NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » News-Archiv

« zurück

Hier auswählen, Auswahl erscheint unterhalb

Getroffene Auswahl

Adipositas: Gesellschaftliche Ablehnung begünstigt psychische Erkrankungen

Die Vorurteile, Abwertung, soziale Ausgrenzung und Diskriminierung, die Menschen aufgrund ihrer Adipositas erleben, wirken wie chronische Stressoren. Die psychische Belastung durch diese Stigmatisierung kann zu Depressionen, Angststörungen und oft sogar zu weiterer Gewichtszunahme führen. Die Mechanismen dieses Teufelskreislaufs untersuchte Dr. Claudia Sikorski für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig anhand von vorliegenden Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas.

TU Berlin: Ist Musik wirklich eine universelle Sprache der Gefühle?

Der Musik wird gemeinhin ein universeller Charakter zugeschrieben. Musik, so heißt es oft, werde überall und von jedem verstanden. Aber stimmt das? In einem Experiment haben deutsche und kanadische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einer Gruppe von isoliert lebenden Mbenzélé-Pygmäen in Kongo und einer Gruppe von Kanadiern jeweils die Musik der Pygmäen und die westliche Musik vorgespielt. Die Pygmäen hatten zuvor noch nie Kontakt mit westlicher Musik und Kultur. Ebenso war den kanadischen Probanden die der Pygmäen gänzlich unbekannt. "Wir wollten herausfinden, wie die Musik der Pygmäen und die westliche Musik auf beide Gruppen wirkt, um eventuell eine Antwort zu finden auf die Frage, ob die durch die Musik hervorgerufenen Gefühle angeboren sind, also universell, oder angelernt und somit kulturspezifisch", sagt Dr. Hauke Egermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Audiokommunikation der TU Berlin, das von Prof. Dr. Stefan Weinzierl geleitet wird.

Fear of terror may lead to job burnout over time

Terrorist attacks around the world continue to grow in scope and severity. In the aftermath of such attacks, authorities are usually quick to address the needs of victims and their relatives. But what about terrorism's impact on a general public seemingly distant from the scene of attacks -- "indirect" victims of terror?

Corporate philanthropy increases workers' productivity

Working to benefit a good cause increases productivity by up to 30 per cent, according to the findings of a new study from the University of Southampton. When workers are given a social incentive such as a charitable donation linked to their job, performance increases by an average of 13 per cent, rising to 30 per cent amongst those who are initially the least productive.

Saarbrücker Gewalt-Forscher: Amokläufe könnten im Vorfeld erkannt und verhindert werden

Christoph Paulus erforscht Amokläufe. Hunderte Informationen über mehrere Dutzend Amokläufe hat der promovierte Saarbrücker Bildungswissenschaftler und Aggressions-Forscher, der auch bereits Täterprofile für die Polizei erstellt hat, zusammengetragen. Er analysiert die Taten, die Täter und ihr Umfeld, sucht in den Daten mit statistischen Methoden nach Übereinstimmungen, typischen Abläufen und Mustern. Sein Ziel ist es, die Gefährdung durch potenzielle Täter etwa nach Drohungen schon im Vorfeld einschätzen und dadurch Amokläufe verhindern zu können.

Rostocker Forscher belegen: Senioren ist Kuscheln wichtiger als Sex

Im höheren Lebensalter bleibt die sexuelle Zufriedenheit stabil. Zudem hat Zärtlichkeit im Vergleich zur Sexualität im Alltag älterer Paare eine höhere Priorität. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Wissenschaftlerteam der Universitätsmedizin Rostock und der Queen Mary University of London, Barts and the London School of Medicine and Dentistry bei der Untersuchung verheirateter älterer Männer und Frauen. Die Ergebnisse veröffentlichte kürzlich die renommierte Fachzeitschrift PlosOne.

Evolution: Kriege führten zur Entwicklung friedfertiger, wohlhabender Gesellschaften

Evolution: Kriege und Waffenentwicklungen sind vom Faustkeil bis zur Atombombe eskaliert. Die Evolution des Horrors hat die Evolution des Friedens vorangetrieben. Seit mehr als einer Generation führen demokratisch regierte Rechtsstaaten keine Kriege untereinander. Die nur selten linearen, oft genug befremdlichen Tendenzen der Evolution reflektieren Gerd Jüttemann und Kollegen in ihrem aktuellen interdisziplinären Aufsatzband "Entwicklungen der Menschheit - Humanwissenschaften in der Perspektive der Integration".

Study examines criminal behavior in patients with neurodegenerative diseases

Criminal behavior can occur in patients with some neurodegenerative diseases, although patients with Alzheimer disease (AD) were among the least likely to commit crimes, according to a study published online by JAMA Neurology.

Psychoanalyse: Ehemaliger KZ-Häftling als Sozialarbeiter im Strafvollzug

Psychoanalyse: Ernst Federn, sieben Jahre KZ-Häftling, weigerte sich zeitlebens, Opfer zu sein. Das Leiden hinter Stacheldraht verarbeitete er als Lehrjahre - zum authentischen Studium von Brutalität und Mordlust. Die Psychoanalyse von Gewalttätigkeit wurde zur Lebensaufgabe des Sozialarbeiters. Roland Kaufhold, Galina Hristeva und Kollegen dokumentieren und reflektieren Elemente aus der Biographie von Ernst Federn in "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung" 2/2014.

Wirtschaftspsychologie: In den Chefetagen sind Psychopathen und Narzissten häufig

Wirtschaftspsychologie: Die meisten erfolgreichen Top-Manager zeigen gewisse psychopathische, narzisstische und machiavellistische Tendenzen bzw. Züge. Einerseits ist Macht für entspechende Charaktere attraktiv; und anderseits verstärkt Macht dominante Persönlichkeitsfacetten, berichten die Diagnostiker Professor Dr. Rüdiger Hossiep (Bochum) und Dr. Olaf Ringelband (Hamburg) in der unabhängigen Fachzeitschrift "Wirtschaftspsyhologie". Die aktuelle Ausgabe dokumentiert die wichtigsten Hintergründe für Mangerversagen.




alttext    

 

Aktuell

Journale