Warum sich sozial auffällige Jugendliche schlechter in andere hineinversetzen können
Jugendliche mit antisozialen Persönlichkeitsstörungen schädigen mit ihrem normverletzenden Verhalten sich und andere. Über die zugrundeliegenden neuronalen Mechanismen weiß man bislang nur wenig. Wissenschaftler der Universität Leiden und des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung haben eine mögliche Erklärung gefunden: Hirnregionen, die für die soziale Informationsverarbeitung und Impulskontrolle zuständig sind, sind bei ihnen weniger stark entwickelt.
Ablehnung von Menschen mit psychischen Erkrankungen nimmt zu
Rund 3.600 Menschen wurden Ende 2011 bundesweit in persönlichen Face-to-Face-Interviews ausführlich zu ihrer Einstellung zu den Krankheitsbildern Schizophrenie, Depression und Alkoholismus befragt. Das Ergebnis ist beunruhigend. Während die Bereitschaft, mit Betroffenen in Kontakt zu treten in Bezug auf Depression und Alkoholabhängigkeit unverändert geblieben ist, hat sich das Verhältnis zu Menschen mit Schizophrenie im Vergleich zu 1990 deutlich verschlechtert.
Erst himmelhoch jauchzend und dann wieder zu Tode betrübt - so stellen sich die extremen Stimmungswechsel für Menschen mit einer bipolaren Störung dar. Unter Leitung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn, des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim und des Universitätsspitals Basel hat eine internationale Forscherkollaboration zwei neue Genregionen entdeckt, die mit der verbreiteten Erkrankung zusammenhängen. Die weltweit einmalige Studie nutzte Patientenzahlen im bisher nicht gekannten Umfang. Die Ergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal "Nature Communications veröffentlicht.
Wirtschaftspsychologie: Das Telefon ist der schlimmste Störfaktor
Wirtschaftspsychologie: Arbeitsunterbrechungen sind ein Stressfaktor, der die Gesundheit langfristig schwer belastet. Wird die Arbeit durch Telefonanrufe unterbrochen, entsteht ein überdurchschnittlich hoher Stress, stellten Dr. Ulrike Pietrzyk und Kolleginnen (TU Dresden) in einer Studie im Dienstleistungssektor fest. Die Ergebnisse erschienen im aktuellen Sachbuch "Psychologie menschlichen Handelns: Wissen und Denken - Wollen und Tun".
Wirtschaftspsychologie: Entscheidungen "hinter grauen Nebelschwaden" sind kontraproduktiv
Immer häufiger fallen in Unternehmen "graue" Entscheidungen, das heißt: Die Entscheider sind nicht präzis oder überhaupt nicht erkennbar. Das Klima im Haus und die Produktivität leiden darunter. Dr. Felix Frei, Unternehmensberater in Zürich, fordert in seinem neu erschienenen dritten Band der "Führungsbriefe" eine klare Definition von Verantwortlichkeiten und Entscheidungen.
People born unable to see are readily capable of learning to perceive the shape of the human body through soundscapes that translate images into sound, according to researchers who report their findings in the Cell Press journal Current Biology on March 6. With a little training, soundscapes representing the outlines and silhouettes of bodies cause the brain's visual cortexand specifically an area dedicated in normally sighted people to processing body shapesto light up with activity.
Are You Smarter Than a 5-Year-Old? Preschoolers Can Do Algebra, Psychologists Find
Millions of high school and college algebra students are united in a shared agony over solving for x and y, and for those to whom the answers dont come easily, it gets worse: Most preschoolers and kindergarteners can do some algebra before even entering a math class.
Mothers leave work because they don't want to behave like men, study finds
Middle-class working mothers are leaving work because they are unwilling to behave like men, according to a research paper co-written by a University of Leicester management expert and a senior television producer.
Mothers in professional and managerial jobs are expected to stay late or get in early even if they have negotiated reduced working hours, and to socialise with colleagues or clients in the evenings - even though this clashes with their childcare responsibilities. They must do so because working culture is still organised by men, who are less involved in childcare.
Beim Teilen macht es einen großen Unterschied, ob ein Kind drei, vier oder fünf Jahre alt ist. "Für die Entwicklung unseres sozialen Verhaltens sind die Kindergartenjahre entscheidend", sagt Professor Markus Paulus von der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der LMU. In einer Studie mit Kindergartenkindern hat er erstmals untersucht, wie sich in der frühen Kindheit die Erwartungen über das Teilen und die eigene Bereitschaft, zu teilen, entwickeln. Darüber berichtet er in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Developmental Psychology.
Alzheimer-Auslöser "reift" vom harmlosen Eiweiß zum Nervenzellkiller
Wissenschaftler der interdisziplinären "Projektgruppe Alzheimer-Forschung Ulm" haben nachgewiesen, dass mit dem Fortschreiten der Krankheit nicht nur die Menge des abgelagerten Beta-Amyloid zunimmt, sondern dass die Eiweißaggregate einen mehrstufigen "Reifungsprozess" durchlaufen. Bestimmte Reifungsschritte sind dabei charakterisiert durch das Auftreten spezifischer modifizierter Amyloidpeptide, von denen bekannt ist, dass sie die Interaktionsfreudigkeit gegenüber anderen Proteinen erhöhen. Das heißt, die Substanz wird immer klebriger und neigt verstärkt zur Verklumpung, was sie noch toxischer auf die Nervenzellen im Gehirn wirken lässt.