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Flüchtlingszuwanderung nach Deutschland: Große Hilfsbereitschaft, obwohl die Skepsis überwiegt

Obwohl die Mehrheit der Menschen in Deutschland skeptisch auf den Zustrom Geflüchteter blickt, sind das Engagement und die Hilfsbereitschaft hierzulande groß. Das zeigt eine aktuelle Befragung im Rahmen des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). So gaben 30 Prozent von etwa 2.000 repräsentativ ausgewählten deutschsprechenden Personen im Januar an, Flüchtlinge seit dem vergangenen Jahr mit Geld- oder Sachspenden unterstützt zu haben. "Die Hilfsbereitschaft für geflüchtete Menschen ist enorm, wenn man bedenkt, dass für alle Spendenanlässe zusammen pro Jahr 40 Prozent der Bürger Geld geben", sagt Jürgen Schupp, SOEP-Direktor und einer der Autoren der Studie, die im DIW Wochenbericht 9/2016 veröffentlicht wurde. Rund 44 Prozent der Befragten gaben an, sich in Zukunft auf die eine oder andere Weise für Flüchtlinge einsetzen zu wollen.

Kreativität kommt nicht im Schlaf

Wer schläft, stärkt dabei zwar das Gedächtnis, nicht aber das kreative Denken. Das zeigen Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg in einer Studie, die am 1. März 2016 im Fachjournal Sleep veröffentlicht wurde. Sie untersuchten bei Probanden, ob im Schlaf Erinnerungen nur gefestigt oder auch mit anderen Gedächtnisinhalten neu vernetzt werden. Letzteres gilt als Voraussetzung für kreatives Denken. Im Experiment zeigten Probanden mit Nachtschlaf zwar das beste Erinnerungsvermögen. Erstaunlicherweise war aber die Gruppe mit Schlafentzug sogar etwas kreativer als die ‚Schläfer‘. Die Studie widerlegt damit die Annahme, dass kreative Prozesse im Schlaf besonders intensiv ablaufen. Das spricht dafür, dass Gedächtnisfestigung und Neuorganisation von Erinnerungen unabhängige Prozesse sind, bei denen die Gedächtnisstärkung im Schlaf Vorrang hat.

Brustkrebs - Traumatische Diagnose

Die Diagnose Brustkrebs kann posttraumatische Belastungssymptome auslösen. Wie die Studie Cognicares um Dr. Kerstin Hermelink vom Brustzentrum der Frauenklinik der LMU nun zeigt, sind diese bei der Mehrheit der Frauen noch ein Jahr nach der Diagnose messbar. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher aktuell in der Fachzeitschrift Psycho-Oncology.

Entwicklungspsychologie: Freundschaft geht über Fairness

Beim Teilen handeln Kinder danach, wie sehr sich zu einem anderen hingezogen fühlen. Selbst einem sehr reichen Freund geben sie mehr als einem armen Dritten - zumindest, wenn es um Sticker geht.

Hänseleien wegen Übergewichts erschweren langfristiges Abnehmen

Menschen mit Übergewicht und Adipositas, die im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens gehänselt wurden, haben große Probleme beim langfristigen Abnehmen. Dies ergab eine Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen der Universitätsmedizin Leipzig. Darüber berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins "Appetite".

Ungerechtigkeit pflanzt sich fort

Wer sich unfair behandelt fühlt, richtet seine Wut meist nicht nur auf den Verursacher. Häufig laden Betroffene ihre Aggressionen auch bei unbeteiligten Dritten ab, die sich dann ebenso verhalten. Wie lässt sich diese unselige Kette von unfairen Handlungen durchbrechen? Ein Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat herausgefunden, dass eine Beschwerdenachricht an den Aggressor am besten hilft, Emotionen zu kontrollieren und dann die Situation neu zu bewerten. Die Ergebnisse der Studie erscheinen nun im Fachjournal "Scientific Reports”.

Angela Merkel bei Anne Will zur Flüchtlingspolitik: "Verdammte Pflicht und Schuldigkeit"

Angela Merkel hat bei Anne Will nichts Neues präsentiert, jedoch erneut ihre Flüchtlingspolitik begründet. Der humanistische Ansatz und die weitsichtige Perspektive dieser Politik lassen ihre Kritiker kleinkariert aussehen. Die Kanzlerin bewegt sich zielbewusst in kleinen Schritten auf unwegsamem Gelände, während ihre Kritiker unbeweglich hämisch auf ein Scheitern warten. Angela Merkel hat bei Anne Will gezeigt, dass sie die Stolpersteine und Unwägbarkeiten im Auge behält und einen Mut besitzt, um den sie jeder Kritiker nur beneiden kann. Die Kanzlerin würdigt den Bayrischen Ministerpräsidenten und seine Kombattanten nicht einmal einer Polemik ...

How do children feel about their lives?

Over 17,000 eight-year-old children in 16 countries on four continents were asked about their experiences and their views on their lives. No survey of this age group has ever before been undertaken. The second report on the "Children's Worlds” study, which was published recently, reveals important results which can be used to improve children’s lives throughout the whole world. The Jacobs Foundation in Zurich financed the research work on which this report is based and has announced that it will also support the next stage. The new survey of children of between eight and twelve years of age will begin in 2017 and again cover an even larger number of countries.

Sucht: Alkohol und Nikotin potenzieren das Krebsrisiko um das 35fache

Sucht: Alkoholsüchtige sind meist auch nikotinsüchtig. Die Folgeschäden beider Süchte potenzieren einander. Dennoch konzentrieren sich die meisten Therapeuten auf den Alkoholmissbrauch und ignorieren das Rauchverhalten, kritisiert Professor Dr. Gerhard Wiesbeck (Basel). Er belegt, dass die synchrone Therapie beider Substanzabhängigkeiten schwierig, aber keineswegs aussichtslos ist. Die Studie erschien in dem aktuellen Reader "Sucht - Genuss und Therapie".

Does sexual aggression alter the female brain?

Rutgers scientists have taken a step toward understanding how sexual aggression alters the female brain. In a recent study in Scientific Reports, lead author Tracey Shors, professor in the Department of Psychology and Center for Collaborative Neuroscience in the School of Arts and Sciences, discovered that prepubescent female rodents paired with sexually experienced males had elevated levels of stress hormones, could not learn as well, and expressed reduced maternal behaviors needed to care for offspring.




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