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21. September 2017

Die ersten 48 Stunden in Freiheit entscheiden über Leben und Tod  


Vor allem in den ersten beiden Wochen nach der Haftentlassung besteht für (ehemalige) Drogenabhängige ein besonders großes Risiko, an einer Überdosierung zu sterben. Am kritischsten sind die ersten 48 Stunden in Freiheit. Mit diesem Fakt sowie mit möglichen Präventivmaßnahmen beschäftigt sich Prof. Dr. Heino Stöver vom Institut für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS). Sein Forschungsprojekt „My first 48hrs. out - Comprehensive approaches to pre and post prison release interventions for drug users in the criminal justice system” hat das Ziel, Harm-Reduction-Konzepte (Ansätze zur Schadensminimierung) zur Prävention von drogenbezogenen Todesfällen nach Haftentlassung zu untersuchen, das Bewusstsein hierfür zu erhöhen, aufzuklären und für die Verschreibung von Opioid-Antagonisten wie Naloxon zu sorgen. Eingebunden werden sowohl Sozialarbeiter/-innen und Beratungsstellen, Gefängnisleitungen und -angestellte, Justizministerien wie auch die Drogenabhängigen selbst. Da ein Großteil der drogenbezogenen Todesfälle nach Haftentlassung im häuslichen Rahmen stattfindet, wird auch das Drogennotfalltraining von Familienmitgliedern und Freunden, das sie für den Fall einer Überdosis als Ersthelfer ausbildet, in den Blick genommen. Das Projekt wird von der Europäischen Union über eine Laufzeit von zwei Jahren mit 400.000 Euro gefördert.

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21. September 2017

Sicherungsverwahrung, Pädophilie - ohne Ende?  


Sie ist keine Strafe, sie ist das letzte Mittel: In der Sicherungsverwahrung werden Täter weggesperrt, die zu gefährlich für ein Leben draußen sind. Ob sie jemals entlassen werden, wissen sie nicht. Doch Steffen hofft.

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18. September 2017

Schnitzel aus der Petrischale stößt auf Akzeptanz  


Ob Steaks und Schnitzel aus der Petrischale bald unsere Fleischproduktion revolutionieren könnten, haben Forscher am KIT untersucht (Bild: Irina Westermann, KIT.)

Die Vision klingt verheißungsvoll: Fleisch kommt auf den Teller, ohne dass dafür Tiere sterben müssen. Massentierhaltung und Fleischskandale lassen die Fleisch-Lust der Deutschen allmählich schwinden. Immer mehr Verbraucher greifen daher ersatzweise zu Veggie-Wurst und Soja-Steak. Im Labor gezüchtetes tierisches Muskelgewebe verspricht ziemlich echten Fleischkonsum ohne schlechtes Gewissen. Ob das sogenannte In-vitro-Fleisch tatsächlich als Alternative taugt, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) untersucht.

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15. September 2017

Schuld war nur der Bossa Nova: Wie Musik unsere Wahrnehmung von Berührung verändert  


© Freesurf - Fotolia.com

Musik berührt. Was bisher eher im übertragenen Sinne gemeint war, kann für bestimmte Musikstücke offenbar auch wörtlich genommen werden: Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig haben herausgefunden, dass wir eine Berührung anders wahrnehmen, je nachdem welche Musik in dem Moment gespielt wird. Je betörender wir die Musik empfinden, desto sinnlicher nehmen wir auch die Berührung war – selbst wenn wir wissen, dass wir statt von einem Menschen von einem Roboter berührt werden.

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15. September 2017

Mit Magnetfeldern gegen die Angst  


Menschen, die unter Höhenangst leiden, erleben diese Angst auch in einer virtuellen Realität – obwohl ihnen klar ist, dass sie sich eigentlich nicht in einer gefährlichen Situation befinden (Foto: VTPlus)

Ängste verlernen ist möglich. Und noch besser geht es, wenn eine bestimmte Hirnregion zuvor magnetisch stimuliert wird. Das haben Forscher der Uni und des Universitätsklinikums Würzburg in einer neuen Studie gezeigt.

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15. September 2017

Alternative Fakten: Psychologische Grundlagen einer postfaktischen Diskussionskultur  


© SVLuma - Fotolia.com

Psychologen der Universitäten Koblenz-Landau und Marburg haben untersucht, wann Menschen besonders empfänglich dafür sind, an alternative Fakten zu glauben. In einer Reihe von Experimenten analysierten sie den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, situativen Einflüssen und der Bewertung von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die zentralen Ergebnisse wurden jetzt in der "Psychologischen Rundschau" veröffentlicht.

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12. September 2017

Kontroversen der Psychologie: Die Kommunikation zwischen den Antipoden ist gestört  


Seit ihren Anfängen wird die Psychologie von Kontroversen bestimmt – in immer neuen Varianten, jedoch bis heute gleichbleibenden Antagonismen. Meist nehmen die widerstreitenden Wissenschaftler voneinander flüchtig Notiz, verweigern jedoch eine intensive Rezeption, kritisiert Professor Dr. Jochen Fahrenberg. Er analysiert die ebenso historische wie aktuelle Kommunikationsstörung in seiner Monografie „Theoretische Psychologie: eine Systematik der Kontroversen“.

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07. September 2017

Vergiss den Torwart: Wie Eltern ihren Kindern Lernfreude vermitteln und Schulstress ersparen können  


Eltern können viel dazu beitragen, dass ihre Kinder gern lernen und möglichst wenig Schulstress erleben. Die Professoren Albert Ziegler und Heidrun Stöger haben dazu die besten 90 Tipps in einem Ratgeber zusammengestellt: Pädagogisches Kompaktwissen für Eltern von Schulkindern.

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07. September 2017

Pharmakotherapie: Wie Benzodiazepine den Weg in die Demenz bahnen  


Benzodiazepine – etwa 50 verschiedene Medikamente – werden trotz ihres Suchtpotenzials immer häufiger, immer länger und in immer höheren Dosierungen genommen. Die Wirkungen sind vielseitig: sedierend-angstlösend, antidepressiv, schlaffördernd u.a.. Bei überreichlicher Einnahme kann es jedoch – v.a. bei Älteren – zu einer paradoxen, d.h. exakt gegenteiligen Wirkung kommen: Betroffene werden hellwach, hochaktiv und aggressiv. Professor Dr. Thomas Köhler warnt in seinem aktuellen Kompendium „Pharmakotherapie in der Psychotherapie“ vor riskanten Überraschungen bei der Medikation.

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04. September 2017

Wie Technik das Leben im Alter verbessern kann – und wie Chancen vertan werden  


Neue Techniken der Kategorie Ambient Assisted Living bieten Älteren die Möglichkeit, länger selbständig in der eigenen Wohnung zu leben oder Pflegende zu entlasten. Technisch ist bereits vieles realisiert oder realisierbar, und grundsätzlich akzeptiert auch die ältere Generation elektronische Tools. Dennoch sind die meisten Möglichkeiten nur den Wenigsten bewusst, und das Potenzial wird nur wenig genutzt, kritisieren Autoren des aktuellen Readers „Umgebungsunterstütztes Leben“.

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30. August 2017

Heimkinder und Pflegekinder: Geringere Bildungschancen und höhere Gefährdungsrisiken  


Fast ein Prozent der Kinder und Jugendlichen lebt außerhalb der Herkunftsfamilien: in einem Heim, bei Pflege- oder Adoptiveltern usw.. Fast alle Betroffenen sind in ihren ersten Lebensjahren verletzt worden – mit einer nachhaltig andauernden Belastung und evtl. neuen kritischen Erlebnissen in der Fremdplatzierung. Die Bildungschancen sind damit wesentlich eingeschränkt. Bea Schild und KollegInnen legen jetzt die erste Dokumentation und Analyse zur Problematik vor. Die Beiträge der PraktikerInnen bieten wertvolle Hinweise zur Bildungsförderung der fremdplatzierten Kinder und Jugendlichen in der Schule und Sozialarbeit.

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28. August 2017

Ars Medica: Warum Lachen heilsam ist und das Denken fördert  


Ars Medica: Medizin und Psychotherapie enthalten mehr Kunst als häufig angenommen. Professor Dr. Rainer Thurnher verdeutlicht es beispielhaft in seiner Studie "Warum Lachen wirklich gesund ist". Die Analyse erschien in dem interdisziplinären Reader "Ars Medica - Zu einer neuen Ästhetik in der Medizin".

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