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Corona macht Frauen unglücklicher als Männer

Eine Studie der Universität Freiburg im Rahmen des „SKL Glücksatlas“ unter Leitung von Professor Bernd Raffelhüschen zeigt ein »Happiness Gap der Frauen«. Die Pandemie kehrt den früheren Glücksvorsprung der Frauen ins Gegenteil: Je einschneidender die Corona-Maßnahmen, desto größer die Glücksverluste.

Wirtschaftspsychologie: Künstliche Intelligenz in der Personalauswahl kann die Treffsicherheit steigern

Wirtschaftspsychologie: "Die Validität von Eignungsprognosen in der Personalauswahl scheint sich durch KI-basierte Lösungen wie künstliche neuronale Netze merklich verbessern zu lassen," berichten Dr. Detlef Steiner und Kollegen in der unabhängigen Fachzeitschrift WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE.

Psychologische Schmerztherapie: wie Patienten die Opferrolle vermeiden

3.3.2022 Auch wenn eine Psychotherapie einen chronischen Schmerz kaum beseitigen kann, ist sie wertvoll: Sie kann Betroffenen dabei helfen, nicht gegen, sondern mit dem Schmerz zu leben. Ursula Frede ist chronische Schmerzpatientin und gleichzeitig psychologische Schmerztherapeutin. In ihrem Reader "Herausforderung Schmerz" berichtet sie aus eigener Erfahrung und wissenschaftlich fundiert, wie eine hilfreiche Therapie gelingen kann.

 

Heroin users who attempt a conventional life

Studies of heroin users often depict people living in a state of struggle separate from conventional society. Dr. James Morgan (London) identified heroin users who live somewhat traditional lives. He concludes (in the new reader: "Who? Variation and distinction in the European drugs landscape"):

Neuer Höchststand bei Fehltagen durch psychische Erkrankungen in 2021

02.03.2021 Psychreport der DAK-Gesundheit untersucht Daten von mehr als 2,4 Millionen Beschäftigten • Anstieg der Ausfalltage um 41 Prozent in zehn Jahren

Der Arbeitsausfall wegen psychischer Erkrankungen erreichte 2021 einen neuen Höchststand. Das Niveau lag mit 276 Fehltagen je 100 Versicherte um 41 Prozent über dem von vor zehn Jahren. Ein psychischer Krankschreibungsfall dauerte im vergangenen Jahr durchschnittlich 39,2 Tage. Auch dieser Wert war so hoch wie noch nie. Das zeigt der aktuelle Psychreport der DAK-Gesundheit mit einer Datenauswertung des IGES Instituts für 2,4 Millionen DAK-versicherte Erwerbstätige.

Während der Pandemie hatten Frauen ab 55 Jahren die mit Abstand höchsten Steigerungsraten unter allen Beschäftigten: Bei den 55- bis 59-Jährigen kamen auf 100 Versicherte 511 Fehltage, 14 Prozent mehr als vor Corona. Der wichtigste Krankschreibungsgrund war eine Depression, den stärksten Zuwachs gab es bei Anpassungs- und Angststörungen. Im Branchenvergleich hatte das Gesundheitswesen mit 397 Psych-Fehltagen je 100 Versicherte die meisten Ausfälle. ...

Schlüssel-Initiative der WHO zeigt, dass eine Erhöhung der Alkoholsteuern jährlich 130 000 Menschenleben retten könnte

2.3.2022 Jedes Jahr könnten in der Europäischen Region der WHO durch eine Erhöhung der Alkoholsteuern in den Mitgliedsstaaten Tausende Menschenleben gerettet werden, das hat eine Studie unter Beteiligung der TU Dresden ergeben. In allen Teilen der Region wird Alkohol derzeit deutlich niedriger besteuert als Tabakprodukte. Um das unausgeschöpfte Potenzial von Gesundheitssteuern zu erhöhen, hat der Fachliche Beirat des WHO-Regionaldirektors für Europa für Innovationen im Bereich der nichtübertragbaren Krankheiten, dem auch Prof. Jürgen Rehm von der TU Dresden angehört, eine neue Schlüssel-Initiative zum Thema Steuern vorgeschlagen, die in der Steuerpolitik der Länder Berücksichtigung finden könnte.

Persönlichkeit und Computerspielstörung - Neurotizismus und Gewissenhaftigkeit mit „Gaming Disorder“ assoziiert

Neurotische und weniger gewissenhafte Menschen neigen eher zu einer "Gaming Disorder", lautet das Ergebnis einer Ulmer Studie. Unter einer Computerspielstörung versteht man ein Krankheitsbild, das sich beispielsweise durch Kontrollverlust über die Computerspielaktivität äußert. Der Ulmer Psychologie-Professor Christian Montag hat für diese groß angelegte Studie über 50 000 Selbstauskünften von Gamern aus 150 Ländern ausgewertet. Demnach können bestimmte Persönlichkeitsmerkmale mit einem gestörtem Computerspielverhalten in Verbindung gebracht werden.

Smarter Life: Don´t work harder - work and live smarter

Leben und arbeiten wir richtig? Schaffen und verstärken wir Probleme, statt sie zu lösen? Machen wir uns das Leben sinnlos schwer? Der Psychologe Josef Maiwald analysiert unsere selbst verursachten Handicaps und bietet in seinem Buch "Smarter Life" ein umfassendes Coaching für ein ebenso angenehmes wie erfolgreiches, allerdings keineswegs bequemes Leben: Die ambitionierte, teils sehr detaillierte Beratung betrifft Privates, Berufliches, Gesundheitliches - und dann auch noch "das liebe Geld".

Epilepsie und Dissoziative Anfallserkrankung: Wie eine offene Kommunikation Ängste und Anfallsrisiken abbaut

Wie lassen sich epileptische oder dissoziative Anfälle in Gegenwart anderer Menschen verkraften? Die Antwort klingt zunächst einfach: Betroffene sollen sich den Menschen in ihrer Umgebung mitteilen. Ist dies gelungen, können die Anfälle seltener werden und leichter. Allerdings kostet die Mitteilung oft Überwindung, Kraft und Geschick. Dr. Gerd Heinen und Kollegen haben in einem Arbeitsheft geeignete Gesprächsmöglichkeiten beschrieben. Das Heft "mitteilen" ist die Nummer 3. im Gesamtzyklus von zwölf Arbeitsheften für Anfallskranke unter dem Gesamttitel "Selbst-Handeln".

Medicinal and recreational cannabis use: What´s the difference?

"The concepts `medicinal´ and ´recreational´ cannabis use are commonly used in the public discourse and in research. However, we observe that the lines between recreational and and medicinal cannabis use are not clear cut," Dr. Frederique Bawin reports in the new reader "Why? Explanations for drug use and drug dealing ..." She studied the narratives of adult self-identified medicinal cannabis users in Belgium and notes:

 

Wirtschaftspsychologie: Fehlerhafte Eignungsbeurteilungen sind häufig

Wirtschaftspsychologie: In der Personalauswahl vertrauen viele Praktiker auf ihre Erfahrung und Intuition. Im Einzelfall kann dies richtig sein. Doch Studien belegen, dass das Vorgehen nach expliziten, vorher festgelegten Regeln im Durschnitt deutlich erfolgreicher ist. Professor Dr. Karl Westhoff und Kollegen beschreiben detailliert die wissenschaftlich fundierten Regeln und Verfahren in ihrem Standardlehrbuch "Grundwissen für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung nach DIN 33430".

COVID-19-Pandemie: Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Arbeit der Wissenschaft wächst

Der Psychologe Prof. Dr. Rainer Bromme von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster hat mit Forschern der Universitäten Zürich und Erfurt sowie unter Beteiligung von "Wissenschaft im Dialog" das Wissenschaftsvertrauen der Deutschen untersucht. Dabei kommt das Team zu dem Ergebnis, dass das Vertrauen in die Arbeit der Wissenschaftler mit der Pandemie deutlich zugenommen hat.




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