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Verhaltenstherapie: Bei Zwangsstörungen in Liebesbeziehungen erfolgreich

Zwangserkrankte leiden oft unter quälenden Zweifeln an sich selbst, an der Partnerin/am Partner, an der Liebesbeziehung. Der Abgleich mit idealisiert dargestellten Personen und Beziehungen in Medien verschärft die Zweifel zusätzlich. Häufig wird die Störung falsch diagnostiziert. Susanne Fricke und Martin Niebuhr berichten über die Symptomatik der Relationship Obsessive Compulsive Disorder (ROCD) und die Therapiemöglichkeiten (in der Fachzeitschrift ´Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin,´ 4/2024).

Erwerbslosigkeit wird häufig als traumatische Erfahrung erlebt

Im Fokus der Öffentlichkeit stehen gegenwärtig arbeitsscheue Bürgergeld-EmpfängeInnen. Dem stellen Rosmarie Barwinski und KollegInnen Erwerbslose gegenüber, die unter ihrem Ausschluss aus dem Arbeitsleben leiden: Das Fachbuch "Erwerbslosigkeit als traumatische Erfahrung" bietet psychologische Analysen - und Leitlinien für die Beratung bzw. Therapie Betroffener.

84 Prozent der Schulkinder ohne ausreichende Gesundheitskompetenz

Die Gesundheitskompetenz von Schulkindern in Deutschland ist sehr niedrig: 84 Prozent verfügen über keine ausreichende Motivation für gesundheitsbewusstes Verhalten. Betroffene ohne ausreichende Gesundheitskompetenz berichten deutlich häufiger von psychosomatischen Beschwerden, depressiven Symptomen und Einsamkeit. Das zeigt der aktuelle DAK-Präventionsradar, für den das IFT-Nord in Kiel im Schuljahr 2024/2025 mehr als 26.500 Schülerinnen und Schüler in 14 Bundesländern befragt hat.

Personalauswahl: Eignungsdiagnostik mit einem Methodenmix optimieren

Eignungsdiagnostik in der Personalauswahl: Ein Assessment Center lässt sich in einem Methodenmix durch andere Verfahren ergänzen - mit oft wesentlichen Zusatzinformationen. Im Standardwerk "Assessment Center - von der Auftragsklärung bis zur Qualitätssicherung" bieten Ernst-August Bolte und Stefan Höft konkrete Hinweise für die Durchführung.

Mehr graue Zellen durch Psychotherapie

Psychotherapie führt zu messbaren Veränderungen der Hirnstruktur. Das haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und der Universität Münster erstmals in einer Studie am Beispiel der kognitiven Verhaltenstherapie nachgewiesen. Die Arbeit erschien im Fachjournal "Translational Psychiatry". Hierfür untersuchte das Team die Gehirne von 30 Patientinnen und Patienten mit einer akuten Depression. Die meisten davon zeigten nach der Therapie Veränderungen in Bereichen, die für die Verarbeitung von Emotionen zuständig sind. Die beobachteten Effekte ähneln denen, die bereits aus Studien zu Medikamenten bekannt sind.

New brain implant can decode a person's 'inner monologue'

Scientists have developed a brain-computer interface that can capture and decode a person's inner monologue.

The results could help people who are unable to speak communicate more easily with others. Unlike some previous systems, the new brain-computer interface does not require people to attempt to physically speak. Instead, they just have to think what they want to say.

Mit Sprache Macht ausüben

Um den eigenen Einfluss zu stärken, manipulieren gesellschaftliche Gruppen die deutsche Sprache: Rechtsradikale reanimieren Vokabular aus dem Faschismus, Feministinnen und Feministen verordnen eine Gender-Sprache, und woke Obermoralisten aus dem links-grünen Milieu verbieten Vokabeln, die bei beträchtlichem Unverstand als diskriminierend gelesen werden könnten. Zwei aktuelle Sachbücher bieten einen Überblick und Analysen.

Onboarding neuer MitarbeiterInnen: Sozialisation und Individuation fördern

Human Resource Management: Bei der Einführung neuer MitarbeiterInnen unterlaufen häufig viele und folgenschwere Fehler. Ziel des Onboarding "muss es sein, ein Gleichgewicht zwischen den gegenäufigen Prozessen der Sozialisation und der Individuation herzustellen," empfehlen Daniela Lohaus und Wolfgang Habermann in ihrem Beitrag zum Lehrbuch ´Psychologie im Human Resource Management´.

 

Report Psychologie: Wie der demokratische Zusammenhalt gefährdet wird

"Rechtsradikalisierung ist ein Wechselspiel zwischen Über- und Unterlegenheitsgefühlen," berichtet ´Report Psychologie´ in der aktuellen Ausgabe (3/25). Prof. Dr. Tobias Rothmund: "Rechtsradikalisierung hat eine Selbstermächtigungs- und selbstwerterhöhende Funktion. Durch die Abwertung und Erniedrigung anderer erhöht man sich selbst und kompensiert dadurch das Gefühl, abgewertet und depriviert zu werden. Selbstermächtigung gibt Menschen ein Gefühl von Macht und Status."

Pisa-Studie: Schulleistungen wieder schlechter - und Abiturnoten besser

Die Leistungen deutscher Schüler in den Bereichen Mathe, Lesekompetenz und Naturwissenschaften sind zuletzt deutlich zurückgegangen. Das zeigt die Statista-Infografik mit Daten der PISA-Studien, die von der OECD durchgeführt und veröffentlicht werden. In den Bereichen Mathe und Naturwissenschaften nahmen die Punktzahlen seit 2015 ab, die Lesekompetenz ging seit 2018 zurück. Der Rückgang steht unter anderem im Gegensatz zu den besser werdenden Abiturnoten in Deutschland - ein Trend, der sich in allen Bundesländern beobachten lässt.




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