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Depressionstherapie: Computerprogramme können wie persönliche Psychotherapie helfen

15.12.2021 Metastudie über die Wirksamkeit von digitalen Behandlungsstudien bei Depressionen seit 1990.

Digitale Behandlungsprogramme können eine wichtige Ergänzung für wachsenden Psychotherapie-Bedarf sein – menschliche Begleitung ist aber unerlässlich.

Künstliche Intelligenz kann in Zukunft dabei helfen, psychische Erkrankungen vorherzusagen.

Neue Online-Schulung „Depression im Alter“ für Pflegekräfte und pflegende Angehörige

15.12.21 Eine neue Online-Schulung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe vermittelt Pflegekräften und pflegenden Angehörigen Wissen zu Altersdepression und zum Umgang mit Suizidalität bei älteren Menschen. Die Suizidraten steigen mit dem Alter stark an. Etwa 40% aller Suizide werden von Menschen über 65 Jahren verübt (Todesursachenstatistik, Statistisches Bundesamt, 2021). Fast 90 % der jährlich über 9.000 Suizide und 150.000 Suizidversuche in Deutschland erfolgen vor dem Hintergrund einer oft nicht optimal behandelten psychischen Erkrankung, am häufigsten einer Depression. Deshalb ist eine Aufklärung über die Erkrankung Depression und die Suizidprävention im Altenpflegebereich besonders wichtig.

 

Das Ende der Gender-Sprache: eine psychologisch-linguistische Analyse und Prognose

Die Gender-Sprache erheitert häufig mit absurd-komplexen Buchstaben- und Zeichen- Sequenzen. Dies sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Gender-Sprache als autoritär-feministisches Projekt "in erster Linie darauf abzielt, Männer sprachlich weniger sichtbar zu machen." Der Psychologe Professor Dr. Michael Klein und der Kulturwissenschaftler Hendryk von Reichenberg analysieren das Phänomen in ihrem aktuellen Sachbuch "Das Ende der Gender-Sprache".

Pandemie erschwert die Arbeit an und mit Menschen

02.12.2021 Pandemiebedingte psychische Belastungen existieren in der Mehrheit der Betriebe in Deutschland.

Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in ihrem neuen Bericht "Betrieblicher Umgang mit psychischer Belastung durch die Corona-Pandemie“.

Wirtschaftspsychologie: Wie Unterbrechungen die Arbeitsleistung reduzieren

02. 12. 2021Unterbrechungen bei der Arbeit führen häufig zu einer Leistungsverschlechterung in der ursprünglichen Aufgabe. Dieses Leistungsdefizit äußert sich üblicherweise in einer Verzögerung bei der Wiederaufnahme der eigentlichen Aufgabe. Mit Hilfe von EEG-Messungen haben Forschende am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo) Arbeitsgedächtnisprozesse beim Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben jetzt genauer untersucht. Sie konnten zeigen, dass Unterbrechungen zu mehr Fehlern, längeren Reaktionszeiten und ungenaueren Arbeitsgedächtnisinhalten führen.

Frauen lassen sich von Attraktivität weniger blenden als Männer

22.11.2021

• Studie beleuchtet, wie unterschiedlich Männer und Frauen sich anhand von Gesichtsmerkmalen vertrauen

• Männer vertrauten attraktiven Frauen auch wenn diese bedrohlich wirkten. Frauen hingegen vertrauten attraktiven, bedrohlich wirkenden Männern deutlich weniger

• Im Experiment sollten Teilnehmende anhand von Portrait-Fotos entscheiden, wem sie Geld anvertrauen würden

Scientists capture humor’s earliest emergence

Young children’s ability to laugh and make jokes has been mapped by age for the first time using data from a new study involving nearly 700 children from birth to 4 years of age, from around the world. The findings, led by University of Bristol researchers and published in Behavior Research Methods, identifies the earliest age humour emerges and how it typically builds in the first years of life.

Wenn Frauen Kinder sexuell missbrauchen, bleibt es meist ein dunkles Geheimnis

Bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen wird in der Regel an männliche Täter gedacht. Frauen als Täterinnen sind hingegen ein gesellschaftliches Tabuthema. Wissenschaftler:innen des Instituts für Sexualforschung, Sexualmedizin und Forensische Psychiatrie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben in einem Forschungsprojekt sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen durch Frauen untersucht.

Depression: Arbeit ist nicht die Hauptursache, und Urlaub lindert die Krankheit nicht

Bei jedem fünften Beschäftigten in Deutschland wurde schon einmal eine Depression diagnostiziert. Ein besserer Wissensstand zur Erkrankung in Unternehmen könnte viel Leid bei betroffenen Arbeitnehmern und immense Kosten für Arbeitgeber vermeiden. Das legen die Ergebnisse des heute veröffentlichten 5. Deutschland-Barometers Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe nahe. Die repräsentative Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der Bevölkerung. Befragt wurden 5.283 Personen zwischen 18 und 69 Jahren aus einem repräsentativen Online-Panel im September 2021.

Auswertung der neurologischen Post-COVID-Ambulanz der Charité zeigt: Kognitive Beeinträchtigungen sind häufig!

Nach akuten SARS-CoV-2-Infektionen können verschiedene Beschwerden sowie auch neurologische Symptome persistieren. Die neurologischen Post-COVID-Ambulanz an der Charité wertete erste Patientendaten aus: Mit über 70% waren kognitive Beeinträchtigungen am häufigsten. Diese stehen aber scheinbar nicht in Zusammenhang mit einer anhaltenden ZNS-Schädigung durch die Viruserkrankung, so das Ergebnis einer schwedischen Studie. An pathophysiologisch ursächlichen Mechanismen werden eine endotheliale-mikrozirkulatorische Dysfunktion, eine anhaltende Inflammation und autoimmunologische Mechanismen diskutiert.

So denken die Deutschen über Sportwetten

Sportwetten sind weltweit ein verbreitetes Hobby. Mittlerweile zieren unzählige Wettanbieter die Trikots vieler Sportvereine sowie die Werbebanner nationaler und internationaler Wettbewerbe.

 

Obwohl sich die meisten Spieler:innen der Risiken des Glücksspiels bewusst sind, haben rund 23 Prozent der im Rahmen des Statista Global Consumer Surveys befragten Menschen in Deutschland in den letzten 12 Monaten Wetten auf Sportereignisse platziert. Von den über 1.000 Befragten, sind sich 31 Prozent darüber im Klaren, dass Sportwetten ähnlich süchtig machen können wie Drogenkonsum, weitere 19 Prozent sind der Meinung, es werde in der Öffentlichkeit nicht genügend über die Risiken von Sportwetten gesprochen. Etwa 13 Prozent sprechen sich sogar für ein allgemeines Verbot aus.

Studie: Stadt- und Landbewohnende bewerten zukünftige Herausforderungen unterschiedlich – und wollen mehr mitgestalten

Zum Start der ARD-Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“ erscheint die acatech Kooperationsstudie „Stadt.Land.Chancen“, die zusammen mit dem Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI) des Fraunhofer IAO umgesetzt wurde. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie die Menschen in Deutschland in Zukunft leben wollen. Mögliche anstehende Veränderungen bewerten die fast 9000 Befragten dabei je nach Wohnort durchaus unterschiedlich. In einem anderen Punkt sind sich Stadt- und Landbewohnende dagegen einig: sie wollen frühzeitig einen Dialog zu Zukunftsthemen führen. acatech greift diesen Wunsch auf und geht mit bayerischen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch.




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