Nikotin: Rauchende Frauen steigern ihr Frakturrisiko
Nikotin: Die gesundheitlichen Schäden des Tabakkonsums sind bei Frauen generell deutlich folgenschwerer als bei Männern. Nicht nur anatomische Größenunterschiede zwischen Frau und Mann sind verantwortlich, sondern auch "Geschlechtercharakteristika physiologischer Reaktionen auf molekularer Ebene", berichten die Professoren Ulla Walter und Richard Lux (Hannover) in ihrem Beitrag zum Reader "Gender, kulturelle Identität und Psychotherapie".
Gesundheit und Haft: Suchttherapie in Gefängnissen meist mangelhaft
Ein großer Teil der Strafgefangenen ist drogenabhängig. Der Anteil an aktuellen/ehemaligen i.v.-Drogenkonsumenten unter den Inhaftierten in Deutschland schwankt zwischen 20 und 30 Prozent. Trotz einer klaren Indikation erhalten jedoch nur die wenigsten Betroffenen eine Drogensubstitution, kritisiert Dr. Karlheinz Keppler, Medizinaldirektor in Vechta (Niedersachsen).
It's official (in the horned beetle world at least), females prefer courtship over competitiveness - and it doesn't matter about the size of your mandibles either. An international study by scientists at the University of Exeter and the Universities of Okayama and Tsukuba in Japan investigated the complicated sexual conflict over mating in Gnatocerus cornutus, the horned flour-beetle.
People Rely on What They Hear to Know What Theyre Saying
You know what youre going to say before you say it, right? Not necessarily, research suggests. A study from researchers at Lund University in Sweden shows that auditory feedback plays an important role in helping us determine what were saying as we speak. The study is published in Psychological Science, a journal of the Association for Psychological Science.
Babies recognize real-life objects from pictures as early as 9 months
Babies begin to learn about the connection between pictures and real objects by the time they are nine-months-old, according to a new study by scientists at Royal Holloway, University of London, and the University of South Carolina.
Zum Tag der Arbeit: Große Handlungsspielräume schützen vor Demenz
Nicht nur ein sicherer Arbeitsplatz ist von hoher Bedeutung, auch psychosoziale Faktoren beeinflussen die Gesundheit. Arbeitsmediziner der Universität Leipzig konnten in einer großangelegten Gesellschaftsstudie belegen, dass Berufstätige, die ihre Aufgaben selbständig planen und umsetzen können, im Alter seltener an Demenz erkranken.
Sonderpädagogik: Förderschüler werden in Regelschulen häufig ausgegrenzt
Inklusion: Die Bundesregierung hat sich vor fünf Jahren verpflichtet, ein integratives Bildungssystem zu gewährleisten. Seither werden Förderschüler und Förderpädagogen mehr und mehr in Regelschulen versetzt. Gelegentlich kann eine Integration - offizieller Terminus: Inklusion - wirklich gelingen. Doch überhäufig erleben Kinder mit Sonderförderbedarf eine soziale Ablehnung in der Regelschule, und Förderpädagogen können sich oft kaum als gleichberechtigte Mitglieder des Lehrerkollegiums erkennen. Dies belegen aktuelle Studien, publiziert in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik".
Woher wissen Nervenfasern, wohin sie wachsen und mit welchen der rund hundert Milliarden Nervenzellen des Gehirns sie eine Verbindung eingehen müssen? Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin haben jetzt zwei Moleküle identifiziert, die die Navigation wachsender Nervenfasern steuern. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht.
Alkohol: Im Jahr 2012 wurde mit 9,5 Liter reinem Alkohol fast ebenso viel getrunken wie im Jahr zuvor. Seit 2007 liegt der Pro-Kopf-Konsum knapp unter 10 l reinem Alkohol. Im Verbrauch je Einwohner verschiebt sich die Vorliebe der Bundesbürger für Wein (+1,0%) zu Ungunsten von Bier (-0,2%). Dennoch: Gut die Hälfte (53,1%) des Gesamtkonsums, gemessen am Gesamtkonsum von 135,4 Liter Fertigware, wird als Bier konsumiert und rund ein Viertel (23,5%) als Wein.
Jahrbuch Sucht 2014: Public Relation der Suchtgüterindustrie - Zwischen Schein und Desinformation
Glücksspielen sowie Konsum von Alkohol und Tabak haben viel gemeinsam. Sie sind in Deutschland legal, können schnell süchtig machen und versprechen den Herstellern und Anbietern Höchstgewinne. Die hohe Nachfrage liegt dabei in der Natur der Sache: Angebote mit Suchtpotenzial schaffen bei denen, die einmal angefangen haben, sie zu konsumieren, eine immer stärkere und anhaltende Nachfrage. Die gesundheitlichen und sozialen Folgekosten tragen die Betroffenen und die Gesellschaft.