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Private Homepages im Netz: Narzissmus und Eitelkeit sind selten.

Private Homepages werden meist von jungen Männern ins Netz gestellt. Der Bildungslevel liegt über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Nur in Ausnahmefällen ist eine ausgeprägt narzisstische Eitelkeit erkennbar. Meist gibt sich die Person eher zurückhaltend introvertiert, beobachten Professorin Dr. Astrid Schütz und Kollegen in einer Studie.

Bundesweit erste Beratungsplattform für Senioren und Seniorinnen geht am 1. Oktober online.

Die bundesweit erste regionale Online-Beratungsplattform für Seniorinnen und Senioren wird am 1. Oktober in Hildesheim freigeschaltet. Dabei handelt es sich um ein durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt, das jetzt modellhaft in der Region Hildesheim getestet wird.

Die Persönlichkeit ändert sich im hohen Alter stärker als bisher angenommen.

Im hohen Alter verändert sich nach den Erkenntnissen einer deutsch-amerikanischen Untersuchung die Persönlichkeit der Menschen noch einmal ähnlich stark wie im jungen Erwachsenenalter. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Studie auf Basis der Langzeitstudien "Sozio-oekonomisches Panel" (SOEP) und "Household Income and Labour Dynamics in Australia" Survey (HILDA Survey). "Unsere Studie widerlegt die unter Psychologen vorherrschende Ansicht, dass sich die Persönlichkeit im Laufe des Lebens immer stärker stabilisiert", sagt die Psychologin Jule Specht von der Freien Universität Berlin, eine der Autorinnen und Autoren.

Tiefeninterview: einfacher und effektiver im Entscheidungsorientierten Gespräch (EOG).

Tiefeninterviews nach den Regeln des Entscheidungsorientierten Gesprächs (EOG) beachten psychische Gesetzmäßigkeiten; dadurch werden Tiefeninterviews lebendiger, informativer und weniger belastend für alle Beteiligten. Professor Dr. Karl Westhoff und Kollegen (TU Dresden) haben die Charakteristika des Entscheidungsorientierten Gesprächs untersucht und in einem Handbuch übersichtlich dargestellt.

Fast jedes zweite Kind erlebt elterliche Gewalt - Kinder- und Jugendhilfe kann zusätzlich traumatisieren.

Fast jedes zweite Kind in Deutschland erlebt - zumindest gelegentlich - körperliche oder emotionale Vernachlässigung. Mehr als zehn Prozent der Kinder werden körperlich, mehr als sechs Prozent emotional extrem vernachlässigt, berichtet Professor Dr. Günther Deegener in seiner Dokumentation "Risiko- und Schutzfaktoren des Kinder- und Jugendhilfesystems". Die Neuerscheinung wurde am Mittwoch zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bochum vorgestellt.

Hochschulreform: effiziente Regeln, mehr Freiräume, hoher Lernertrag.

Fast ein Viertel der Studierenden leidet unter psychischen Belastungen - wie Depressionen, Zwangsstörungen, Angststörungen, psychosomatischen Beschwerden u.a. Mit der Studiendauer nimmt die Problematik zu. Die Hochschulen können die Belastungen wesentlich entschärfen, indem sie ihre Regelungssysteme effizienter ordnen und wissenschaftlich etablierte Erkenntnisse der Arbeitspsychologie umsetzen, fordert Professor Dr. Manfred Mühlfelder in seiner Studie "Studieren macht krank oder Freude". Die Neuerscheinung wurde am Dienstag zum Kongress der "Deutschen Gesellschaft für Psychologie" in Bochum vorgestellt und bietet konkrete Empfehlungen für die Weiterentwicklung in Hochschulen.

Sexsucht: Patienten sind meist schwer traumatisiert und werden selten optimal therapiert.

Etwa fünf Prozent der Bevölkerung leiden zeitweise unter Sexsucht. Männer sind drei- bis viermal häufiger betroffen als Frauen. Bei Männern ist die Krankheit häufig mit Substanzabhängigkeit, bei Frauen oft mit Essstörungen kombiniert, berichten Dr. Christiane Eichenberg und Dr. Felicitas Auersperg im Lehrbuch "Psychologie in der Gynäkologie". Die Neuerscheinung wurde am Montag zum Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bochum vorgestellt.

Sport mit Baby: heben, wirbeln, schwingen, drehen, lachen.

Das Sporttraining sollte im sechsten oder siebten Lebensmonat beginnen: Baby mit Mama oder Papa oder Oma oder Opa oder allen. Professor Dr. Josef Kessler, Hirnforscher und Vater in Köln, hat dazu detaillierte Begründungen und Erläuterungen geschrieben: Das kleine, farbig-bebilderte Taschenbuch trägt den Titel "Fit for Family" und liefert ein ebenso amüsantes wie ausgefeiltes Sportprogramm.

Regionales Bildungs- und Wissensmanagement: Volkshochschule dient der kontinuierlichen Personalentwicklung.

"Mehr als je zuvor sind wir darauf angewiesen, unsere wichtigsten Probleme gemeinsam zu lösen." Der Satz von Horst Eberhard Richter formuliert das Leitmotiv einer aktuellen Reflexion über die Kernkompetenzen der Volkshochschule. Dr. Marieanne Ebsen-Lenz wertet Volkshochschulen als zentrale, dynamische Promotoren eines regionalen Bildungs- und Wissensmanagements.

Schulpsychologie: Humor mildert Disziplinprobleme, Strafe verschärft sie.

Schulpsychologie: Häufig wollen Lehrer/innen bei einem Disziplin-Problem ein Exempel statuieren und greifen hart durch. Doch autoritäre Strafmaßnahmen in der Schule erreichen selten ihr Ziel. Sie lösen Reaktanz aus und wirken meist als Bumerang. Mit hoher Wahrscheinlichkeit führen sie bei Schülern/innen sogar zur Aufwertung des sanktionierten Verhaltens, warnt Professorin Dr. Gisela Steins (Essen) in ihrem neuen Lehrbuch "Sozialpsychologie des Schulalltags".




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