Psychological Test and Assessment Modeling: Effective learning environments
Psychological Test and Assessment Modeling (formerly Psychologische Beiträge) appeared with the Special Topic "Identifying effective learning environments", Part 1. "Environmental influences can be wide-ranging; studies in this area vary from understanding differences between systems of development and global policies regarding instruction to the manipulation of specific variables in training/practice environments to determine their effectiveness to maximize learning effects," the guesteditors Jörg Schorer et al. note.
Anleitung zur Textanalyse: Philosophen irren dank mangelnder Sprachreflexion
Sprache wird auch in Geisteswissenschaften mangelhaft verwendet. Hätte die Philosophie Sprachreflexion allenthalben betrieben, wären Denkprozesse häufig anders verlaufen, postuliert Professor Dr. Harald Schweizer (Tübingen). Als relevantes Beispiel unreflektierten Sprachgebrauchs nennt er "die Wertethik - etwa von Max Scheler und Nikolai Hartmann, die davon ausgeht, wir könnten mit Hilfe des Gefühls Kontakt zu ´an sich seienden Werten´ aufnehmen." Anhand der alttestamentlichen Geschichte der "Opferung Isaaks" verdeutlicht Schweizer in seiner Monografie, wie der Weg vom Gesagten (bzw. Geschriebenen) zum Gemeinten gelingen kann. Einerseits bietet Schweizer - von Haus aus Alttestamentler - eine praktische Textanalyse, anderseits formuliert und verdeutlicht er die wichtigsten Theorie-Weichenstellungen.
Das Hormon Oxytocin: Mehr Sympathie für starke Männer
Männer finden körperlich trainierte, muskulöse Männer weniger sympathisch als schmächtige Männer. Das konnte in vielen Studien nachgewiesen werden. Unter dem Einfluss des Hormons Oxytocin allerdings verschwindet dieser Effekt und muskulöse Männer werden sympathischer beurteilt. Das zeigt eine aktuelle Studie von Psychologen der Universitäten Freiburg und Köln, die jetzt in der Fachzeitschrift "Social Cognitive and Affective Neuroscience" veröffentlicht wurde.
Wirtschaftspsychologie: Fähigkeit Emotionen zu erkennen beeinflusst Jahresgehalt
Wirtschaftspsychologie: Die Emotionserkennungsfähigkeit von Menschen wirkt sich nachweislich auf ihr Einkommen aus. Das ist das Ergebnis einer viel beachteten Studie, die Professor Jochen Menges von der WHU - Otto Beisheim School of Management zusammen mit Forschern der Universität Bonn und der Illinois State University durchgeführt hat.
Für viele Häftlinge sind Freiwillige der einzige Kontakt zur Welt außerhalb der Gefängnismauern. Mehrere tausend Menschen engagieren sich bereits ehrenamtlich hinter Gittern, doch der Bedarf ist größer. Die Wartelisten der Gefangenen, die sich einen Ansprechpartner wünschen, sind lang. Gesucht werden Helfer, die für Freizeit- und Sportaktivitäten oder einfach für Gespräche zur Verfügung stehen, teilt VoluNation, das Expertenportal für weltweite Freiwilligenarbeit, mit.
Wirtschaftspsychologie: Wie Arbeit im Alter die Lebensqualität fördert
Wirtschaftspsychologie: Die Arbeitsfähigkeit geht mit zunehmendem Alter zurück - allerdings oft nur unwesentlich, nicht bei allen Menschen und nicht in allen Tätigkeitsbereichen. Das Kurzzeitgedächtnis kann an Leistungskraft einbüßen, doch "das semantische Gedächtnis (Wissen, Erfahrungen) als Basis der kristallinen Intelligenz bleibt weit länger stabil. Das sogenannte prozedurale Gedächtnis, also die Ausübung von Fertigkeiten wie Fahrradfahren oder die gelernte Bedienung einer Maschine, bleibt in der Regel lebenslang stabil", betonen Michael Falkenstein und Patrick D. Gajewski in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader "Leistung, Gesundheit und Innovativität im demografischen Wandel".
World Happiness Report: Die höchste Lebensqualität in protestantisch geprägten Ländern
Protestantisch geprägte Länder bieten die höchste Lebensqualität und eine hohe ökonomische Solidität. Demgegenüber fallen römisch-katholisch oder orthodox-katholisch geprägte Länder deutlich zurück. Diesen Befund des Wirtschaftspsychologen Detlef Fetchenhauer bestätigt und ergänzt der aktuelle World Happiness Report der UN. Letzterer bescheinigt den moslemisch geprägten Ländern - ob arm oder reich - eine besonders geringe Lebensqualität.
Entfernung, Lautstärke, Helligkeit oder Zeitdauer - wenn wir solche Größen schätzen, machen wir systematische Fehler. Ein neues Model von Münchner Forschern vereint zwei konkurrierende klassische Theorien der Größenschätzung - und schreibt Vorerfahrung eine wichtige Rolle zu. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Trends in Cognitive Sciences erschienen.
Cannabis consumers show greater susceptibility to false memories
A new study published in the American journal with the highest impact factor in worldwide, Molecular Psychiatry, reveals that consumers of cannabis are more prone to experiencing false memories. The study was conducted by researchers from the Human Neuropsychopharmacology group at the Biomedical Research Institute of Hospital de Sant Pau and from Universitat Autònoma de Barcelona, in collaboration with the Brain Cognition and Plasticity group of the Bellvitge Institute for Biomedical Research (IDIBELL - University of Barcelona). One of the known consequences of consuming this drug is the memory problems it can cause. Chronic consumers show more difficulties than the general population in retaining new information and recovering memories. The new study also reveals that the chronic use of cannabis causes distortions in memory, making it easier for imaginary or false memories to appear.
Beine auseinander, Brust raus, Schultern nach hinten: Solche «Power-Posen» sollen gemäss einer weltweit beachteten Studie die Hormonproduktion sowie die Risikobereitschaft beeinflussen. Wissenschaftler der Universität Zürich finden jedoch mittels einer grösser angelegten Studie keine Belege für diese Zusammenhänge. «Power-Posen» beeinflussen das Verhalten nicht, sie lassen einen allenfalls sicherer fühlen.
Drogenbeauftragte der Bundesregierung und BKA-Präsident stellen die Rauschgiftlage und die Zahlen der Drogentoten 2014 vor
Die Zahl der polizeilich erfassten Fälle von Rauschgiftkriminalität ist im Jahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent gestiegen und hat mit 276.734 Fällen wieder das Niveau des Jahres 2005 erreicht. Die Anzahl der Erstauffälligen Konsumenten harter Drogen (EKhD) nahm um rund fünf Prozent (20.120 Konsumenten), die der Tatverdächtigen um knapp zehn Prozent (228.110 Tatverdächtige) zu. Ebenso stieg die Zahl der Drogentoten um drei Prozent auf 1.032 Personen leicht an. Während die Anzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von Heroin, Kokain und Crack seit Jahren zurückgeht, steigt die Anzahl der Todesfälle nach dem Konsum von Amphetaminen und Metamphetaminen. Auffällig ist die um das Fünffache gestiegene Anzahl der Todesfälle nach dem Konsum Neuer Psychoaktiver Stoffe (NPS), so genannter "Legal Highs".
Risikowahrnehmung: Sozialer Austausch kann subjektive Ängste verstärken
Stille-Post-Experiment untersucht, wie Menschen Gefahren einer Alltags-Chemikalie wahrnehmen und kommunizieren: Zwar lauern Risiken überall, doch stimmen unsere subjektiven Ängste oftmals nicht mit den objektiven Gefahren überein. Neue Erkenntnisse von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Konstanz zeigen, dass sich subjektive Ängste vor möglichen Gefahren im sozialen Austausch verstärken können. Die Studie dazu wurde jetzt in der Fachzeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA" (PNAS) veröffentlicht.