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Wie die 68er Revolte nachhaltig Männlichkeit irritierte

Dieter Wedel, Harvey Weinstein und wer auch immer sich junger Frauen zu bedienen trachtet(e): Die Herren waren keineswegs repräsentativ für ihr Geschlecht in ihrer Zeit. Die 68er Revolte hatte einen tendenziell militanten Feminismus befördert, der bei Betroffenen der männlich-heterosexuellen Appetenz nachhaltig den Garaus machte. Der Psychologe Professor Dr. Christoph Klotter rekapituliert und analysiert ein meist schamhaft verschwiegenes gesellschaftliches Phänomen der 70er, 80er und 90er Jahre des vergangene Jahrhunderts in seiner Monografie: "Männergruppen, Politsex, Entgrenzung".

Wirtschaftspsychologie: Persönliche oder berufliche Kritik gehört nicht in die E-mail

Wirtschaftspsychologie: E-mail ist die meistgenutzte Kommunikationsform im Arbeitsleben - weniger förmlich als der Brief, jedoch förmlicher als das persönliche Gespräch. Dies belegt eine Studie von Hans-Michael Eberle und Alexander Unger. Allerdings gelten hier Einschränkungen für kritische Botschaften.

Suchtprävention durch Stärkung der Persönlichkeit

Genau hier setzt das Programm "IPSY - Information und psychosoziale Kompetenz" an, das an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Rahmen eines langjährigen Forschungsprogramms entwickelt und evaluiert wurde. Durch die Durchführung im Klassenkontext können Lehrkräfte die Persönlichkeit und Kompetenzen ihrer Schüler stärken und sie somit auch weniger empfänglich für Alkohol und Co. machen. Nach einem erfolgreichen regionalen Projekt mit der Techniker Krankenkasse (TK) in Thüringen zur Verbreitung des Programms an Thüringer Schulen, streben die Jenaer Psychologinnen an, IPSY nun auch bundesweit an den Schulen zu etablieren. Die TK unterstützt das Projekt ab 1. März für vier Jahre mit rund 750.000 Euro.

Ich mach` das nur noch schnell fertig!" Beeinträchtigt Arbeit am Wochenende die Work-Life-Balance?

Arbeit in der Freizeit kann unter bestimmten Umständen förderlich für die Erholung sein. Das hat ein Psychologenteam in einer dreimonatigen Tagebuchstudie herausgefunden. Die Forscher untersuchten, wie sich die Beschäftigung mit unerledigten Aufgaben am Wochenende auf die Erholung von der Arbeit auswirkt. Die Ergebnisse wurden im "International Journal of Environmental Research and Public Health” veröffentlicht.

Unstatistik des Monats: 54 Prozent der Deutschen haben eingeschränkte Gesundheitskompetenz

Die Unstatistik des Monats Februar ist eine der zentralen Aussagen des Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompetenz, der am 19. Februar dem Bundesminister für Gesundheit vorgestellt wurde. Demnach haben 54 Prozent der Bevölkerung in Deutschland eine eingeschränkte Gesundheitskompetenz. Das hat der "Health-Literacy Survey auf europäischer Ebene" herausgefunden.

Kieler Forschungsteam findet neuen Erklärungsansatz für Pädophilie

Warum manche erwachsenen Menschen ein sexuelles Interesse an Kindern entwickeln, ist wissenschaftlich noch nicht umfassend verstanden. Ein Forschungsteam des Kieler Instituts für Sexualmedizin und forensische Psychiatrie und Psychotherapie der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer norddeutscher Universitäten nun neue Hinweise auf mögliche Ursachen der Pädophilie bei Männern gefunden.

Einnässen im Kindes- und Jugendalter: Die Entwicklungsverzögerung ist meist genetisch bedingt

Kinder und Jugendliche nässen öfter ein als bisher angenommen. Das Problem - Fachbegriff: Enuresis - ist meist Folge einer genetisch disponierten Entwicklungsverzögerung im Zentralen Nervensystem: Das Kind nimmt den Reiz der zunehmenden Blasenfüllung nicht wahr und wacht daher nicht auf. Dr. Eberhard Kuwertz-Bröking (Münster/Westf.) und Kollegen erläutern die Diagnostik, Therapie und Schulung in ihrem aktuellen Manual "Einnässen im Kindes- und Jugendalter".

Wirtschaftspsychologie: Wie Personaler und Bewerber im Eignungsinterview Fehler vermeiden

Wirtschaftspsychologie: In den meisten Personalabteilungen interviewen Nicht-Psychologen die Bewerber. Für derartige Eignungsinterviews haben Professor Dr. Karl Westhoff und Kollegen ein flexibles, aber klares Regelwerk zusammengestellt: das "Entscheidungsorientierte Gespräch" (EOG). Die Psychologen beschreiben in ihrem Leitfaden die Regeln Schritt für Schritt und konkretisieren sie anhand beispielhafter Anwendungen. Personaler profitieren ebenso wie Bewerber von der Lektüre.

 

 

Wirtschaftspsychologie: Wie Qualifizierung und Personalentwicklung häufig nutzlos bleiben

Wirtschaftspsychologie: Fort- und Weiterbildung sollen der Qualifizierung und Personalentwicklung dienen. Doch mehr als häufig wird das Gelernte nicht umgesetzt, und im Arbeitsalltag bleibt alles beim Alten. Welche Fehler können zu diesem Misserfolg führen? Der Wirtschaftspsychologe Professor Dr. Lothar Bildat bietet in seinem Lehrbuch "Psychologie im Human Resource Management" einen Überblick:

 

 

Evolution: Wie die Waffentechnik die Entwicklung der Menschheit vorantrieb

Allen pazifistischen Idealen zum Trotz: Die Waffenentwicklung hat die Evolution des Menschen gefördert - und umgekehrt. "Die Dynamik waffentechnischer Höherentwicklung erweist sich als Index und Motor kulturell-kognitiver Evolution," schreiben Niels Johannsen, Davor Löffler und John McGraw in ihrem Resume der Waffengeschichte. Die Studie erschien im Aufsatzband "Entwicklungen der Menschheit", herausgegeben von Gerd Jüttemann.




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