How is it that people can sometimes show such empathy when other times our ability to feel compassion seems to be in such short supply? A study published in the Cell Press journal Current Biology on January 15 shows that stress is a major factor.
Düsseldorfer Psychologen um Prof. Dr. Tobias Kalenscher haben das soziale Verhalten von Ratten untersucht. Ihr Ergebnis: Selbst wenn die Ratten selbst keine offensichtlichen Vorteile haben, verhalten sie sich so, dass ihre Artgenossen davon profitieren. Die Ergebnisse veröffentlichen sie im Journal Frontiers in Neuroscience.
Psychosoziale Betreuung von Drogenabhängigen häufig katastrophal
Bei Drogenabhängigen hat sich die Substitution des Rauschgifts durch Pharmaka (z.B. Methadon) als Therapie durchgesetzt. Sie ist allerdings nur dann optimal, wenn sie von einer psychosozialen Betreuung begleitet wird. Letztere steht jedoch häufig nicht zur Verfügung; in derartigen Fällen wird die Substitutionstherapie oft generell verweigert. Sie ist jedoch "(über-)lebenswichtig und sollte deshalb sofort begonnen werden, wenn die ärztliche Indikation gestellt und die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind", fordern die Professoren Heino Stöver und Daniel Deimel in ihrem Beitrag zur aktuellen Ausgabe von "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation".
Rollenspiele am Computer fördern roboterhaftes Verhalten
Rollenspiele am PC oder auf Spielkonsolen, bei denen sich Spieler in die Fußstapfen eines virtuellen, oftmals roboterartigen Wesens - eines sogenannten Avatars - begeben, führen zu erhöhtem roboterhaften Verhalten in der wirklichen Welt. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die Prof. Ulrich Weger, Leiter des Departments für Psychologie und Psychotherapie an der Universität Witten/Herdecke (UW/H), nun in der renommierten Fachzeitschrift Psychonomic Bulletin & Review veröffentlicht hat.
Forensische Psychologie: Veränderungsmotivation von Straftätern fördern
Veränderungsmotivation ist für Straftäter eine entscheidende Herausforderung. Psychologen, Sozialarbeiter, Bewährungshelfer u.a. können mit motivierender Gesprächsführung Ansätze verstärken und Konkretisierungen bewusst machen. Eine Gruppe versierter Therapeuten bietet für diese Aufgabe eine Handlungsempfehlung an: "Kurzintervention zur Motivationsförderung - Manual für die Arbeit mit straffällig gewordenen Klientinnen und Klienten" (KIM). Ein empathischer und respektvoller Umgang mit dem Gefangenen oder Entlassenen ist die Basis des Erfolgs.
Most young children are essentialists: They believe that human and animal characteristics are innate. That kind of reasoning can lead them to think that traits like native language and clothing preference are intrinsic rather than acquired.
Schlaf nach dem Lernen ist wichtig für das Langzeitgedächtnis von Kleinkindern
Schlaf festigt Erinnerungen - und zwar nicht nur bei Erwachsenen, sondern schon bei Kleinkindern im ersten Lebensjahr. Das zeigten Forscherinnen um Dr. Sabine Seehagen von der Ruhr-Universität Bochum erstmals mit einem Versuchsdesign, das deklarative Erinnerungen, also Erinnerungen an Fakten und Ereignisse erfasst. Schlaf nach dem Lernen scheint für Kleinkinder somit wichtig für das Langzeitgedächtnis zu sein, folgern die Forscherinnen. Sie berichten in der Zeitschrift "PNAS".
Umweltpsychologie: Gemeinschaftsgärten dienen der gesellschaftlichen Stadtgestaltung
Umweltpsychologie: In Städten entstehen auf unbebauten Flächen immer häufiger Gemeinschaftsgärten. Für die Initiatoren stehen die Nachbarschaftsarbeit und die soziale Mitgestaltung der Stadt im Vordergrund; Ökologie und gesunde Ernährung spielen eine fast ebenso wichtige Rolle. Erholungsaspekte stehen in der Motivation an letzter Stelle. Dies ergab eine Studie über Initiatoren von Gemeinschaftsgärten in Berlin. Dr. Dörte Martens und Dr. Vivian Frick berichten in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie" über die Befunde.
Sonderpädagogik: Wie Hunde das Lesenlernen fördern
Empirische Sonderpädagogik: Die Integration von Hunden in den Unterricht setzt sich mehr und mehr durch. Meike Heyer und Andrea Beetz haben in einem Experiment belegt, dass Hunde zum Erfolg einer Leseförderung wesentlich beitragen können; eine Vergleichsgruppe musste sich mit Stoffhunden begnügen - und blieb in der Leistung deutlich zurück, berichten die Wissenschaftlerinnen in der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik".
Bei Schizophrenie-Patienten haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg zehn bisher unbekannte Genveränderungen (Mutationen) entdeckt. Das betroffene Gen liefert den Bauplan für ein Gerüstprotein, das so genannte SHANK2-Protein, das eine entscheidende Rolle bei der Signalweitergabe zwischen Nervenzellen spielt. "Diese zehn Genvarianten stellen Risikofaktoren für eine schizophrene Erkrankung dar", sagt Professor Dr. Gudrun Rappold, Direktorin der Abteilung Molekulare Humangenetik am Universitätsklinikum Heidelberg. Diese Veränderungen kamen ausschließlich bei Patienten vor, nicht bei gesunden Kontrollpersonen. "Mutationen, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind, könnten direkte Auswirkungen auf die Erkrankung haben", so Dr. Slavil Peykov, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Erstautor der Studie. Die Ergebnisse sind aktuell in der renommierten Fachzeitschrift "Molecular Psychiatry" erschienen.