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Psychotherapie: Elektronisches Coaching stabilisiert den Behandlungserfolg

Elektronisches Coaching kann psychotherapeutische Fortschritte stabilisieren. Der Patient wird in seinem normalen Alltag über seinen Taschencomputer (Handheld) angeregt, "seine Aufmerksamkeit auf sein derzeitiges Verhalten und Erleben zu richten, es ggfs. im Sinne seiner Verhaltensziele zu korrigieren und dann zu prüfen, ob die Korrekturen erfolgreich waren", berichten Prof. Dr. Claus Bischoff und Kollegen in "Praxis - Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation". "Die Ergebnisse sind ermutigend."

Qualitative Psychotherapy Research: meaningful, exciting, coherent

"Qualitative therapy research is a diverse set of practices that express - in one way or another - the hermeneutic engagement in the complexity of human experience. It is an engagement that entails risks because it cuts across the grain of academic psychology and, going with it, of conventional psychotherapy research," David Rennie and Jörg Frommer emphasize.

IAREP / SABE / ICABEEP Conference 2010 in Köln

Das Institut für Wirtschafts- und Sozialpsychologie der Universität zu Köln veranstaltet dieses Jahr die gemeinsame internationale Jahrestagung der "International Association for Research in Economic Psychology" (IAREP) sowie der "Society for Advances in Behavioral Economics". Beide Organisationen, IAREP und SABE, haben es sich zum Ziel gesetzt, den Dialog von Wissenschaftlern an der Schnittstelle von Ökonomie und Psychologie zu fördern. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Veränderungen, wie wir sie momentan weltweit erleben, sind innovative interdisziplinäre Forschungsansätze wie dieser entscheidende Informationslieferanten, um die sozioökonomischen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu meistern.

Frauen und Männer unterscheiden sich in der sozialen Wahrnehmung

Wissenschaftler am Universitätsklinikum Tübingen haben Geschlechtsunterschiede in der sozialen Wahrnehmung untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Leistung von Frauen dramatisch von negativen Stereotypen (vereinfacht als "klischeehafte Verallgemeinerungen" bezeichnet) beeinflusst wird. Erstmals konnte damit die Wirkung stereotyper Aussagen auf Geschlechtsunterschiede in sozialer Kognition nachgewiesen werden (1). In einer zweiten Studie (2) konnte die Forschergruppe einen weiteren geschlechtsspezifischen Unterschied zeigen. Bei Frauen wird eine Gehirn-Region zur Bewertung von sozialen Wahrnehmungsinhalten deutlich früher als bei Männern aktiviert. Frauen erkennen somit sozial relevante Inhalte früher und benötigen daher weniger entsprechende Informationen als Männer, um soziale Situationen bewerten zu können. Demgegenüber konnten bei den für soziale Wahrnehmung selbst zuständigen Gehirnregionen keine Unterschiede festgestellt werden.

Lebenshilfe: Be smart, be konkret - Der kurze Weg ist das Ziel

Wer sein Leben wirklich ändern will, sollte seine Ziele immer konkret und kontrollierbar formulieren. Dies fordert der Diplom-Psychologe und Unternehmenscoach Josef Maiwald in dem Buch Smarter Life. Zehn Säulen für ein erfolg-reiches Leben. Allgemeine Zielformulierungen wie z.B. "Ich will mehr Sport treiben" erweisen sich als kontraproduktiv. Vielmehr sollte man sogleich die regelmäßigen sportlichen Aktivitäten konkret nach Häufigkeit/Menge und Intensität so einplanen, dass deren Erfüllung hinterher genauestens überprüft werden kann.

Konsequenz von Bologna: Uniabsolventen werden zu billigen Arbeitskräften

Die gerade wieder - wie vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch - geforderten Einsparungen im Bildungssystem waren schon immer das eigentliche Ziel der sog. Bologna-Reform. Dies behauptet der Erlanger Diplom-Psychologe und Theologe Lars Allolio-Näcke in einem Beitrag zum neuesten Heft der Zeitschrift Psychologie & Gesellschaftskritik (Hefte 4-2009/1-2010). Hinter dem offiziellen Ziel der europaweiten Vereinheitlichung von Studiengängen verbirgt sich ihm zufolge ein Programm zur massiven Einsparung sowohl im öffentlichen Sektor als auch in der Wirtschaft, deren Vertreter in den Kommissionen zur Akkreditierung von Studiengängen massiv Einfluss auf die Struktur der Universitäten nehmen.

Fast ein Fünftel der Bevölkerung gewaltbereit: vorwiegend Deutsch-Türken und Arbeitslose

Wie groß ist die Bevölkerungsschicht, die als gewaltbereites Sicherheitsrisiko eingestuft werden muss? In einer Studie kennzeichnete Professor Dr. Ekkehard F. Kleiter etwa 17,5 Prozent der Bevölkerung in Deutschland als "aggressive Misserfolgs-Egozentriker und konfliktbelastete Negativisten".

Wissenschaftlich fundierte Wirtschaftspsychologie statt Laienpsychologie und Coaching-Stilblüten

Die stärkere Einbindung psychologischen Wissens in die Wertschöpfungskette kann unternehmerische Effizienz und Lebensqualität der Mitarbeiter steigern. PsychologInnen besitzen das Knowhow, wissenschaftliche Erkenntnisse für die Wirtschaft verständlich und verwertbar zu machen. Konkrete Möglichkeiten präsentierte am Wochenende der 8. Kongress für Wirtschaftspsychologie in Potsdam. Relevante Tagungsbeiträge werden unter dem Titel "Chancen und Herausforderungen der Wirtschaftspsychologie" veröffentlicht.

Gesetze zur Sicherungsverwahrung: Beschwichtigung, Bürokratie, aber keine Sicherheit

Ab den 90er Jahren wurden die gesetzlichen Möglichkeiten verschärft, rückfallgefährdete Schwerverbrecher über ihre Haftzeit hinaus in Sicherungsverwahrung zu nehmen. Damit wurde "ein Stück symbolischer Gesetzgebung geschaffen, um die Öffentlichkeit zu beschwichtigen, statt wirklich Sicherheit zu gewährleisten," kritisiert der Kriminologe Professor Dr. Arthur Kreuzer (Gießen).

Kinder- und Jugendkriminalität steigt: 4. Wiener Frühjahrstagung für Forensische Psychiatrie

Nationale und internationale Studien zeigen einen Anstieg der Kinder- und Jugendkriminalität. Kriminologische Dunkelfelduntersuchungen geben neue Hinweise auf Bedingungskonstellationen für die Entwicklung lang anhaltender aggressiver Verhaltensweisen. Die vierte Wiener Jahrestagung für Forensische Psychiatrie liefert am 28. Mai aktuelle Informationen zum Themenkomplex.




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