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Falsche Selbstwahrnehmung: Wütende Menschen sind nicht so schlau, wie sie denken

Wütende Menschen halten sich häufig für sehr intelligent – selten entspricht das jedoch der Realität. Neue Forschungsergebnisse legen nahe, dass zu Wutausbrüchen neigende Menschen ihre kognitiven Fähigkeiten gern überschätzen. Es konnte eine Beziehung zwischen narzisstischem Verhalten und Intelligenzüberschätzung nachgewiesen werden.

Assistenztechnologien in der Arbeitswelt: Wie Anpassungen an den Menschen möglich sind

Uralte Mechanismen der sozialen Wahrnehmung haben sich in der phylogenetischen Entwicklung des Menschen verankert. Deshalb fällt ihm der Umgang mit einem Roboter leichter, wenn die Technik eher "menschliche Züge" zeigt. Patrick Jost, Guido Kempter und Kollegen beschreiben in ihrem neuen Reader "Assistenztechnologien in der Arbeitswelt", wie Mensch-Technik-Interaktionen ge- oder misslingen können.

 

 

Computerspielabhängigkeit als Erkrankung

Expertengruppe plädiert für die Aufnahme in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) - Zahl der Hilfesuchenden steigt in vielen Ländern deutlich an

 

Computerspielabhängigkeit soll als offizielle Erkrankung anerkannt werden. 55 Autorinnen und Autoren aus nahezu allen Regionen der Welt legen die Gründe dafür in einer aktuellen Stellungnahme in der Zeitschrift "Journal of Behavioral Addictions" dar. Unter ihnen sind auch zahlreiche Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Reha-Nachsorge: wie Patienten lernen, langfristig einen gesunden Lebensstil umzusetzen

Stationäre Rehabilitation wird meist nur für drei Wochen bewilligt. Eine qualifizierte Nachsorge mit Eigeninitiativen der Klienten ist daher notwendig und wird von den meisten Betroffenen gern angenommen. Die Fachzeitschrift "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation" berichtet in der aktuellen Ausgabe über mehrere Projekte, die einen Langzeit-Rehaerfolg ermöglichen

Krebsprophylaxe für Frauen: Was der Arzt den Patientinnen nicht erklären kann

In seinem Ratgeber "Krebsprophylaxe für Frauen" beschreibt Hermann Delbrück realistische Möglichkeiten, das Erkrankungsrisiko zu halbieren. Dennoch sinkt das öffentliche Interesse an Vorbeugung.

 

Nur 58 Prozent der über 20-jährigen Frauen nahmen 2017 an der Krebs-Früherkennung teil, berichtet die Techniker-Krankenkasse. Im Jahr zuvor lag der Anteil noch bei 60 Prozent. Der Trend entwickelt sich seit langem in Richtung Sorglosigkeit, obwohl Krebs eher häufiger als seltener diagnostiziert wird. Jede siebte Frau entwickelt z.B. Brustkrebs, jede 17. Frau Darmkrebs, jede 36. Frau Lungenkrebs, jede 43. Frau Magenkrebs, jede 49. Frau Gebärmutterkrebs usw..

 

Übergewichtige Kinder und Teenager: Nicht immer sind die Hormone schuld Endokrinologen empfehlen: Energiebilanz beachten – weniger essen, mehr bewegen

Schlanke Rezepte

Seit Mitte der 1970er Jahre sind weltweit immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Auch wenn Gene zu etwa 50 Prozent für Körpergewicht und Fettmasse bei Heranwachsenden verantwortlich sind, erklärt dies nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) nicht allein die große Anzahl Betroffener in dieser Altersgruppe. Verantwortlich für zu viele Kilos sei vielmehr häufig ein Zuviel an Essen und Trinken in Kombination mit zu wenig Bewegung. Dies führe zu einer sogenannten positiven Energiebilanz. Werde sie regelmäßig – auch nur geringfügig mit 50 Kilokalorien pro Tag - überschritten, mache sie dick.

Wirtschaftspsychologie: Wie die Komfortzone der Verantwortungslosigkeit verlassen werden kann

Verantwortung - Eine Entscheidungsfrage

Wirtschaftspsychologie: Verantwortungslosigkeit ist im Arbeitsleben ein Kernproblem. Führungskräfte müssen sich künftig daran messen lassen, wieviel Verantwortung und Entscheidungsspielraum sie geeigneten MitarbeiterInnen übertragen bzw. selbst wahrnehmen. Der Unternehmensberater Dr. Felix Frei (Zürich) sieht darin die Voraussetzung für eine agile, prosperierende Arbeitskultur. In seiner aktuellen Monografie "Verantwortung" macht er das Verharren in alten hierarchischen Strukturen für missliche Ergebnisse und unerfreuliches Betriebsklima vieler Unternehmen verantwortlich

Das Nichtkampf-Prinzip steigert unsere Ich-Stärke

Das Nichtkampf-Prinzip

Kämpfen, um den Kampf zu vermeiden. Der Kampf-Künstler Rüdiger Lenz beschreibt das "Dau-Boxen" - eine "echte Deeskalation": eine Technik und vor allem eine Philosophie. Der Alltag in der Schule, in der Jugendarbeit, in allen Konfliktfeldern kann vom "Nichtkampf-Prinzip" profitieren

Wirtschaftspsychologie: Karriere von Frauen scheitert nicht an mangelndem Selbstvertrauen

Wirtschaftspsychologie: Der so genannte „Confidence Gap“, laut dem Frauen beruflich schlechter vorwärtskommen, weil sie nicht als selbstbewusst angesehen werden, ist ein Mythos, argumentiert Laura Guillén, Professorin für Organisationsverhalten an der ESMT Berlin.

Kunsttherapie bei Depressionen erfolgreich

Birgit Naphausen, Angelika Neuert (2017). Methodische kunsttherapeutische Interventionen in der Akutbehandlung von Depressionen – eine empirische Feldstudie. In: Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, 27(2), 198–218.  Pabst Science Publishers

Kunsttherapie: Birgit Naphausen und Angelika Neuert haben der empirischen Forschung im Bereich Kunsttherapie einen neuen Anschub gegeben. In einer Studie am Inn-Salzach-Klinikum in Freilassing haben sie acht methodisch ausgefeilte Interventionen zur kunsttherapeutischen Gruppenarbeit entwickelt und damit depressiv Erkrankte im stationären und teilstationären Bereich behandelt. Das Ergebnis ist überzeugend; die Krankheitssymptome gingen messbar zurück. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift „Musik-, Tanz- & Kunsttherapie“ (2/17) bei Pabst Science Publishers.




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