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Rostocker Forscher finden Einfluss von Feinstaub auf Gehirnleistung

Staub ist ein natürlicher Bestandteil der Luft, der je nach Größe der Staubteilchen, oder Partikel, als Schwebstaub, Feinstaub oder ultrafeiner Staub auftreten kann. Bekanntermaßen können solche Partikel schädliche Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben. Forschende der Universitäten Rostock und Groningen sowie des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben nun herausgefunden, dass bereits (ultra)feine Staubpartikel mit einem Durchmesser unter 2,5 Mikrometer – zum Vergleich: 100 Mikrometer entsprechen der Dicke eines Haares – die geistige Leistungsfähigkeit des Menschen beeinträchtigen können.

Epilepsie: Selbst-Handeln bei Anfällen = Selbstbestimmung und Lebensqualität steigern

Epilepsie-Betroffene sind selbst ihre wichtigsten eigenen Therapeuten: Sie können sich das notwendige Fachwissen aneignen, sie können Ängste überwinden, positiv denken, Kraft aufbauen und in ihrer Persönlichkeit wachsen. Ein erfahrenes Expertenteam hat dazu ein Dutzend Arbeitshefte entwickelt, mit denen Anfalls-Betroffene sich einen hohen Grad an Selbstbestimmung erarbeiten können - allein, in einer Gruppe oder mit therapeutischer Hilfe: "Selbst-Handeln bei Anfällen".

Wirtschaftspsychologie: Die Grundmotivationen der Mitarbeiter führen zum Erfolg oder Misserfolg

Wirtschaftspsychologie: Wann gelingen Führung, Personalentwicklung, Coaching, Changemanagement? Entscheidend ist immer, die Grundmotivationen der Betroffenen zu erkennen und ohne Vorurteil zu berücksichtigen. Alle Überlegungen und Maßnahmen müssen darauf aufbauen. Wirtschaftspsychologen beschreiben die Hintergründe, Wirkungen und Handlungsempfehlungen im neuen Reader "Praxis der Wirtschaftspsychologie II".

Neue Editors entwickeln die Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" weiter

Die unabhängige Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" hat sich im zurückliegenden Jahr mit einem neuen Herausgebergremium deutlich weiterentwickelt: in der Themenwahl ebenso wie in der Rezeption. Die zunehmend kritische Sensibilität für ethische Problemlinien wird in immer mehr Beiträgen explizit reflektiert. Die Praxisrelevanz hat weiter zugenommen.

Change Management: How to avoid organizational change cynicism

Many employees are claiming that organizational changes demanded a lot of effort and sacrifices on their part - without improvements; or the transition made things worse and seemed to follow managerial fashion trends rather than a visible strategy. These views are characteristics of a so-called organizational change cynicism.

Suchttherapie für Strafgefangene dient den Abhängigkeitskranken und der öffentlichen Sicherheit

Die Suchtexperten Prof. Dr. Heino Stöver und Prof. Dr. Daniel Deimel fordern in einer gemeinsamen Stellungnahme die Entkriminalisierung von Drogenkonsumierenden, eine bessere Suchttherapie im Strafvollzug und eine strikte Regulierung der Cannabis-Abgabe

Psychometrisch fundierte E-Klausuren bieten faire, aussagefähige und arbeitssparende Verfahren

Ergebnisse von Klausuren in deutschen Hochschulen sind häufig weder verlässlich, noch fair. Psychometrisch fundierte E-Klausuren können den Grad an Aussagefähigkeit und Gerechtigkeit wesentlich erhöhen. Dr. Christian Spoden, Prof. Dr. Andreas Frey et al. legen das erste detaillierte, psychometrisch fundierte Konzept zur Konstruktion kriteriumsorientierter adaptiver E-Klausuren vor. Das Konzept bietet eine gute Basis, um im Rahmen der laufenden Digitalisierungsaktivitäten einen längst fälligen Qualitätssprung zu erreichen. "Die Nutzung kommerziell vertriebener Klausursoftware" ist nach Einschätzung der Wissenschaftler jedoch "keine gute Option".

Pathologische Kaufsucht nimmt durch online-Handel zu: Etwa fünf Prozent der Bevölkerung

nline-Handel und personalisierte Werbung steigern das pathologische Kaufverhalten. Die Häufigkeit wird gegenwärtig auf etwa fünf Prozent der Bevölkerung geschätzt. Begleiterkrankungen sind häufig: Binge-Eating, pathologisches Horten, Angststörungen, Depressionen u.a. Eine Anerkennung des pathologischen Kaufens als eigenständige psychische Störung ist längst überfällig, kritisieren Dr. Nora M. Laskowski und Prof. Dr. Dr. Astrid Müller in der Fachzeitschrift Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation.

 

Emotionsfokussierte Kunsttherapie: Wer nicht fühlen mag, soll malen

Emotionsfokussierte Psychotherapie lässt sich gut in der Kunsttherapie vertiefen und verstärken. Dr. Alexandra Daszkowski erläutert ihre positiven Erfahrungen beispielhaft in "Musik-, Tanz- & Kunsttherapie":

Alkoholkonsum und Kriminalität nehmen mit 16. Geburtstag sprunghaft zu

Wenn Jugendliche in Deutschland das für Alkohol festgelegte Mindestalter von 16 Jahren erreichen, nimmt ihr Alkoholkonsum erheblich zu. Damit geht auch eine Zunahme der Straftaten unter Alkoholeinfluss einher, insbesondere an Wochenenden. Bei jungen Männern ist der Anstieg in der alkoholbedingten Kriminalität größer. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, die im Journal of Health Economics erscheinen wird.

Corona: Schulkinder greifen seltener zu Suchtmitteln, aber häufiger zu Nahrungsmitteln

In der Corona-Pandemie kamen deutlich weniger Schulkinder wegen Alkoholmissbrauchs ins Krankenhaus oder die Arztpraxis. 2020 lagen die Behandlungen von Kindern und Jugendlichen mit Folgen von exzessivem Alkoholkonsum rund 30 Prozent niedriger als im Vorjahr. Auch bei Tabak, Cannabis und weiteren Drogen zeigt sich ein Rückgang: Insgesamt wurden 18 Prozent weniger Kinder und Jugendliche aufgrund von Suchtmittelmissbrauch behandelt. Das ist das Ergebnis des aktuellen Kinder- und Jugendreports der DAK-Gesundheit.

Aufbruchsstimmung im deutschen Gesundheitswesen

15.12.2021 Die digitale Revolution des Gesundheitswesens ist in vollem Gange. Künstliche Intelligenz (KI), das Internet der medizinischen Dinge (IoMT), Robotik, 3D-Druck und Big Data entfesseln enorme Kräfte für einen fundamentalen Transformationsprozess. Das Forschungsteam des „ATLAS Digitale Gesundheitswirtschaft“ der Universität Witten/Herdecke (UW/H) beschreibt in einer aktuellen Studie, welche Umwälzungen und Herausforderungen sich für Industrie, Krankenkassen und Leistungserbringer im Gesundheitswesen abzeichnen.




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