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Can virtual reality therapy help alleviate chronic pain?

Chronic pain due to disease or injury is common, and even prescription pain medications cannot provide acceptable pain relief for many individuals. Virtual reality as a means of distraction, inducing positive emotions, or creating the perception of "swapping" a limb or bodily area affected by chronic pain in a virtual environment can be a powerful therapeutic tool, as described in several articles in Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, a peer-reviewed journal from Mary Ann Liebert, Inc., publishers. The articles are available free on the Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking website.

New findings out on brain networks in children at risk for mental disorders

Attention deficits are central to psychiatric disorders such as schizophrenia or bipolar disorder, and are thought to precede the presentation of the illnesses. A new study led by Wayne State University School of Medicine researcher Vaibhav Diwadkar, Ph.D. suggests that the brain network interactions between regions that support attention are dysfunctional in children and adolescents at genetic risk for developing schizophrenia and bipolar disorder.

Die stabilisierte Mitte - rechtsextreme Einstellung in Deutschland 2014

Im Rahmen der sozialpsychologischen "Mitte-Studie" an der Universität Leipzig werden seit 2002 im Zwei-Jahres-Rhythmus repräsentative Erhebungen zur rechtsextremen Einstellung in Deutschland durchgeführt. Die aktuelle Publikation präsentiert Ergebnisse aus der Befragung im Jahr 2014 und vergleicht sie mit den Studienergebnissen der letzten zwölf Jahre. Dabei wurde ein starker Rückgang bei allen rechtsextremen Dimensionen verzeichnet und somit weniger manifest rechtsextrem Eingestellte.

ZI: Therapieresistenz bei Schizophrenie resultiert aus erhöhtem genetischen Risiko für die Störung

Kann man die Wirksamkeit von Medikamenten bei der Behandlung von schizophrenen Patienten vorhersagen? Dieser Frage gehen Wissenschaftler eines internationalen Konsortiums nach, dem auch Forscher des ZI angehören. Eine Frage dabei ist, inwieweit sich die Medikamentenwirkung bei Schizophrenie aus Merkmalen vorhersagen lässt, die schon vor Beginn der Therapie ermittelt werden können. Erste Ergebnisse zeigten, dass bei Patienten, die mehr Risikogene für die Erkrankung tragen, eine medikamentöse Therapie allgemein weniger wirksam ist. Die Studienresultate wurden jetzt in der Fachzeitschrift Molecular Psychiatry veröffentlicht.

Die Frau kommt mehrfach zu kurz, wenn der Mann zu früh kommt

Rund ein Drittel aller Männer leidet unter vorzeitigem Samenerguss. Für die Mehrheit der Frauen ist aber weniger der verkürzte und höhepunktslose Liebesakt frustrierend. Eine Sexualforscherin der Universität Zürich zeigt: Sind Männer zu stark auf die Kontrolle des Samenergusses fokussiert, ignorieren sie die sexuellen Bedürfnisse der Frauen und können nicht auf deren individuellen Wünsche eingehen, was die Partnerschaft erheblich gefährden kann.

Hypnose verlängert den erholsamen Tiefschlaf

Tiefschlaf fördert unser Wohlbefinden, verbessert unser Gedächtnis und stärkt unsere Abwehrkräfte. Zürcher und Fribourger Forscher zeigen, wie der erholsame Tiefschlaf auch ohne Medikamente verlängert werden kann - nämlich mit Hypnose.

Russen-Mafia: hierarchisch geordnetes System der Gewalt in deutschen Gefängnissen

Gewalttätigkeiten inclusive Vergewaltigungen zwischen Strafgefangenen sind weltweit alltäglich. Dies wird in weiten Kreisen als "unveränderlich und vielleicht sogar erwünscht aufgefasst", kritisiert Dr. Jens Wittfoot in seinem Beitrag zum aktuellen Handbuch "Gesundheit und Haft". In einer Studie gaben etwa 25% der erwachsenen und ca. 50% der jugendlichen Häftlinge an, während der vorausgegangenen vier Wochen mindestens einmal von Mithäftlingen körperlich misshandelt worden zu sein.

Ein Ping-Pong Spiel der Augen

Schon einmal versucht, die Augen still zu halten, während Sie beim Zugfahren aus dem Fenster schauen? Es klappt nicht: sie bewegen sich unwillkürlich stetig mit. Münchner Forscher enträtseln nun eine Grundlage dieses Augenfolgereflexes: Es sind Gehirnzellen, die sowohl die Geschwindigkeit der Landschaft als auch die der Augenbewegung kodieren.

Forensische Psychiatrie: Geschlossenen Maßregelvollzug reduzieren, ambulante Straftäter-Therapie ausbauen

Immer mehr Straftäter werden in die forensische Psychiatrie eingewiesen und verlieren die Freiheit. Die Zahl der forensischen Patienten in Deutschland stieg von etwa 2.500 im Jahr 1990 auf 6.750 im Jahr 2012. Gleichzeitig ist auch die Verweildauer kontinuierlich gestiegen - auf durchschnittlich sieben Jahre. Daraus entstehen dem Fiskus pro Patient insgesamt durchschnittlich knapp 600.000 Euro Gesamtkosten, berichtet Dr. Heinz Kammeier (Münster) in seinem Beitrag zur aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie".

Mentally Ill Patients in Prison Undertreated

"It is doubtful whether the majority of prisoners with psychiatric illnesses in Germany receive appropriate care such as that mandated by the European Convention on Human Rights and other international charters. Major deficits in German inpatient psychiatric care of prisoners are the lack of facilities for treating those with chronic mental illnesses and the inadequate management of acutely psychotic or delirious prisoners, which in many places leads to temporary ´parking´ in isolated cells. Compared to psychiatric care outside of prison, the equivalence principle has failed as a fundamental guide in many places in Germany," Professor Dr. Norbert Konrad (Berlin) summarizes his contribution to the European Research Project "Mentally Disordered Persons in European Prison Systems".

Alkoholismus: Trocken werden ist einfacher als trocken zu bleiben

Alkoholismus: Bei der Therapie genügt es nicht, dass der Patient "trocken" wird. "Nur auf den Alkohol zu verzichten ist keine wirkliche Lösung." Wenn der Alkohol fehlt, entsteht quasi eine Lücke. Der Patient muss seinen individuellen Weg finden, sie sinnvoll zu füllen. Kritisch und allgemeinverständlich beschreibt Dr. Reinhold Aßfalg in seiner Monografie "Die letzte Runde" Alkoholabhängigkeit und ihre Behandlung.

Tinnitus: Wie Patienten mit Krankheitsvorstellungen ihr Leben erleichtern

Starke Ohrgeräusche - Tinnitus - können in Fällen starker psychosozialer Belastung oder psychischer und somatischer Erkrankung zu einem "Kondensationskern" der Gesamtbelastung werden, stellen Professor Dr. Jörg Frommer, Dr. Evelin Ackermann und Dr. Michael Langenbach in ihrer qualitativen Studie "Sinnkonstituierungsprozesse bei Tinnitus" fest. Mehr als eine Million Deutsche leiden an einem manifesten Tinnnitus. Eine Sinnkonstituierung kann den Leidensdruck annähernd erträglich machen.




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