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Amoklauf: den Opfern langfristig beistehen

In den Zeiten weltweiter Berichterstattung lösen Amokläufe in regelmäßigen Abständen große Betroffenheit aus. Im Fokus stehen dabei fast immer die Täter und Fragen nach den möglichen Ursachen. Die Opfer und ihre Angehörige sind in aller Regel nicht im Blickpunkt, dabei ringen sie oft noch Jahre nach den furchtbaren Ereignissen um Normalität und leiden an psychischen Erkrankungen. Auf dem DGPPN Kongress fordern heute in Berlin nationale und internationale Experten, die Versorgung von Opfern weiter auszubauen. Gleichzeitig setzen sie sich dafür ein, Amokläufer nicht automatisch mit Menschen mit psychischen Erkrankungen gleichzusetzen.

Psychische Erkrankungen: verantwortungsvoller Umgang mit Diagnosen

Psychische Erkrankungen scheinen auf dem Vormarsch: Nie haben sie mehr Krankschreibungen und Frühverrentungen verursacht. Epidemiologische Studien belegen jedoch, dass psychische Erkrankungen seit Mitte der Neunzigerjahre nahezu gleich verbreitet sind. Was zunimmt, ist die Bereitschaft, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies kann aus Sicht der DGPPN zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen - zum Nachteil schwer psychisch kranker Menschen. Deshalb fordert die DGPPN auf ihrem Jahreskongress in Berlin Zurückhaltung in der definitorischen Ausweitung psychischer Störungen. Natürliche Anpassungs- und Alterungsprozesse sollen nicht automatisch als Krankheit gewertet werden.

Gerechtigkeit als Triebfeder für ehrenamtliches Engagement

Wer sich ehrenamtlich engagiert, möchte mit seiner unbezahlten Arbeit vor allem einen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit leisten und etwas tun, was im Einklang mit seinen eigenen Werten steht. Zu diesem Ergebnis kommt eine deutsch-schweizerische Studie zu den Motiven von Freiwilligenarbeit, welche der Lehrstuhl für Sozial- und Organisationspsychologie (Prof. Dr. Elisabeth Kals und Isabel Strubel) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) gemeinsam mit Wissenschaftlern der ETH Zürich (Prof. Dr. Theo Wehner und Dr. Patrick Jiranek) durchgeführt hat. Die Untersuchung wurde durch den Schweizerischen Nationalfonds und die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Das räumliche Umfeld trägt zum Erinnern von Gedächtnisinhalten bei - Publikation in "Science"

Wie eng Erinnerungen mit Orten verknüpft sind, konnten Wissenschaftler des Epilepsiezentrums am Universitätsklinikum Freiburg und Neurowissenschaftler aus Philadelphia erstmals auf neuronaler Ebene belegen. Die Forscherteams konnten zeigen, dass das menschliche Gedächtnis Inhalte mit räumlichen Markern belegt, die beim Abruf der Gedächtnisinhalte aktiviert werden.




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