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14. Dezember 2017

„Der Berg kann uns in den Wahnsinn treiben“  


Notfallmediziner Hermann Brugger von Eurac Research

Ein Bergsteiger fühlt sich verfolgt, redet wirres Zeug oder ändert grundlos seine Route: Dass Alpinisten in extremen Höhen psychotische Episoden erleiden können, ist relativ bekannt und wurde vielfach in der Bergliteratur dokumentiert. Bislang brachten Mediziner sie hauptsächlich mit der akuten Höhenkrankheit in Verbindung. Nun haben Notfallmediziner von Eurac Research und Psychiater der Medizinischen Universität Innsbruck psychotische Episoden in extremen Höhen einer systematischen wissenschaftlichen Analyse unterzogen und dabei ein neues Krankheitsbild entdeckt: die isolierte höhenbedingte Psychose. Die Studienergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachjournal „Psychological Medicine“ veröffentlicht.

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14. Dezember 2017

Fernsehen schadet dem Kinderschlaf: Forscher untersuchen erstmals Schlafqualität Dreijähriger  


2012 und 2013 rekrutierten Wissenschaftler der Uni Ulm Familien für die Ulmer Spatz-Gesundheitsstudie (Archivbild). Heute sind die begleiteten Kinder im Vorschulalter (Foto: Grandel/Uniklinik Ulm)

Kinder, die elektronische Medien nutzen, haben eine schlechtere Schlafqualität. Gleichzeitig scheint das Vorlesen oder Anschauen von Büchern den Schlaf der Kinder zu verbessern. Diese Zusammenhänge haben Forscher um die Ulmer Epidemiologen PD Dr. Jon Genuneit und Prof. Dietrich Rothenbacher in der Fachzeitschrift "Sleep Medicine" veröffentlicht. Im Zuge einer Geburtskohortenstudie haben sie erstmals die Auswirkungen von Medien auf die Schlafqualität einer homogenen Altersgruppe erforscht.

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13. Dezember 2017

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen  


Was beim Stottern im Gehirn passiert (Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften)

„G-g-g-g-g-g-guten Tag“ oder „Ein M-m-m-mohnbrötchen bitte-...“ sind für etwa jeden hundertsten Erwachsenen in Deutschland tägliche Hürden. Dennoch ist bisher nur sehr wenig über die Ursachen dieser häufigen Sprechstörung, dem Stottern, bekannt. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig und der Universitätsmedizin Göttingen haben nun herausgefunden, dass ein überaktives Netzwerk im vorderen Bereich des Gehirns eine wesentliche Rolle für dieses Defizit spielen könnte. Es hemmt die Betroffenen darin, Sprechbewegungen vorzubereiten und auszuführen – und hindert sie so daran, flüssig zu sprechen.

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11. Dezember 2017

CSI-Effekt: Zuschauer von Krimi-Serien sind keine besseren Verbrecher  


Experiment zum CSI-Effekt: Tatort, der gereinigt werden musste (Foto: © Andreas Baranowski)

„CSI-Effekt“ – so wird das Phänomen bezeichnet, wonach forensische TV-Serien den Zuschauer beeinflussen. Erkenntnisse aus der „Crime Scene Investigation“, also der Tatortermittlung im Film, könnten sich demnach im realen Leben niederschlagen. Im schlimmsten Fall, so die Befürchtungen, lernen potenzielle Verbrecher, wie sie eine Tat am besten vertuschen. Es wurden aber auch Bedenken geäußert, dass Mitglieder von US-Schwurgerichten überhöhte Erwartungen an die Ermittlungsergebnisse haben könnten und in der Folge die Zahl der Freisprüche steigt. Psychologen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) um Prof. Dr. Heiko Hecht geben jetzt Entwarnung: Sie zeigen in einer experimentellen Untersuchung, dass zwischen dem Anschauen von forensischen Serien und den Fähigkeiten, ein Verbrechen zu begehen, kein Zusammenhang besteht. Es handelt sich um die erste experimentelle Arbeit, die sich mit der Frage beschäftigt, ob die Zuschauer solcher Serien vielleicht die besseren Verbrecher wären.

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11. Dezember 2017

Person-zentrierte Pflege – was steht ihr denn im Weg?  


Im November 2017 wurde die erste Datenerhebung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „Habitus in der stationären Langzeitpflege von Menschen mit Demenz? (HALT)“ (Laufzeit: 01.11.2016 – 31.10.2019) abgeschlossen. In der qualitativen Studie gehen die Projektmitarbeiterinnen Dr. theol. Heike Baranzke, Dr. rer. cur. Helen Güther und Lisa Luft, M. Sc., unter Leitung von Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Lehrstuhl für Gerontologie und Dekan der Pflegewissenschaftlichen Fakultät der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) der Frage nach, welche Faktoren eine personzentrierte Pflege von Menschen mit Demenz befördern oder behindern. Die Daten der ersten Erhebung weisen auf ein äußerst komplexes Miteinander von primärsozialisierenden, professionssozialisierenden und organisatorischen Faktoren hin. Diese wurden im Rahmen des St. Galler Demenzkongress am 15.11.2017 vorgestellt.

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11. Dezember 2017

Bilder im Kopf – das Geheimnis schöner Gedichte  


Eine neue Studie der New York University und des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik zeigt, dass lebendige bildhafte Sprache die Attraktivität von Lyrik am stärksten beeinflusst. Die Ergebnisse verbessern unser Verständnis von ästhetischen Präferenzen im Allgemeinen.

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07. Dezember 2017

Schön traurig  


Warum schauen wir uns traurige Filme an? Was reizt uns an einem Kunstwerk, Theaterstück oder Musikstück, das uns Angst macht, uns zum Weinen bringt oder andere negative Emotionen in uns hervorruft? Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik haben ein umfassendes psychologisches Erklärungsmodell für dieses scheinbar paradoxe Phänomen entwickelt.

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07. Dezember 2017

Von der Großmutter bis zum Enkel  


© SVLuma - Fotolia.com

In den Kriegsjahren 1944 bis 1945 erlebten die Niederlande einen Hungerwinter. Untersuchungen ergaben, dass Kinder der Mütter, die während dieser Zeit schwanger waren, Tendenzen zu Übergewicht und Zivilisationskrankheiten aufwiesen. Die Kinder der Frauen, die während der Belagerung von Leningrad im Zweiten Weltkrieg schwanger waren, zeigten keine dieser Neigungen. Der Unterschied: Im Gegensatz zur Sowjetunion entwickelte sich in Holland nach 1945 eine Wohlstandgesellschaft, in der es im Überfluss Nahrung gab. Die niederländischen Kinder waren jedoch auf eine ressourcenarme Hungerwelt programmiert.

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07. Dezember 2017

Der Hund als Psychotherapeut und Arzt  


Hunde werden heute gerne in der therapeutischen Arbeit z.B. mit Kindern oder Demenzpatienten eingesetzt. Die therapeutischen Qualitäten von Hunden hat bereits Sigmund Freud geschätzt. Sein geliebter Chow-Chow Yofie war bei den Analysesitzungen mit dabei und übte seinen therapeutischen Einfluss aus. So soll er z.B. das Ende der Sitzungen signalisiert haben, indem er einfach aufstand und sich zur Tür begab. Dass Hunde nicht nur über besondere psychotherapeutische Fähigkeiten verfügen, sondern auch sonst medizinisch und pflegerisch gute Arbeit leisten können, zeigt der Autor und Medizinjournalist Rainer Otte in einem Beitrag für den Band Die sokratische Hundeschule.

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04. Dezember 2017

Das Schöne als Urkraft der Natur und zentrale Lebenskraft  


Der Wiener Psychiater und Psychotherapeut Michael Musalek setzt in seinen Therapien schon lange auf die Heilkraft des Schönen. Mit seinem zweibändigen Werk Der Wille zum Schönen hat Musalek nun die Ergebnisse seiner Grundlagenforschung zum Phänomen des Schönen vorgelegt. Das Schöne ist für ihn nicht etwas, das wie ein Bonbon das Leben am Abend nach den täglichen Mühen und Plagen versüßt, sondern eine „alles bewegende Urkraft der Natur“, die alle menschlichen Handlungen und Empfindungen prägt.

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01. Dezember 2017

Forensik: Gruppenanalyse dient der Therapie und der Sicherheit  


Die Gruppenanalyse bietet für die forensische Psychotherapie große Erfolgschancen, betont Professor Dr. Klaus Hoffmann (Reichenau) in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie". "Gruppenanalyse bezieht die gesellschaftlichen und politischen Ebenen in die direkte therapeutische Arbeit ein, benennt die individuellen wie kollektiven Verantwortungen."

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30. November 2017

Pierre Janet, Vordenker der Verhaltenstherapie: holistische, dynamische und genetische Psychologie  


Die Verhaltenstherapie ist im Gegensatz zur Psychoanalyse ein relativ junges Verfahren. Dennoch kann sie sich auf einen Vordenker beziehen, der vor mehr als 100 Jahren Konzepte entwickelt hat, die bis heute relevant sind: Pierre Janet (1859-1947) liefert als Mitbegründer der wissenschaftlichen Psychologie auch heute aktuelle Einblicke und Anregungen. Inzwischen sind vier Bände in der Reihe "Pierre Janets Beiträge zur modernen Psychiatrie und Psychologie" erschienen.

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