NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » Aktuelle News Psychologie

« zurück

Verhaltenstherapie per E-mail und Smartphone: erfolgreich, jedoch selten praktiziert

In Deutschland besteht reges Interesse an einer Verhaltenstherapie per E-mail. Sie wird jedoch nur selten angeboten. Die empirischen Wirksamkeits-Nachweise des Verfahrens sind deutlich. Sie "sollten zur Klärung gesetzlicher Regelungen und zu Finanzierungszusagen für die Online-Psychotherapie durch die Krankenkassen motivieren," empfiehlt Dr. Elisabeth Borgmann (Universität Mannheim) in der Fachzeitschrift Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin.

Jede 10. Epilepsie durch OP heilbar: Neuroradiologen empfehlen Einsatz erweiterter MRT-Techniken

Epilepsie gehört zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. In Deutschland leiden etwa 0,7 bis 0,8 Prozent der Bevölkerung, also rund 600 000 Menschen, an dem Krampfleiden. Schätzungsweise jeder zehnte Betroffene leidet an einer Form der Epilepsie, die Ärzte durch einen chirurgischen Eingriff heilen können. Der operable Erkrankungsherd im Gehirn wird jedoch leicht übersehen. Denn Standard-Bildgebungsverfahren reichen oft nicht aus, um diesen zu entdecken. Bei der Untersuchung von Betroffenen sollten deshalb in spezialisierten Zentren auch erweiterte bildgebende Techniken - etwa die computerisierte Nachbearbeitung von Kernspinaufnahmen - zum Einsatz kommen, empfehlen Neuroradiologen.

Geschlechterstereotype geben den Ausschlag: Wirken ‚politische Fertigkeiten’ unmännlich?

Werden männliche und weibliche Betriebsratsmitglieder von ihren Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen unterschiedlich wahrgenommen, wenn sie ‚politische Fertigkeiten’ zeigen, d.h. ‚weiche’ Einflussfaktoren anwenden? Diese Frage erörtern Katharina Oerder und Gerhard Blickle in einer Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Politische Psychologie".

Verhaltenstherapie: Die Arbeit in einem empathischen Resonanzfeld schützt Therapeuten vor Burnout

Verhaltenstherapie: Die Therapiebeziehung ist wichtiger als häufig angenommen. Professor Dr. Franz Caspar (Bern) geht davon aus, "dass nicht die Therapien, in denen Therapeuten maximal ´nett´ sind, die besten Ergebnisse erzielen, sondern solche, in denen Therapeuten auf der Basis einer insgesamt guten, komplementären Beziehung auch anscheinend gezielte nicht-komplementäre Verhaltensweisen, namentlich Konfrontation, einsetzen." Mehrere Autoren reflektieren in der aktuellen Ausgabe von "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" die Therapiebeziehung.

Zusammenhang von Kopfschmerz und Schlaf

Aktuelle Forschungen zeigen, dass zwischen Kopfschmerz und Schlaf ein enger Zusammenhang besteht. Es gibt weit über 100 Kopfschmerzformen. 95% der Bevölkerung haben mindestens einmal in ihrem Leben Kopfschmerzen verspürt, drei von vier Kopfschmerzpatienten leiden gleichzeitig unter Schlafstörungen.

Ausdrucksvoll sprechen und singen: Qigong unterstützt die Stimmbildung

Wer ausdrucksvoll sprechen oder singen möchte, benötigt Entspannung. Qigong-Übungen können Volumen und Umfang der Stimme vergrößern. Die Musikpädagogin Anne Grewe-Welker (Warendorf/Westfalen) beschreibt die ausgefeilten Qigong-Übungen für die Stimmbildung in ihrem aktuellen Paperback "Persönlichkeit und Stimme".

Forschungsprojekt: "Laufen und psychische Erkrankung"

Prof. Dr. Sabine Mertel von der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit startet ein neues Forschungsprojekt mit Patientinnen und Patienten des Ameos Klinikums Hildesheim. "Laufen und psychische Erkrankung" heißt das Vorhaben. Für den Erfolg des Projektes schnürt sich Dr. Sabine Mertel, Professorin für Empirische Sozialforschung ab sofort selbst zwei Mal die Woche die Turnschuhe, um mit bis zu 25 psychisch erkrankten Patienten, um den Hohnsen-See zu laufen.

Akkreditierte Weiterbildung für Ärzte/Therapeuten zur Neuro-Musiktherapie bei chronischem Tinnitus

An Tinnitus erkranken jährlich rund 230 000 Menschen in Deutschland. Insgesamt wird die Zahl der Bundesbürger, die unter Tinnitus leiden, auf 3 Millionen geschätzt. Nach wie vor gibt es nicht "die" Therapie für alle Patienten. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist ein integrativer Ansatz.

Psychological Test and Assessment Modeling: determinants of high academic achievement

Performance-relevant personality traits and categories of social environment of stimulation contribute to high academic achievement in children and adolescents of above-average intelligence, Stefana Holocher-Ertl and colleagues (University Vienna) report in Psychological Test and Assessment Modeling 3/2013.

Lithium im Gehirn - Neutronen zeigen Anreicherung von Antidepressivum im Gehirn

Experimente mit Neutronen an der Technischen Universität München (TUM) zeigen, dass sich in der weißen Gehirnsubstanz das Antidepressivum Lithium stärker anreichert als in der grauen. Das lässt vermuten, dass es anders wirkt als synthetische Psychopharmaka. Die Gewebestücke wurden an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) der TUM mit einem eigens entwickelten Detektor untersucht, um eine genaue Landkarte der Verteilung von Lithium im Gehirn anzufertigen und so die Wirkung des Stoffs auf die menschliche Psyche besser verstehen zu können.

"Depression und Arbeitsplatz - Warnhinweise rechtzeitig erkennen und handeln"

Der Europäische Depressionstag (European Depression Day = EDD) feiert Jubiläum. Zum 10. Mal jährt sich der jeweils zum 1. Oktober durch die European Depression Association (EDA) ausgerufene Tag. Inzwischen beteiligen sich 19 europäische Länder, deren Ziel es ist, über Depression und deren Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären.

Klinische Philosophie: "Wir spielen immer. Wer es weiß, ist klug"

Das Schöne "fasziniert und erschreckt in gleichem Maße, es verspricht - und bricht, was es verspricht. Daher lässt man sich vielleicht nicht auf das Schöne ein. Wer auf die Schönheit setzt, kann alles verlieren ..." Dennoch, für Dr. Martin Poltrum (Wien) ist das Leben ein Spiel - vor allem mit dem Schönen. Und in der Ästhetik sieht er ein potentiell hochwirksames Psychotherapeutikum - mögliche Nebenwirkungen und Katastrophen eingeschlossen. In seinem "Essay über das Leben als Spiel" entfaltet Poltrum seine Philosophie, in seiner Studie "Klinische Philosophie" sein therapeutisches Konzept. "Wir spielen immer. Und wer es weiß, ist klug," zitiert Poltrum den Arzt Arthur Schnitzler.




alttext    

 

Aktuell

Journale