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29. Juli 2016

Freier (Wille) als gedacht  


Wie frei sind wir in unserem Tun? Sind unsere Handlungen schon lange vor der bewussten Entscheidung im Gehirn angelegt? Das Libet-Experiment aus dem Jahr 1984, das diese Schlüsse nahelegt, gilt bis heute als wichtigstes Experiment zum freien Willen. Nun präsentiert ein Team um Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg eine alternative Erklärung für das Experiment und stellt damit klar: freier Wille und bisherige neurobiologische Experimente widersprechen sich nicht. Ihre umfassende Erklärung, die durch mehrere Studien der letzten Jahre gestützt ist, haben sie am 14. Juli 2016 erstmals im Fachjournal Neuroscience & Biobehavioral Reviews vorgestellt.

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28. Juli 2016

Wirtschaftspsychologie: Vertrauen und gute Dokumentation beeinflussen die Effektivität  


Prof. Dr. Guido Hertel (Foto: privat)

Wirtschaftspsychologie: Die Effektivität eines Arbeitsteams hängt damit zusammen, wie sehr sich die Teammitglieder gegenseitig vertrauen. Dies gilt für „virtuelle Teams“, also Arbeitsgruppen, die größtenteils digital kommunizieren, noch mehr als für Teams, die sich real sehen. Zu diesem Ergebnis kommen Psychologinnen und Psychologen in einer Metaanalyse von 54 Studien, die im „Journal of Applied Psychology“ veröffentlicht wurde.

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18. Juli 2016

Hörbehinderte Schüler: oft prekäres Verhältnis zu Klassenkameraden  


Inklusion: Hörbehinderte Kinder und Jugendliche werden häufig einzeln oder in Gruppen in Klassen hörgesunder Schüler unterrichtet. Pädagogisches Ziel ist, den Kontakt zwischen Behinderten und Nichtbehinderten zu fördern, also die Hörbehinderten in den normalen Alltag zu integrieren. Wie die Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik" in der aktuellen Ausgabe berichtet, erreicht der gemeinsame Unterricht das angestrebte Ziel häufig nicht.

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14. Juli 2016

Wirtschaftspsychologie: Wie junge Führungskräfte erfolgreich mit älteren Mitarbeitern harmonieren  


Wirtschaftspsychologie: Etwa die Hälfte der deutschen Chefs schaffen durch ihren Führungsstil eine eher demotivierende Arbeitsatmosphäre, und nur ein Drittel sorgt für ein motivierendes, leistungsförderndes Arbeitsumfeld. Besonders kritisch wird die Situation häufig, wenn eine jüngere, weniger erfahrene Führungskraft mit Älteren arbeitet. Der Wirtschaftspsychologe Dr. Jörg Dammeier hat die wichtigsten Empfehlungen für diese Generationenproblematik zusammengestellt. Seine Studie erschien in dem wirtschaftspsychologischen Reader "Zukunft denken - Gegenwart gestalten".

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12. Juli 2016

Demenztherapie: In erster Linie Stabilisierung erhaltener Ressourcen erfolgversprechend  


Die Unheilbarkeit von Demenz sollte nicht zu einem therapeutischen Nihilismus führen, fordert Dr. Christian Fischer-Terworth in seiner Monographie "Evidenzbasierte Demenztherapie": Relativ gut beeinflussbar sind Alltagsfertigkeiten, bestimmte exekutive Funktionen sowie verbales und visuelles Lernen - mit einer Stabilisierung bestimmter Gedächtnisfunktionen.

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06. Juli 2016

Wirtschaftspsychologie: Warum der Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr eine Leidenschaft werden kann  


Engagement in der Feuerwehr ist eine Passion. Trotz relativ bescheidener Bezahlung und ungünstiger Einsatzzeiten ist die Arbeitszufriedenheit weit überdurchschnittlich. Die Risiken schrecken Betroffene nicht ab, sondern machen den Beruf eher attraktiv. Intensive Erlebnisse - oft Gemeinschaftserlebnisse - stehen im Vordergrund. Psychologen sprechen von "Sensation Seeking". Haupt- und ehrenamtliche Feuerwehrleute unterscheiden sich darin kaum voneinander, berichtet die Fachzeitschrift "Wirtschaftspsychologie" in der aktuellen Ausgabe.

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24. Juni 2016

Optimistische Schulkinder haben nur vorübergehend die Nase vorn  


© Lorelyn Medina - Fotolia.com

„Trau Dir ruhig mehr zu“: Diesen Satz haben bestimmt schon viele Schülerinnen und Schüler gehört. Eltern und Lehrkräfte wollen den Kindern damit Sicherheit vermitteln und sie ermutigen, die eigene Leistungsfähigkeit höher einzuschätzen. Eine solche Selbsteinschätzung nennt die Forschung positives oder optimistisches Fähigkeitsselbstkonzept. Es gilt auch in vielen pädagogisch-psychologischen Fachveröffentlichungen als wünschenswert, weil es zu größerer Motivation und zu mehr Durchhaltevermögen führen soll. An langfristigen empirischen Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen optimistischer Selbsteinschätzungen von Schulkindern auf ihre tatsächlichen Leistungen mangelte es bislang jedoch. Für das Fach Mathematik hat eine neue Studie aus dem Projekt „Persönlichkeits- und Lernentwicklung von Grundschulkindern“ (PERLE) diesen Zusammenhang jetzt bei fast 1.000 Schülerinnen und Schülern über die gesamte Grundschulzeit hinweg untersucht. Die nun veröffentlichten Ergebnisse relativieren die Forderung nach mehr Optimismus auf der Schulbank etwas: „Einen positiven Effekt optimistischer Fähigkeitsselbstkonzepte auf die Leistungen in Mathematik konnten wir nur im ersten Schuljahr feststellen“, so Dr. Anna-Katharina Praetorius vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), die Erstautorin des nun zu der Untersuchung veröffentlichten wissenschaftlichen Fachbeitrags.

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24. Juni 2016

Amoktaten: Motivbündel von Wut, Hass und Rachegedanken  


Warum begehen Menschen Amoktaten, wie lassen sich Risikofaktoren identifizieren und die Gewalttaten verhindern? Ursachen und Prävention von Amoktaten zu erforschen ist das Ziel des Verbundprojekts TARGET (Tat- und Fallanalysen hoch expressiver zielgerichteter Gewalt), an dem die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) mit dem Teilprojekt „Kriminologische Analyse von Amoktaten – junge und erwachsene Täter von Amoktaten, Amokdrohungen“ beteiligt ist. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Verbundprojekt von März 2013 bis Juni 2016 gefördert. Bei der Abschlusstagung des Gießener TARGET-Teilprojekts am 23. Juni 2016 in Gießen wurden die Ergebnisse vorgestellt. Im Rahmen dieses kriminologischen Teilprojekts wurden interdisziplinär Fälle junger und erwachsener Täter von (versuchten) Mehrfachtötungen anhand von Strafakten, Interviews und psychiatrisch-psychologischen Gutachten analysiert.

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24. Juni 2016

Im Alter werden wir wählerischer  


Laura Almeling Doktorandin in der Abteilung Kognitive Ethologie (Foto: Karin Tilch)

Solange wir jung sind, steht uns die Welt offen, wir probieren alles aus. Mit zunehmendem Alter werden wir jedoch wählerischer. Wir konzentrieren uns auf das, was wir erreicht haben und pflegen soziale Beziehungen zu den Menschen, die uns wirklich wichtig sind. Warum das so ist, wird vielfach diskutiert, die abnehmende Vitalität sowie das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit scheinen eine Rolle zu spielen. Um die beiden Gründe auseinanderzudividieren, hat Laura Almeling vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) Berberaffen beobachtet. Mit mehreren Experimenten hat sie das Verhalten der Affen verschiedener Altersgruppen getestet und festgestellt, dass auch Berberaffen im Alter wählerischer werden: Schon bei älteren Jungtieren nimmt das Interesse ab, etwas Neues kennenzulernen, später wird auch das soziale Netzwerk kleiner. Die Konzentration auf wichtige Sozialpartner ist also nicht ausschließlich vom Bewusstsein abhängig, eine begrenzte Lebenszeit zu haben, sondern muss tiefer in der Evolution des Menschen verankert sein als bislang angenommen (Current Biology).

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22. Juni 2016

Supervision in der Psychotherapie: Vertrauenssache und Kontrolle zugleich  


In der Ausbildung junger PsychotherapeutInnen ist es "generell sinnvoll, dass Supervision analog zur Selbsterfahrung einen Schutzraum zum professionellen Lernen darstellt." Vertraulichkeit ist nach Auffassung von Dr. Gerhard Zarbock (Hamburg) für ein Gelingen der Zusammenarbeit essentiell. Nur in riskanten Ausnahmesituationen sollte der Supervisor in Absprache mit dem Supervisanden Informationen oder Bewertungen nach außen tragen. Supervisoren tragen eine hohe Verantwortung - für Supervisanden und gleichzeitig deren Patienten. In ihrem "Praxisbuch VT-Supervision" beschreiben Zarbock und KollegInnen authentisch die Philosophie, die Praktiken, die Techniken und die Fallstricke der Supervision.

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22. Juni 2016

Oxytocin: Männer mögen’s negativer als Frauen  


© Johannes Lüthi - Fotolia.com

Das „Kuschelhormon“ Oxytocin kann sehr unterschiedlich auf Männer und Frauen wirken. Das hat ein Forscherteam aus Chengdu (China) unter Beteiligung von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Bonn herausgefunden. Während Frauen durch den Einfluss des Hormons stärker auf positive Botschaften reagieren, schließen sich Männer eher kritischen Aussagen mit negativen Inhalten an. Die Ergebnisse sind nun im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS) veröffentlicht.

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22. Juni 2016

Studie der Universität Hamburg zeigt: Weiblicher Zyklus beeinflusst das Lernverhalten  

Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit, aus den Konsequenzen ihres Verhaltens zu lernen. In der Regel gilt allerdings: Nach einer Belohnung wiederholen sie die Handlung, infolge einer Bestrafung oder nach einem Fehler vermeiden sie diese in Zukunft. Eine Studie des Forschungsteams um Jun.-Prof. Dr. Esther K. Diekhof aus der Abteilung Neuroendokrinologie am Zoologischen Institut der Universität Hamburg zeigt: Die Fähigkeit von Frauen, aus Belohnung oder den negativen Konsequenzen ihrer Handlungen zu lernen, verändert sich im Verlauf des Menstruationszyklus. Der Grund sind Hormonschwankungen, die auf eine veränderte Gehirnaktivität zurückzuführen sind.

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