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24. Juni 2016

Optimistische Schulkinder haben nur vorübergehend die Nase vorn  


© Lorelyn Medina - Fotolia.com

„Trau Dir ruhig mehr zu“: Diesen Satz haben bestimmt schon viele Schülerinnen und Schüler gehört. Eltern und Lehrkräfte wollen den Kindern damit Sicherheit vermitteln und sie ermutigen, die eigene Leistungsfähigkeit höher einzuschätzen. Eine solche Selbsteinschätzung nennt die Forschung positives oder optimistisches Fähigkeitsselbstkonzept. Es gilt auch in vielen pädagogisch-psychologischen Fachveröffentlichungen als wünschenswert, weil es zu größerer Motivation und zu mehr Durchhaltevermögen führen soll. An langfristigen empirischen Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen optimistischer Selbsteinschätzungen von Schulkindern auf ihre tatsächlichen Leistungen mangelte es bislang jedoch. Für das Fach Mathematik hat eine neue Studie aus dem Projekt „Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern“ (PERLE) diesen Zusammenhang jetzt bei fast 1.000 Schülerinnen und Schülern über die gesamte Grundschulzeit hinweg untersucht. Die nun veröffentlichten Ergebnisse relativieren die Forderung nach mehr Optimismus auf der Schulbank etwas: „Einen positiven Effekt optimistischer Fähigkeitsselbstkonzepte auf die Leistungen in Mathematik konnten wir nur im ersten Schuljahr feststellen“, so Dr. Anna-Katharina Praetorius vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), die Erstautorin des nun zu der Untersuchung veröffentlichten wissenschaftlichen Fachbeitrags.

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24. Juni 2016

Amoktaten: Motivbündel von Wut, Hass und Rachegedanken  


Warum begehen Menschen Amoktaten, wie lassen sich Risikofaktoren identifizieren und die Gewalttaten verhindern? Ursachen und Prävention von Amoktaten zu erforschen ist das Ziel des Verbundprojekts TARGET (Tat- und Fallanalysen hoch expressiver zielgerichteter Gewalt), an dem die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit dem Teilprojekt „Kriminologische Analyse von Amoktaten – junge und erwachsene Täter von Amoktaten, Amokdrohungen“ beteiligt ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Verbundprojekt von März 2013 bis Juni 2016 gefördert. Bei der Abschlusstagung des Gießener TARGET-Teilprojekts am 23. Juni 2016 in Gießen wurden die Ergebnisse vorgestellt. Im Rahmen dieses kriminologischen Teilprojekts wurden interdisziplinär Fälle junger und erwachsener Täter von (versuchten) Mehrfachtötungen anhand von Strafakten, Interviews und psychiatrisch-psychologischen Gutachten analysiert.

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24. Juni 2016

Im Alter werden wir wählerischer  


Laura Almeling Doktorandin in der Abteilung Kognitive Ethologie (Foto: Karin Tilch)

Solange wir jung sind, steht uns die Welt offen, wir probieren alles aus. Mit zunehmendem Alter werden wir jedoch wählerischer. Wir konzentrieren uns auf das, was wir erreicht haben und pflegen soziale Beziehungen zu den Menschen, die uns wirklich wichtig sind. Warum das so ist, wird vielfach diskutiert, die abnehmende Vitalität sowie das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit scheinen eine Rolle zu spielen. Um die beiden Gründe auseinanderzudividieren, hat Laura Almeling vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) Berberaffen beobachtet. Mit mehreren Experimenten hat sie das Verhalten der Affen verschiedener Altersgruppen getestet und festgestellt, dass auch Berberaffen im Alter wählerischer werden: Schon bei älteren Jungtieren nimmt das Interesse ab, etwas Neues kennenzulernen, später wird auch das soziale Netzwerk kleiner. Die Konzentration auf wichtige Sozialpartner ist also nicht ausschließlich vom Bewusstsein abhängig, eine begrenzte Lebenszeit zu haben, sondern muss tiefer in der Evolution des Menschen verankert sein als bislang angenommen (Current Biology).

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22. Juni 2016

Supervision in der Psychotherapie: Vertrauenssache und Kontrolle zugleich  


In der Ausbildung junger PsychotherapeutInnen ist es "generell sinnvoll, dass Supervision analog zur Selbsterfahrung einen Schutzraum zum professionellen Lernen darstellt." Vertraulichkeit ist nach Auffassung von Dr. Gerhard Zarbock (Hamburg) für ein Gelingen der Zusammenarbeit essentiell. Nur in riskanten Ausnahmesituationen sollte der Supervisor in Absprache mit dem Supervisanden Informationen oder Bewertungen nach außen tragen. Supervisoren tragen eine hohe Verantwortung - für Supervisanden und gleichzeitig deren Patienten. In ihrem "Praxisbuch VT-Supervision" beschreiben Zarbock und KollegInnen authentisch die Philosophie, die Praktiken, die Techniken und die Fallstricke der Supervision.

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22. Juni 2016

Oxytocin: Männer mögen’s negativer als Frauen  


© Johannes Lüthi - Fotolia.com

Das „Kuschelhormon“ Oxytocin kann sehr unterschiedlich auf Männer und Frauen wirken. Das hat ein Forscherteam aus Chengdu (China) unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn herausgefunden. Während Frauen durch den Einfluss des Hormons stärker auf positive Botschaften reagieren, schließen sich Männer eher kritischen Aussagen mit negativen Inhalten an. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) veröffentlicht.

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22. Juni 2016

Studie der Universität Hamburg zeigt: Weiblicher Zyklus beeinflusst das Lernverhalten  

Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit, aus den Konsequenzen ihres Verhaltens zu lernen. In der Regel gilt allerdings: Nach einer Belohnung wiederholen sie die Handlung, infolge einer Bestrafung oder nach einem Fehler vermeiden sie diese in Zukunft. Eine Studie des Forschungsteams um Jun.-Prof. Dr. Esther K. Diekhof aus der Abteilung Neuroendokrinologie am Zoologischen Institut der Universität Hamburg zeigt: Die Fähigkeit von Frauen, aus Belohnung oder den negativen Konsequenzen ihrer Handlungen zu lernen, verändert sich im Verlauf des Menstruationszyklus. Der Grund sind Hormonschwankungen, die auf eine veränderte Gehirnaktivität zurückzuführen sind.

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21. Juni 2016

Cannabis use during pregnancy may affect brain development in offspring  


Cannabis use during pregnancy is associated with abnormal brain structure in children, according to a new study in Biological Psychiatry. Compared with unexposed children, those who were prenatally exposed to cannabis had a thicker prefrontal cortex, a region of the brain involved in complex cognition, decision-making, and working memory.

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21. Juni 2016

Jugendliche mit Essanfällen nehmen Nahrungsreize anders wahr  


Forscher der Universität Leipzig konnten erstmals belegen, dass Jugendliche, die unter Essanfall-Störungen leiden, Bilder von Nahrungsmitteln anders wahrnehmen als gesunde Probanden. Sie schenken Bildern mit Essen mehr Aufmerksamkeit als Bildern mit neutralen Reizen. Die erhöhte Aufmerksamkeit kann ausschlaggebend für den Kontrollverlust beim Essen sein. Die aktuellen Studienergebnisse wurden jetzt im Journal of Psychiatric Research veröffentlicht.

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19. Juni 2016

Bipolare Depressionen: Dresdner Wissenschaftler belegen Wirksamkeit von Schilddrüsenhormonen  


 

Schilddrüsenhormone bewirken Veränderungen des Stoffwechsels im Gehirn und gehen so mit einer positiven therapeutischen Wirkung bei bipolaren Depressionen einher. Eine von Prof. Michael Bauer, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus, geleiteten Studie liefert deutliche Belege für Auswirkungen der Gabe von Levothyroxin L-T4. Placebo-Präparate dagegen zeigten fast keine Wirkung. Die Ergebnisse der internationalen, randomisierten, doppelblinden und Placebo-kontrollierten Studie publizierte Prof. Bauer mit seinen Kollegen von der UCLA Los Angeles und der Charité Berlin in Molecular Psychiatry (doi: 10.1038/mp.2014.186).

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17. Juni 2016

Wie ältere Menschen lernen  


© adimas - Fotolia.com

Im Alter verschlechtert sich die Wahrnehmungsleistung, was mit einer Vergrößerung der entsprechenden Gehirnaktivität einhergeht. Lernen und Training können die Wahrnehmung wieder verbessern. Die altersbedingten Hirnveränderungen verschwinden dadurch allerdings nicht. Vielmehr vergrößert sich die Gehirnaktivität noch mehr, aber aus anderen Gründen und mit anderen Folgen. Das haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer Studie herausgefunden, deren Ergebnisse jetzt in Scientific Reports veröffentlicht sind.

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16. Juni 2016

Repräsentative Umfrage: Mehr Wohlbefinden auf dem Land als in der Großstadt  


Fast drei Viertel (72,3 Prozent) der Bevölkerung hierzulande sind mit ihrem körperlichen Wohlbefinden zufrieden. Damit liegt die Zufriedenheit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr (74,6 Prozent) und deutlich über den Werten von vor zwei Jahren. 2014 gaben lediglich zwei Drittel (67,4 Prozent) an, eher bis sehr zufrieden zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt das Markt¬forschungsinstitut GfK - Gesellschaft für Konsumforschung, das seit 2014 jährlich repräsentativ etwa 1.000 Männer und Frauen in Deutschland ab 18 Jahren befragt.

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16. Juni 2016

Emotional erschöpfte Lehrkräfte  


Grundschulkinder, die von emotional erschöpften Lehrern unterrichtet werden, zeigen tendenziell schlechtere Leistungen in Mathematik. Das berichten Psychologinnen und Psychologen in einer kürzlich im „Journal of Educational Psychology“ veröffentlichten Studie. Das Forscherteam wertete Mathetests von über 22.000 Schülerinnen und Schülern aus und befragte deren Lehrkräfte zu ihrer psychischen Belastung. Der Zusammenhang von hoher Belastung der Lehrkräfte und schlechter Matheleistung zeigte sich besonders in Klassen mit einem hohen Anteil an Kindern, die zu Hause nicht deutsch sprechen.

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