NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » Aktuelle News Psychologie

« zurück

Neurorezeptor verbessert Gedächtnis

Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf haben einen Mechanismus im Gehirn gefunden, der die Gedächtnisleistung im Alter verbessert. Zusätzlich identifizierten die Forscher ein Gen, das eine Vorhersage über mögliche Gedächtnisstörungen im Alter ermöglicht. Die Forschungsergebnisse eröffnen neue Möglichkeiten für die Diagnose und Therapie von Demenzerkrankungen. Die Forscher haben ihre Studie jetzt in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Science USA"* veröffentlicht.

Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit: ontisches Kleingeld für große ontologische Formulierungen

Martin Heidegger reflektierte den Auszug unserer Spezies aus einer Umwelt und ihre Selbstübersiedlung in eine Welt: Die entscheidende ontologische Differenz besteht darin, dass das Tier in die Umwelt eingeschlossen ist und der Mensch Welt bildet. Thomas Slunecko und andere Psychologen widersprechen dem Befund nicht, de-ontologisieren ihn jedoch. "Gefragt wird nach dem opus moderandi, kraft dessen der Mensch die Umwelthülle aufgerissen hat, um in jene ´Lichtung einzutreten´, in der Heidegger ihn vorfindet." "Die Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit" ist Thema eines aktuellen Aufsatzbandes. Slunecko und Kollegen setzen hier an, "für ontologische Formulierungen ontisches Kleingeld" zu erarbeiten.

A Brake in the Head: German researchers gain new insights into the working of the brain

Scientists of the Charité - Universitätsmedizin Berlin and the German Center for Neurodegenerative Diseases (DZNE) have managed to acquire new insights into the functioning of a region in the brain that normally is involved in spatial orientation, but is damaged by the Alzheimer’s disease. They investigated how nerve signals are suppressed inside the so-called entorhinal cortex. According to the researchers, this neuronal inhibition leads nerve cells to synchronize their activity. The results of this study are now published in Neuron.

Sprung ins Piranha-Becken - Förderschullehrer sind anders

Im Rahmen der Forschungsprojekte "Anforderungsanalyse für den Lehrberuf" und "Risiko-Check für den Lehrberuf" nahmen 220 Regel- und Förderschullehrer an Gruppendiskussionen teil und erörterten die Frage, welche Fähigkeiten und Eigenschaften für den Lehrberuf besonders wichtig sind. Sabine Weiß, Markus Kollmannsberger und Ewald Kiel werteten die Ergebnisse aus und stellen in der Zeitschrift "Empirische Sonderpädagogik" die besondere Situation der Förderschullehrer dar.

Study finds that a subset of children often considered to have autism may be misdiagnosed

Children with a genetic disorder called 22q11.2 deletion syndrome, who frequently are believed to also have autism, often may be misidentified because the social impairments associated with their developmental delay may mimic the features of autism, a study by researchers with the UC Davis MIND Institute suggests.

Alkoholkranke nach der Entwöhnung: Arbeit ist die beste Therapie

Wenn Alkoholkranke nach der Entwöhnung wieder einer geregelten Arbeit nachgehen, haben sie größte Chancen, trocken zu bleiben. Eine Erwerbstätigkeit kann zwar ungewohnten Stress bedeuten, ist jedoch für trockene Alkoholiker das Therapeutikum erster Wahl, belegen Dr. Oliver Scheibenbogen und Kollegen (Wien) in einem Beitrag zur aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Rausch". Bleiben Suchtkranke nach der Entwöhnungsbehandlung arbeitslos, sind sie maximal rückfallgefährdet.

Diet is associated with the risk of depression

A healthy diet may reduce the risk of severe depression, according to a prospective follow-up study of more than 2,000 men conducted at the University of Eastern Finland. In addition, weight loss in the context of a lifestyle intervention was associated with a reduction in depressive symptoms.

Evolutionspsychologie: Eros stimuliert Kultur

Die Mehrzahl der kulturellen Leistungen wird von Männern im reproduktiven Alter erbracht. "Die Evolutionspsychologie hat zunehmend Partnerwahlmechanismen zur Erklärung kultureller Leistungen des Menschen angeführt und ist so zu empirisch überprüfbaren Vorhersagen gekommen. Wenn kulturelle Leistungen unter dem Einfluss sexueller Selektion stehen, dann sollten Männer eher die Produzenten, Frauen eher die Konsumenten dieser Leistung sein," formulieren Dr. Benjamin P. Lange (Göttingen) und Dr. Sascha Schwarz (Wuppertal) in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader "Die Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit".

Does entering the lottery affect consumers' self-control?

A simple action like buying a lottery ticket can trigger materialistic thoughts, which cause consumers to lose self-control, according to a new study in the Journal of Consumer Research.

Evolution: Kinderspiel heute - wie bei Jägern und Sammlern

Spiel ist eine Triebkraft der Evolution und der individuellen Entwicklung. Ethologen haben Belege dafür geliefert, dass nicht nur die Kinder von Primaten spielen, sondern ebenso junge Vögel, Fische, Reptilien u.a.. Dies bedeutet, "dass das Spiel in Kindheit und Jugend ein Teil unseres evolutionären Erbes ist", berichten die Professoren Dr. Siegfried Hoppe-Graff und Dr. Hye-On Kim in ihrem Beitrag zum aktuellen Reader "Die Entwicklung der Psyche in der Geschichte der Menschheit".

Fotos von Freunden auf Facebook und Myspace können Jugendliche zu riskantem Verhalten verleiten

Jugendliche, die Freunde auf Fotos in Myspace und Facebook beim Rauchen und Alkohol trinken sehen, lassen sich eher zum Rauchen und Alkoholkonsum verleiten. Zu diesem Fazit kommt eine neue Studie von der University of Southern California (USC), die am 3. September in der Online-Ausgabe des Journal of Adolescent Health veröffentlicht wurde.

Versuch in Schweden: Schlafentzug beeinflusst Nahrungsmitteleinkauf

Ob beim Einkauf viele Lebensmittel und Produkte mit hoher Kalorienzahl gekauft werden, kann auch davon abhängen, ob man in der vorangehenden Nacht zu wenig geschlafen hat. In einer in der Zeitschrift Obesity veröffentlichten kleinen Versuchsreihe konnten Forscher an der Universität von Uppsala (Schweden) im Blut ihrer Probanden eine Zunahme der Ghrelin-Spiegel beobachten - Dieses Hormon verstärkt den Hunger am folgenden Morgen.




alttext    

 

Aktuell

Journale