NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » News-Archiv

« zurück

Hier auswählen, Auswahl erscheint unterhalb

Getroffene Auswahl

Studie ermittelt erstmalig den perfekten Tag

Dr. Christian Kroll, Research Fellow an der Jacobs University hat in Zusammenarbeit mit Dr. Sebastian Pokutta, Wissenschaftler am Georgia Institute of Technology, herausgefunden, welche Aktivitäten Frauen für wie lange über den Tag verteilt ausüben müssten, um einen perfekten Tag zu erleben. Sie analysierten Glück mit Methoden der Optimierungsforschung, die normalweise zur Anpassung von Produktionszyklen in der Industrie Anwendung finden. Sie haben Daten des Nobelpreisgewinners Daniel Kahneman von über 900 befragten Frauen ausgewertet. Ein Zusatzteil der Studie beschäftigt sich mit Daten des American Time Use Survey, die Antworten von Frauen und Männern beinhalten.

Psychotherapie: Kriegskinder hinterlassen eine dumpfe Erbschaft

Die Kriegskinder beginnen auszusterben. Viele ihrer Kinder und Enkel bewahren jedoch sekundäre Traumafolgen als eine "dumpfe Erbschaft" und benötigen psychotherapeutische Hilfe. Mit diesem Befund fasst Dr. Helga Spranger (Frankfurt/Oder) ihre Erfahrungen als Psychotherapeutin zusammen. Gemeinsam mit Curt Hondrich legt sie dazu einen Aufsatzband vor: "Über den mühsamen Weg aus der Gewalt - Wurzeln und Folgen von Aggression und Krieg."

Interkulturelle Vergleichsforschung: Das Paradies und die Schuldigen sind immer anderswo

"Universell ist die Tendenz der Paradiesvorstellung ausgeprägt, immer in einer anderen Kultur sein zu wollen. Nur: Welche diese andere erwünschte Kultur ist, hängt wiederum kulturspezifisch von den Auffassungen der Einzelnen ab." Zu diesem Befund kam Prof. Dr. Petia Genkova in einem detailreichen, empirischen Kulturvergleich (Deutschland, Bulgarien, Frankreich, China).

Glücksspiel bei Sandra Maischberger: Ein Prozent der deutschen Bevölkerung ist gefährdet oder süchtig

Glücksspiel, diskutiert im TV: Sandra Maischberger präsentierte am Dienstag-Abend eindrucksvoll prominente Spielsüchtige. Von der Expertise der Suchttherapeutin Dr. Monika Vogelgesang machte die Runde allerdings wenig Gebrauch. Eine Angabe der Ärztin wurde sogar infragegestellt, ist jedoch belegt: Nach der aktuellsten Prävalenzstudie (erhoben 2011) ist bei 0,51% der bundesdeutschen Bevölkerung (275.000 Personen) ein problematisches Spielverhalten und bei 0,49% (264.000 Personen) ein pathologisches Spielverhalten erkennbar (Jahrbuch Sucht 2012).

Indikation zur stationären Verhaltenstherapie und medizinischen Rehabilitation richtig stellen

Bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen bietet die Indikationsstellung für eine Verhaltenstherapie und medizinische Rehabilitation differenzierte Herausforderungen. Professor Dr. Manfred Zielke (Kiel) und Kollegen haben den Komplex detailliert in einem Handbuch dargestellt. "Es eignet sich als Nachschlagewerk insbesondere für alle in der Rehabilitationsmedizin Tätigen", urteilt Prof. Dr. Heinz Rüddel (Bad Kreuznach) in seiner Rezension.

Wirtschaftspsychologie: Arbeitsmotivation entsteht aus einer Kombination verschiedener Motive

"Eine erfolgreiche Personal- und Unternehmensführung setzt die Kenntnis grundlegender Prozesse der Arbeitsmotivation voraus," notiert Professorin Dr. Gabriele Elke. Das Lehrbuch "Arbeitsmotivation" von Prof. Dr. Uwe und Trudi Kleinbeck "liefert dazu einen strukturierten Über- und Einblick. Es bündelt prägnant die Fülle der Ergebnisse aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung und macht sie als empirische Basis nutzbar für die Ableitung von Maßnahmen der Personalentwicklung und Arbeitsgestaltung. Das Buch ist v.a. für Arbeits- und Organisationsgestalter sehr zu empfehlen."

EU-Mitgliedschaft für Kroatien fraglich: Korruption kann nur vor Ort wirksam bekämpft werden

Bundestagspräsident Norbert Lammert und Kollegen fordern, Kroatien vorerst nicht in die EU aufzunehmen. Die Rechtssituation des Balkanstaates entspricht nicht dem EU-Standard. Korruption dominiert die Gesellschaft. Diese Einschätzung belegen Privatdozent Dr. Angelos Giannakopoulos (Universität Konstanz) und Kollegen in einer Studie. Die Politikwissenschaftler sehen Kroatien in der rechtsstaatlichen Entwicklung noch weit hinter Bulgarien und Rumänien.

Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien entwickeln häufig somatoforme Schmerzstörungen

Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien leiden überhäufig an somatoformen Schmerzstörungen. Frühere Traumatisierungen und aktuell deprimierende Lebensumstände spielen wesentliche Rollen. Professor Dr. Martin Aigner und Kollegen haben in ihrer Schmerzambulanz im AKH Wien für die exjugoslawische Zielgruppe ein spezielles Behandlungsprogramm entwickelt und berichten darüber in ihrem Beitrag zum Studienband "Migration, Integration and Health - The Danube Region".

Wirtschaftspsychologie: Erfolgreiches Personalmarketing dank attraktiver Interviewer

Trifft ein Bewerber in Einstellungsinterviews auf attraktive Interviewer, schließt er unbewusst auf eine respektable Kompetenz der Personen und des Unternehmens. Männliche Bewerber unterliegen diesem Effekt stärker als Frauen. Dies ergab eine Studie von Maren Vieten und Uwe Peter Kanning (Wirtschaftspsychologie, Hochschule Osnabrück), veröffentlicht in der unabhängigen Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie.

Wirtschaftspsychologie: Vom Mentoring profitieren Mentor, Mentee und Unternehmen

"Beim Mentoring werden definitiv Toleranz und Empathie trainiert." "Mentoring bedeutet Persönlichkeitsentwicklung für beide Beteiligten." Mentoren bewerten ihre Aufgabe ähnlich positiv wie Mentees. Gewinne liegen auf beiden Seiten, berichten Dres. Frank Edelkraut und Nele Graf in ihrer Studie "Der Mentor - Rolle, Erwartungen, Realität".




alttext    

 

Aktuell

Journale