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Psychological Test and Assessment Modeling: Attention, scientific reasoning and school achievement

Risto Hotulainen and colleagues (Helsinki University) examined how attention measured in prolonged over-learned response tasks predicts scientific reasoning and school performance and if high levels of attention have a significant relationship with high level scientific reasoning and school performance.

Qualität familiengerichtlicher Gutachten soll kontinuierlich verbessert werden

Rechtspsychologen fordern, dass die Qualität familiengerichtlicher Gutachten kontinuierlich verbessert wird. Sie machten diesbezüglich auf einer Pressekonferenz deutlich, wie sich der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen für verbindliche Ausbildungsstandards für Gutachter vor Gericht engagiert. Außerdem ist ein neues Verzeichnis erschienen, das Gerichten hilft, geeignete Rechtspsychologen als Gutachter auszuwählen.

Weggesperrt - Problem gelöst?

Spannung und Abstoßung zugleich: Gefängnisse üben nicht nur in Krimis, sondern auch im Alltag eine zwiespältige Faszination aus. Immer wieder kocht das Thema in den Medien hoch - "Gitterkäfige nach Massenschlägerei in der JVA Adelsheim" oder "Hungerstreik in Bruchsal" sind beispielhafte Schlagzeilen. Wie sind eigentlich in Deutschland die Therapiemöglichkeiten für Straftäter? Mit dieser Frage beschäftigte sich kürzlich das 1. Internationale Forensik-Symposium an der SRH Hochschule Heidelberg.

Pädagogische Psychologie: Unverhältnismäßiges Lob stärkt nicht das Selbstbewusstsein, sondern bläht das Ego auf

Pädagogische Psychologie: LehrerInnen und Eltern sehen es häufig als wichtiges Erziehungsziel an, das Selbstbewusstsein "ihrer Kinder zu stärken. Ein hohes Selbstbewusstsein gilt als gute Voraussetzung dafür, dass Kinder sich durchsetzen können und unbeirrt einen guten Weg für sich finden." Oft wird das Ziel angestrebt, jedoch verfehlt "und nur das Ego der Kinder aufgebläht", kritisiert Professorin Dr. Gisela Steins (Essen) in ihrem aktuellen Ratgeber "Sozialpsychologie des Schulalltags", Band 2.

Wenn der Blick zu oft zurückgeht - über komplizierte Trauerverläufe

Trauer ist dieser Tage wieder ein besonders beachtetes Thema, stehen doch der Volkstrauertag und der Totensonntag bevor. Die Leipziger Universitätsmedizin verfügt über einen in Deutschland wohl einzigartigen Studienbereich: die Trauerforschung.

Hirnerkrankungen: Computermodell von Nervenzellen gibt Einblicke in Verbindungsprobleme

Bei Hirnerkrankungen wie Alzheimer und Parkinson ist die Kommunikation zwischen Nervenzellen gestört. Wie Bonner Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) jetzt im Fachjournal "Neuron" berichten, lassen sich diese Verbindungsprobleme auf Veränderungen in der Gestalt der Nervenzellen zurückführen. Die Wissenschaftler vermaßen kranke Nervenzellen mit großer Präzision und simulierten daraufhin ihre elektrischen Eigenschaften am Computer. Nach ihrer Einschätzung könnten medizinische Maßnahmen, die die Struktur der Nervenzellen schützen, eine neuartige Strategie zur Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen darstellen.

Gefühle richtig erkennen zahlt sich aus

Die Gefühle der Mitarbeiter und Kollegen klar und richtig erkennen zu wollen - so ein Wunsch ist etwas für Weicheier, nicht aber für taffe Geschäftsleute und effiziente Performer? Irrtum! In einer aufwendigen internationalen Studie wurde jetzt nachgewiesen: Menschliche "Emotions-Erkennungsfähigkeit" wirkt sich unmittelbar auf das Erwerbseinkommen aus. Korrespondenzautor der Studie ist Professor Dr. Gerhard Blickle vom Psychologischen Institut der Universität Bonn. Die Ergebnisse sind nun im Fachblatt "Journal of Organizational Behavior" erschienen.

Mit Gedanken Gene steuern

ETH-Forscher um Martin Fussenegger haben das erste Gen-Netzwerk entwickelt, das über Hirnströme in Gang gesetzt wird und je nach Gedanken unterschiedliche Mengen eines gewünschten Moleküls produziert. Pate stand ein Spiel, das ebenfalls Hirnströme abgreift, um damit einen Ball durch einen Hindernisparcours zu lenken.

Innerer Rhythmus und soziale Zeiten - kommt unser Schlaf zu kurz?

Die Auswirkungen von unzureichendem und nicht erholsamem Schlaf auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen ist das Hauptthema der 22. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Dabei ergeben sich immer wieder Beziehungen zur Chronotypologie des Menschen, zur Prägung des Menschen durch seine innere Uhr.

Ohne Stressprotein wirken Antidepressiva nicht

Depression ist die häufigste psychiatrische Erkrankung weltweit, aber nur ein Drittel der Patienten können mit derzeit verfügbaren Antidepressiva geheilt werden. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München haben jetzt herausgefunden, wie das Stressprotein FKBP51 die Wirkung von Antidepressiva beeinflusst. Sowohl in Zellkulturen als auch in Modellmäusen und menschlichen Zellen steuert FKBP51 zusammen mit Antidepressiva die Bildung von Autophagie-Komplexen. Die "Selbstverdauung" innerhalb einer Zelle gewährleistet eine effiziente Beseitigung von beschädigtem Material und wurde kürzlich mit einer Reihe unterschiedlicher Krankheiten in Verbindung gebracht. Dieser Prozess könnte also ein effektives Ziel für neue Wirkstoffe zur Behandlung von Depressionen sein.




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