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Gehirn räumt im Schlaf auf - und bleibt dadurch lernfähig

Noch immer ist nicht eindeutig geklärt, weshalb Menschen und Tiere schlafen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg zeigen in einer am 23. August 2016 im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Studie, dass im Schlaf die allgemeine Aktivität der als Synapsen bezeichneten Nervenzell-Verbindungen reduziert wird. Die meisten Verbindungen werden geschwächt, manche sogar ganz abgebaut. Nur wichtige Synapsen bleiben bestehen oder werden gestärkt. Dadurch schafft das Gehirn wieder Platz, um neue Informationen zu speichern. Diese als synaptische Plastizität bezeichnete Anpassungsfähigkeit ist eine wichtige Grundlage für Lernen und eine flexible Informationsverarbeitung. Der Abbau dürfte zudem Platz und Energie sparen, da beides im Gehirn zu einem Großteil von den Verbindungsstellen benötigt wird.

Hasskommentatoren verzichten im Netz häufig auf ihre Anonymität

Hasskommentare in sozialen Medien können innert Kürze die Reputation einer Person oder eines Unternehmens beschädigen oder gar zerstören. Der Grund für solche Posts sei, so die gängige Meinung, dass die Verfasser im Internet meist anonym aufträten. Eine Forschungsarbeit der Universität Zürich zeigt nun aber, dass Hasskommentatoren zunehmend mit vollem Namen agieren. Ein Anonymitätsverbot dürfte die gefürchteten «Shitstorms» somit nicht verhindern, sondern möglicherweise sogar anheizen.

Schüler sind weniger aggressiv, wenn sie ein gutes Verhältnis zu Lehrern haben

Ob sich Jugendliche sozial oder aggressiv verhalten, hängt wesentlich davon ab, welche Beziehung sie zu ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer haben. Das konnten Forschende der ETH Zürich und der Universitäten Cambridge und Toronto in einer Langzeitstudie nachweisen.

Strong external governance makes top managers more prone to cheat

When top-level managers find governance mechanisms too coercive, they're more likely to commit fraud, according to a new paper by strategic management experts at Rice University's Jones Graduate School of Business, Auburn University's Harbert College of Business and Indiana University's Kelley School of Business.

Soziale Ungleichheit in der Gesellschaft: Risiko und Herausforderung zugleich

Wenn Ressourcen wie Geld oder Macht zwischen verschiedenen Gruppierungen einer Gesellschaft ungleich verteilt sind, spricht man von sozialer Ungleichheit. Diese hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden von Menschen. Auch der Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft verändert sich, wenn soziale Ungleichheit sehr hoch ausgeprägt ist. Auf dem 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, der vom 18.-22. September an der Universität Leipzig stattfindet, diskutieren Psychologinnen und Psychologen über die Risiken und Herausforderungen, die soziale Ungleichheit mit sich bringt.

Lernen mit Roboter

Er ist geduldig, den Kindern zugewandt, reagiert auf sie: Im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten interdisziplinären Projektes haben Wissenschaftler aus mehreren Nationen einen Roboter entwickelt, der im Unterricht auf die Stimmungen der Schüler eingeht. "Er eröffnet neue Möglichkeiten des Lernens und kann Lehrer bei ihrer Unterrichtsgestaltung unterstützen", sagt der Psychologie-Professor Dr. Arvid Kappas von der beteiligten Jacobs University.

Psychoonkologie: Wie der Arzt mit Krebspatienten sprechen sollte

Ärzten fällt das Gespräch mit Patienten häufig schwer. Bei Krebs wird die Situation oft noch riskanter - v.a. wenn die Diagnose lebensbedrohlich ist. Patienten werden immer wieder durch die Kommunikationsschwäche ihrer Ärzte zusätzlich verletzt. Der Onkologe PD Dr. Helmut Rogge (Kiel) hat zu einer offenen und überraschend einfachen Gesprächsform gefunden, über die er im aktuellen Reader "Psychoonkologie - den Plan ändern" en detail berichtet.

Coaching and training for managers: Empowering transcultural leadership competences and promotion of mental health

Managing healthy transcultural organisations is based on the strength and the sense of coherence of individuals, to comprehend, manage, and create meaning in challenging work situations. To cope with these challenges, managers need to activate their individual resources and increase their transcultural and conflict management competences. The psychologists Claude-Helene Mayer and Christian Martin Boness deliver the appropriate (self-)coaching and training manual: "Creating mental health across cultures".

Wirtschaftspsychologie: Privat im Internet während der Arbeitszeit - oft eine sinnvolle Entspannung

Wer während der Arbeitszeit privat im Internet surft oder anderweitig persönliche Interessen verfolgt, schmälert seine Leistung und schädigt damit seinen Arbeitgeber. Wissenschaftler bezeichnen die zunehmend häufige Ablenkung als Cyberslacking und werten sie in erster Linie negativ. Fabiola Gattringer und Bernad Batinic (Universität Linz) widersprechen in ihrem Beitrag zur aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie". Die Wissenschaftler fanden in ihrer Studie neben kritischen auch positive Aspekte von Cyberslacking.

Psychotherapie bei Krebs: Wie der Patient sich emanzipiert und neu kennenlernt

Psychotherapeutische Begleitung schafft bei Patienten mit Krebs einen Resonanzraum, innerhalb dessen sich durch Wachstums- und Reifungsprozesse Kräfte entwickeln. Möglicherweise stärken sie das Immunsystem und tragen zur Bekämpfung der Krankheit bei, berichtet Dr. Elmar Reuter (Olpe/Sauerland) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin". Er schildert seine Praxis der Psychoonkologie und überraschende Genesungsphasen.




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