als besser eingestuft. Grundlage der Untersuchung bilden die Angaben von 986 Studienteilnehmern.

Zwangsprostitution: Die gefährlichsten Zuhälter sind Frauen

Menschenhandel gehört neben Drogen- und Waffenhandel zu den lukrativsten Geschäftsfeldern der organisierten Kriminalität. Der weltweite Profit wird auf jährlich 150 Milliarden US-Dollar geschätzt - davon rund zwei Drittel in der Zwangsprostitution. Nur ausnahmsweise riskieren Opfer den Weg zur Polizei - und können u.U. auch dann noch im Lauf des Verfahrens ihre Aussagen zurücknehmen. Die Psychologin Prof. Dr. Luise Greuel und der Kriminologe Axel Petermann analysieren die Hintergründe. Die Studie erschien im aktuellen Reader "Macht - Zwang - Gewalt. Sexuelle Gewalt- und Tötungskriminalität im forensischen Kontext".

Wie sag ich’s richtig? Psychologen der Saar-Uni untersuchen Kündigungsgespräche

Forscher der Saar-Uni haben untersucht, worauf es bei unangenehmen Gesprächen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern ankommt. Muss der Vorgesetzte dem Mitarbeiter kündigen, kommt es vor allem auf den Ton an. Ist der Chef fair, ist der Mitarbeiter eher geneigt, den Jobverlust zu akzeptieren. Was nach einer Selbstverständlichkeit klingt, ist in der Praxis bisher noch wenig verbreitet. Das zeigen die vielen Gerichtsprozesse, in denen sich Betroffene gegen die Kündigung wehren. Wissenschaftlich ist das Thema bisher nicht untersucht. Die Forscher vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie haben ihre Ergebnisse im Fachmagazin "Journal of Applied Psychology" veröffentlicht.

Migranten gehen meist nur im Notfall zum Psychiater

Migranten nehmen psychotherapeutische und psychiatrische Versorgung äußerst selten in Anspruch - meist nur in krisenhaften Extremsituationen. Migranten erhalten nur wenige ambulante oder rehabilitative Betreuung, jedoch relativ häufig eine notfallmäßige, u.U. unfreiwillige Behandlung, berichten Prof. Dr. Iris Tatjana Calliess und Kollegen in ihrem Beitrag zum Handbuch "Schizophrenie - Frühintervention und Langzeitbehandlung".

Fachverbände und Experten: Eine neue Drogenpolitik ist überfällig

Ein Kurswechsel in der Drogenpolitik könnte Leben retten, Abhängigkeit verhindern und Schluss machen mit drastischer Ressourcenverschwendung in Justiz- und Polizeiarbeit. Darauf haben heute als Herausgeber des 3. Alternativen Drogen- und Suchtberichts der akzept Bundesverband, die Deutsche AIDS-Hilfe und der JES Bundesverband sowie weitere Experten hingewiesen - kurz vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichtes der Bundesregierung am 9.6.




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