Mit Verhaltenstherapie und Sport somatoforme Störungen erfolgreich behandeln
Somatoforme Störungen führen regelhaft zu frustrierend-erfolglosen somatischen Therapieversuchen. Nur ausnahmsweise erhalten Betroffene eine Psychotherapie; die Erfolge sind bisher meist bescheiden. Dr. Andreas Schröder (Aarhus) stellt jedoch in der aktuellen Ausgabe von "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" eine neue, erfolgreiche, Syndrom-unspezifische Behandlung vor: "Kognitiv-behaviorale Gruppentherapie für funktionelle Syndrome - Behandlungsmodell und Wirksamkeitsnachweis"
Addictive behavior such as drug and alcohol abuse could be associated with poor development of the so-called "love hormone" system in our bodies during early childhood, according to researchers at the University of Adelaide. The groundbreaking idea has resulted from a review of worldwide research into oxytocin, known as the "love hormone" or "bonding drug" because of its important role in enhancing social interactions, maternal behavior and partnership.
Computers see through faked expressions of pain better than people
A joint study by researchers at the University of California San Diego and the University of Toronto has found that a computer system spots real or faked expressions of pain more accurately than people can.
The work, titled "Automatic Decoding of Deceptive Pain Expressions," is published in the latest issue of Current Biology.
Die Zuversicht der Bundesbürger ist ungetrübt. Beim Gedanken an die Zukunft Deutschlands hat sich der Stimmungspegel im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum sogar leicht erhöht (plus drei Prozentpunkte). Am meisten beflügeln die Aussichten für die Wirtschaftslage (plus zehn Prozentpunkte). Auch der Blick auf die zukünftigen Entwicklungen im persönlichen Leben stimmt die Menschen optimistisch - und das auf hohem Niveau: Zwei von drei Bundesbürgern antworten auf die Frage, wie sie ihrer persönlichen Situation in den kommenden zwölf Monaten entgegensehen "mit Zuversicht" oder "mit großer Zuversicht". Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der seit 2007 monatlich durchgeführten repräsentativen Befragungen zur Allianz Zuversichtsstudie, einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim.
Das hat ein Forscherteam am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen herausgefunden. In mehreren Studien wurden u.a. Führungskräfte und Mitarbeitende befragt. Das Ergebnis: Mächtige Personen reflektieren mehr über ihr Verhalten als andere - allerdings nur dann, wenn zuvor etwas schief gelaufen ist.
Therapeutische Wege zum Jungbrunnen: Neurophysiologen geben Tipps, die Gedächtnisschwund im Alter vermeiden
Mit zunehmendem Alter verschlechtern sich oft das Gedächtnis und Denken, Orientierung, Auffassungsgabe, aber auch die Lern- und Entscheidungsfähigkeit. In Deutschland leben gegenwärtig etwa 1,1 Millionen Menschen mit diesen Symptomen - Demenzkranke. Diese Zahl soll sich bis 2040 verdreifachen. Methoden der klinischen Neurophysiologie und Bildgebung ermöglichen es, die Hirnaktivität zu beobachten, die diesen Symptomen zugrunde liegt. Welche Erkenntnissen sich daraus ergeben und mit welchen Mitteln man dem Gedächtnisschwund vorbeugen kann, erklärte heute der Kongresspräsident Professor Dr. med. Otto W. Witte auf der Pressekonferenz anlässlich des 30. International Congress of Clinical Neurophysiology (ICCN) sowie der 58. wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) in Berlin.
Volkskrankheit Depression: Drei von vier schwer Erkrankten werden nicht angemessen versorgt
Drei von vier Patienten in Deutschland, die an einer schweren Depression erkrankt sind, erhalten keine angemessene Therapie. Laut aktuellem "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung werden bundesweit mehr als die Hälfte der schwer Depressiven unzureichend, 18 Prozent sogar gar nicht behandelt. Wie hoch die Chance eines Patienten auf eine angemessene Therapie ist, hängt nicht zuletzt vom Wohnort ab.
Was wir irgendwie schon annahmen, nun ist es wissenschaftlich erwiesen: Je mehr wir konsumieren können, desto wohler fühlen wir uns. Das behaupten zumindest die Soziologen vom GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften Dr. Noll und Dr. Weick und führen in ihrer gerade neu erschienenen Studie zur Struktur von Konsumausgaben und subjektivem Wohlbefinden triftige Argumente für diese These an.
Sehen wir uns wieder? Die Berechenbarkeit sozialer Kontakte
Pro Tag haben wir mit durchschnittlich acht Menschen intensiveren Kontakt - durch persönliche Treffen, per Mail oder auch Telefon. Forscher des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der University of Nebraska in Lincoln untersuchten unser Kontaktverhalten auf Gesetzmäßigkeiten. Sie fragten sich: Welche Faktoren beeinflussen die Wahrscheinlichkeit eines Kontakts zwischen zwei sich bekannten Menschen? Und lässt sich vorhersagen, wen wir wann wiedertreffen? Für die Studie führten Probanden 100 Tage lang Tagebuch über alle ihre sozialen Interaktionen. Die Ergebnisse offenbaren systematische Strukturen in unserer sozialen Welt.
Die Mehrheit lässt lieber den Computer entscheiden
Wenn Menschen miteinander riskante Geschäfte tätigen, können sie enttäuscht werden. Deshalb überlassen sie die Entscheidung über die Aufteilung von gemeinsamem Geld lieber einem neutralen Computer als einem Geschäftspartner. Mit dieser unbewussten Strategie vermeiden sie offenbar negative Emotionen, die mit einem möglichen Vertrauensbruch verbunden sind. Das haben Forscher der Universität Bonn mit US-Kollegen herausgefunden. Sie stellen ihre Ergebnisse im Fachjournal "Proceedings of the Royal Society B" vor.