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Migranten: Flucht aus der Selbstwertkrise in ein grandioses Überlegenheitsgefühl

Migranten wirken häufig verhaltensgestört, vielleicht auch größenwahnsinnig - und werden entsprechend kategorisch diagnostiziert. Doch die Einschätzung kann krass fehlerhaft sein: Möglicherweise entspricht das "befremdliche" Verhalten dem normalen kulturellen Kontext des Heimatlandes. Oder eventuell leidet der Migrant unter einer akuten Traumafolge-Störung. Unter Umständen kann auch eine schwere Depression aktualisiert worden sein. Oft kommen mehrere Komponenten zusammen. Einen differenzierenden Einblick bieten Dr. Iris Calliess und Prof. Dr. Wielant Machleidt in ihrem Beitrag zum Übersichtswerk "Persönlichkeitsstörungen im therapeutischen Alltag".

Selbstverstümmelung: Warum Gesunde sich nach einer schweren Behinderung sehnen

Die Störung ist selten, absurd und ausweglos: Körperlich gesunde Menschen wollen ein Bein oder einen Arm oder ihr Genital verlieren, querschnittgelähmt werden oder blind oder taub. Sie akzeptieren ihren gesunden Körper nicht, sie hassen ihn - und oft verstümmeln sie ihn. Psychologen, Psychiater und Betroffene analysieren die Körperintegritäts-Identitätsstörung in einem Aufsatzband. Er trägt als Titel die englischsprachige Originalbezeichnung der Störung: Body Integrity Identity Disorder (BIID).

Transplantation: Warum Gesunde freiwillig eine Niere spenden

Transplantation: Die Bedeutung der Lebendspende hat zugenommen. In der Mehrheit der Fälle ergreift die Spenderin/der Spender die Initiative, gelegentlich gibt der Arzt die Anregung, nur in den seltensten Fällen bittet der Patient um ein Organ. Viele nierenkranke Patienten zögern, das Organangebot eines Angehörigen anzunehmen, berichten Dr. Denise Overkamp und Prof. Dr. Fritz Muthny in ihrem Beitrag zum Standardwerk "Psychonephrologie".

BAuA veröffentlicht Brochüre "Arbeitswelt im Wandel 2018"

"Arbeitswelt im Wandel". Einmal im Jahr fasst die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unter diesem Titel aktuelle Trends der Ar-beitswelt zusammen. Mit vielen anschaulichen Grafiken informiert die kompakte Broschüre Praktiker des Arbeitsschutzes und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen. Basierend auf dem Bericht "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2016" (SuGA 2016) informiert die Broschüre über Zahlen, Daten und Fakten in Sachen Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Dabei bildet sie Themen wie Erwerbstätigkeit, Arbeitsbedingungen oder den demografischen Wandel einfach und verständlich ab.

Inkontinzenz: Ein neues Sensorsystem soll Betroffene und Pflegende zügig warnen

Mehr als fünf Millionen Menschen in Deutschland sind von Inkontinenz unterschiedlicher Art betroffen. Viele nehmen ihre Ausscheidung kaum, verspätet oder überhaupt nicht wahr. Eine Arbeitsgruppe der Hochschule Furtwangen (Baden-Württemberg) hat einen miniaturisierten Geruchssensor entwickelt, der Betroffene oder Pflegende kurzfristig via Smartphone warnt. Professor Dr. Dirk Benyoucef, Vera Kallfaß und Kollegen berichten über die Neuentwicklung im aktuellen Reader "Assistive Systeme und Technologien zur Förderung der Teilhabe für Menschen mit Hilfebedarf".




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