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"Kein Täter werden" - Präventionsprojekt Dunkelfeld startet in Gießen

Ab dem 3. Dezember 2013 bietet die Gießener Ambulanz des erfolgreichen Forschungs- und Präventionsprojekts "Kein Täter werden" Menschen mit pädophiler Neigung therapeutische Hilfe unter Schweigepflicht. Die Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel und die Hessische Landesregierung unterstützen das Projekt.

Hormonaktive Umweltstoffe verändern das geschlechtstypische Verhalten bei Schulkindern

Umweltwissenschaftler aus Bochum, Düsseldorf und Münster fanden in einer jetzt veröffentlichten epidemiologischen Studie, dass eine erhöhte vorgeburtliche Belastung mit polychlorierten Biphenylen (PCBs) und Dioxinen in aktuellen Umweltkonzentrationen das geschlechtstypische Verhalten bei Jungen und Mädchen im Schulalter verändert: Bei zunehmender vorgeburtlicher Belastung zeigten Jungen ein verstärktes und Mädchen ein abgeschwächtes weibliches Verhalten.

Report Psychologie: Entwicklung interkultureller Kompetenzen zunehmend komplexer und interessanter

Die Gesellschaft wird immer internationaler. Damit steigen die Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz. Die Psychologie - v.a. die Kulturpsychologie - kann dazu wesentliche Beiträge leisten, skizziert Professor Dr. Alexander Thomas in Report Psychologie 11/12-2013.

Grief: a discontinuous history

Modern understandings of grief are sharply different from those that preceded them from a long time ago - mainly because human beings have become psychological beings, Dres. Johann Louw and Willem van Hoorn report (in the abstract book 32nd ESHHS Conference 2013).

Schwarm-Intelligenz: Zankende Erdmännchen treffen die besseren Entscheidungen

Wenn die Mitglieder einer Gruppe, wie beispielsweise Erdmännchen, unterschiedliche Interessen verfolgen, kommt die Gruppe zu besseren gemeinsamen Entscheidungen. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB) in Berlin und der London School of Economics (LSE).

Wiederaufkommende Erinnerungen bleiben besser im Gedächtnis

Während sich das menschliche Gehirn im Ruhezustand befindet, können neuronale Erregungsmuster, die mit bestimmten Gedächtnisinhalten zusammenhängen, spontan wiederkehren. Diese Wiederholungen tragen dazu bei, dass sich Erinnerungen verfestigen und dauerhaft abgespeichert werden. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn berichten über diese Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des "Journal of Neuroscience".

The good news about the global epidemic of dementia

It's rare to hear good news about dementia. But that's what a New England Journal of Medicine Perspective article reports. The article discusses several recent studies that show how age-adjusted rates in aging populations have declined for people born later in the last century, particularly in those older people most likely to develop dementia and Alzheimer's disease. The Perspective also describes what researchers have reported to be associated with this encouraging trend.

Amoklauf: den Opfern langfristig beistehen

In den Zeiten weltweiter Berichterstattung lösen Amokläufe in regelmäßigen Abständen große Betroffenheit aus. Im Fokus stehen dabei fast immer die Täter und Fragen nach den möglichen Ursachen. Die Opfer und ihre Angehörige sind in aller Regel nicht im Blickpunkt, dabei ringen sie oft noch Jahre nach den furchtbaren Ereignissen um Normalität und leiden an psychischen Erkrankungen. Auf dem DGPPN Kongress fordern heute in Berlin nationale und internationale Experten, die Versorgung von Opfern weiter auszubauen. Gleichzeitig setzen sie sich dafür ein, Amokläufer nicht automatisch mit Menschen mit psychischen Erkrankungen gleichzusetzen.

Psychische Erkrankungen: verantwortungsvoller Umgang mit Diagnosen

Psychische Erkrankungen scheinen auf dem Vormarsch: Nie haben sie mehr Krankschreibungen und Frühverrentungen verursacht. Epidemiologische Studien belegen jedoch, dass psychische Erkrankungen seit Mitte der Neunzigerjahre nahezu gleich verbreitet sind. Was zunimmt, ist die Bereitschaft, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies kann aus Sicht der DGPPN zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen - zum Nachteil schwer psychisch kranker Menschen. Deshalb fordert die DGPPN auf ihrem Jahreskongress in Berlin Zurückhaltung in der definitorischen Ausweitung psychischer Störungen. Natürliche Anpassungs- und Alterungsprozesse sollen nicht automatisch als Krankheit gewertet werden.

Gerechtigkeit als Triebfeder für ehrenamtliches Engagement

Wer sich ehrenamtlich engagiert, möchte mit seiner unbezahlten Arbeit vor allem einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit leisten und etwas tun, was im Einklang mit seinen eigenen Werten steht. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsch-schweizerische Studie zu den Motiven von Freiwilligenarbeit, welche der Lehrstuhl für Sozial- und Organisationspsychologie (Prof. Dr. Elisabeth Kals und Isabel Strubel) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) gemeinsam mit Wissenschaftlern der ETH Zürich (Prof. Dr. Theo Wehner und Dr. Patrick Jiranek) durchgeführt hat. Die Untersuchung wurde durch den Schweizerischen Nationalfonds und die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.




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