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Jahrbuch Sucht 2014: Alkohol und Tabak - der garantiert tödliche Mix

Wer seiner Gesundheit schaden will, ist mit legalen Suchtmitteln gut bedient: Alle 7 Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch durch Alkoholkonsum allein oder durch den kombinierten Konsum von Alkohol und Tabak. Das sind 74.000 Menschen pro Jahr - diese füllen problemlos die Plätze des Berliner Olympiastadions. An den Folgen des Rauchens allein sterben jedes Jahr zwischen 100.000 und 120.000 Menschen - eine mittelgroße Stadt wie Jena, Koblenz oder Ulm löst sich damit sprichwörtlich in Rauch auf.

Dein Stress ist auch mein Stress

Stress ist ansteckend. Es kann ausreichen, eine andere Person in einer stressigen Situation zu beobachten, damit der eigene Körper das Stresshormon Kortisol ausschüttet. Zu diesen Ergebnissen kommen Wissenschaftler in einem groß angelegten Kooperationsprojekt zwischen den Abteilungen von Tania Singer am Leipziger Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften und Clemens Kirschbaum von der Technischen Universität Dresden. Empathischer Stress trat besonders häufig auf, wenn Beobachter in einer Paarbeziehung zu der gestressten Person standen und das Geschehen direkt über eine Glasscheibe verfolgen konnten. Aber auch wenn fremde Personen lediglich auf einem Bildschirm zu sehen waren, versetzte das einige Menschen in Alarmbereitschaft. In unserer von Stress geprägten Gesellschaft ist dieser empathisch vermittelte Stress ein nicht zu vernachlässigender Faktor für das Gesundheitswesen.

Psychological Test and Assessment Modeling: Different volunteers should be treated differently

External incentives may undermine an individual´s intrinsic motivation to volunteer, Dres. Christian Geiser, Morris A. Okun and Caterina Grano found in their study "Who is motivated to volunteer?" - published in Psychological Test and Assessment Modeling.

Jahrbuch Sucht 2014: Einheitlich hohe Alkoholsteuer würde das Komasaufen reduzieren

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen fordert "eine einheitliche Alkoholsteuer. 15 Euro je Liter Reinalkohol, gleichgültig ob in Bier, Wein oder Spirituosen, würde alle alkoholhaltigen Getränke im Preis steigen lassen und verhindern, dass einzelne Getränke als mehr oder weniger gefährlich" gelten. In ihrem "Jahrbuch Sucht 2014" analysieren Experten chronische und aktuelle Probleme. Die Hauptstelle für Suchtfragen stellt das Jahrbuch am Dienstag in einer Pressekonferenz vor (22. April, 11.30Uhr, Haus der Deutschen Caritas, Reinhardtstr. 13, 10117 Berlin-Mitte).

In funk music, rhythmic complexity influences dancing desire

Rhythmic drum patterns with a balance of rhythmic predictability and complexity may influence our desire to dance and enjoy the music, according to a study published April 16, 2014 in the open-access journal PLOS ONE by Maria Witek from University of Oxford and colleagues from Aarhus University, Denmark and Oxford University.

Cultivating happiness often misunderstood, says Stanford researcher

The paradox of happiness is that chasing it may actually make us less happy, a Stanford researcher says. So how does one find happiness? Effective ways exist, according to new research.

Vererbte Traumata

Extreme Erlebnisse verändern die Betroffenen. Und oftmals auch Jahre später ihre Kinder. Forschende der Universität und ETH Zürich haben nun einen Puzzlestein entlarvt, wie die Vererbung von Traumata zustande kommen könnte.

Why interest is crucial to your success

Maintaining an interest in the goals you pursue can improve your work and reduce burnout, according to research from Duke University.

Deutsche AIDS-Hilfe zu Drogenbericht: Todesfälle sind vermeidbar!

Die Zahl der Drogentoten in Deutschland ist erstmals seit Jahren wieder gestiegen: Im Jahr 2013 starben 1002 Menschen infolge von Drogenkonsum, im Jahr zuvor waren es 944 gewesen - ein Anstieg um 6 Prozent. Das teilt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), mit. Sie hat heute in Berlin den Rauschgiftlagebericht 2013 vorgestellt.

Psychologisches Wissen ist dem Laienurteil meist überlegen

Psychologische Laien halten ihre Einschätzung oft für ebenso verlässlich wie die Befunde professioneller Psychologen. Dr. Eszter Monigl und Dr. Hartmut Neuf widerlegen diese Annahme in einer empirischen Studie und weisen eine "Leistungsüberlegenheit von Psychologen" nach.




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