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"Hohes Risiko, im Lesen und Schreiben hinterherzuhinken" / Uni und Jugendamt beugen vor

Lesen und Schreiben lernen - manchen Kindern fällt das schwer. Ohne gezielte Unterstützung verlieren sie in diesem Bereich den Anschluss an ihre Klassenkameraden. Die Universität Hildesheim und Jugendämter aus Stadt und Landkreis beugen vor: ein Modellprojekt an neun Hildesheimer Schulen mit 500 Drittklässlern zeigt erfreuliche Entwicklungen. Statt Probleme auszulagern, entstand eine schulinterne Lösung. Zwei Drittel der Kinder, die über zwei Jahre an der Förderung teilnahmen, konnten ihre Schwächen überwinden. "Das bedeutet, ihre Leistungen im Lesen oder Schreiben haben sich an die ihrer Mitschüler angeglichen und sind nun im durchschnittlichen Bereich", sagt Prof. Dr. Claudia Mähler.

Medizin und Geschlecht: Frauen leiden häufiger und empfindlicher unter Schmerz

"Bei Frauen werden mit größerer Häufigkeit und längerer Dauer höhere Schmerzintensitäten beobachtet. Es sind mehr Körperregionen betroffen, der Leidensdruck ist größer, und es werden mehr Analgetika eingesetzt", berichtet Professor Dr. Matthias Karst (Hannover) in seinem Beitrag zum aktuellen Fachbuch "Medizin und Geschlecht".

UDE: Doppeljahrgang in NRW befragt - Abi, und was dann?

Kurz vor dem Abitur wissen viele Jugendliche noch nicht, wie es weitergeht. Der Orientierungsbedarf in dieser Übergangsphase ist groß. Das zeigt eine Untersuchung zum nordrhein-westfälischen Doppeljahrgang, die das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) im Frühjahr 2013 in einem politikwissenschaftlichen Seminar an der Universität Duisburg-Essen (UDE) durchgeführt hat. Studierende interviewten die Absolventen von drei weiterführenden Duisburger Schulen.

Geschichten erzählen gegen den Klimawandel

Energie sparen, Emissionen reduzieren, das Klima schonen - umweltrelevantes Handeln wird uns Mediennutzern häufig in Nachrichtensendungen oder Zeitungsberichten ans Herz gelegt. Doch was, wenn der Appell zum Sprit sparenden Autofahren Teil einer erfundenen Geschichte ist? Medienpsychologen der Universität Koblenz-Landau haben den Einfluss fiktionaler Darstellungen auf das umweltfreundliche Verhalten von Leserinnen und Lesern untersucht. Die Studie ist im "Journal of Communication" erschienen.

The loving touch is critical for premature infants

The benefit that premature infants gain from skin-to-skin contact with their mothers is measurable even 10 years after birth, reports a new study in Biological Psychiatry.

Wissenschaftler des Dresdner Uniklinikums ermitteln Risiko-Score für Schizophrenie

Früherkennung und Diagnose der Schizophrenie ist nicht immer einfach: Sie kann verschiedenste Symptome ausbilden - von Problemen mit dem Arbeitsgedächtnis bis zu Schwierigkeiten, sich emotional einzubinden. In einer aktuellen Veröffentlichung im renommierten Fachjournal "Schizophrenia Bulletin" (doi: 10.1093/schbul/sbt174) schildern die Forscher um Erstautorin Esther Walton von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden ihren neuen Ansatz: Durch das Zusammenfassen von über 600 bekannten Risiko-Markern für Schizophrenie konnten sie einen neuen Risiko-Score entwickeln.

Psychoanalyse: Mit Verachtung die gefährdete Handlungsfähigkeit sichern

Verachtung ist ein "Mischgefühl" - ähnlich den Emotionen Ekel und Ärger. "Verachtung stellt eine emotionale Haltung mit verschiedenen Handlungsdispositionen dar, die sich in zwei denkbare Richtungen entwickeln kann," reflektiert Marie-Sophie Löhlein (Sigmund Freud Institut Frankfurt) in ihrer Studie "Von 'kalter' zu 'heißer' Verachtung", veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung".

Verführerische Leichen: Gunther von Hagens wird künftig als elegantes Plastinat zu besichtigen sein

Der prominente Leichen-Plastinator Dr. Gunther von Hagens - geboren am 10. Januar 1945 - ist an Parkinson erkrankt und bereitet sich auf das Sterben vor. Die Witwe will seinen Leichnam zum Abschied plastinieren - in einer Begrüßungspose. Die konservierten Toten aus der Werkstatt von Gunther von Hagens erreichen in der Plastination eine - wenn auch makabre - Eleganz, die zu Lebzeiten niemals möglich war. Die Psychologin Dr. Liselotte Hermes da Fonseca spricht von "verführerischen Leichen" und hat, gemeinsam mit Kollegen, das bizarre Phänomen als "gesellschaftliches Schlüsselereignis" analysiert. Die kritischen Reflexionen sind in einem Reader erschienen.

Wir sehen, was wir fürchten

Psychologen vom Otto-Selz-Institut der Universität Mannheim haben herausgefunden, dass Arachnophobiker Spinnen anders sehen als gesunde Menschen. Es ist die erste Studie, die wissenschaftlich belegt: Wie die Welt für Angstpatienten aussieht, liegt im Auge des Betrachters.

Alcohol, tobacco, drug use far higher in severely mentally ill

In the largest ever assessment of substance use among people with severe psychiatric illness, researchers at Washington University School of Medicine in St. Louis and the University of Southern California have found that rates of smoking, drinking and drug use are significantly higher among those who have psychotic disorders than among those in the general population.

When Being Called "Incredibly Good” is Bad for Children

Parents and other adults heap the highest praise on children who are most likely to be hurt by the compliments, a new study finds. Researchers found that adults seem to naturally give more inflated praise to children with low self-esteem. But while children with high self-esteem seem to thrive with inflated praise, those with low self-esteem actually shrink from new challenges when adults go overboard on praising them.

Wirtschaftspsychologie: Besondere Emotionen werden meist auf ein Normalmaß einreguliert

Wirtschaftspsychologie: Glückliche und unglückliche Momente lassen sich nicht allzulange aushalten. Meist tendieren Menschen dazu, ihre Psyche möglichst bald wieder auf einen annähernd normalen Pegel einzuregulieren. Dr. Oliver Fischer (Oxford), Prof. Dr. Lorenz Fischer (Köln) und Kerstin Meyenschein (Köln) reflektieren diesen Prozess im Kontext des Arbeitsalltags. Die Studie erschien in der unabhängigen Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie.




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