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Jeder Zweite akzeptiert fehlende Privatsphäre im Netz

85 von 100 Schweizerinnen und Schweizern haben Zugang zum Internet. Die Nutzung wird intensiver, selbst 70 Prozent der Seniorinnen und Senioren sind online. Die Besorgtheit im Umgang ist aber nach wie vor hoch - etwa bezüglich Datenkontrolle durch Unternehmen. Junge Menschen sind generell sorgloser und Frauen mehr darauf bedacht, ihre Privatsphäre zu schützen. Dies zeigt eine Erhebung des Instituts für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich.

Über Gedanken die eigene Hirnaktivität und die Emotionen steuern

Kann ein Mensch seine Emotionen nicht ausbalancieren, wird sein Leben schnell schwierig. Grund dafür kann eine überaktivierte Gehirnregion sein, die mithilft, Empfindungen zu verarbeiten und zu regulieren. Probanden können mit geeigneten Gedanken das aktivierte Areal beruhigen, wenn sie laufend über ihre eigene Hirnaktivität informiert werden. Forschende der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich weisen mit einem neuartigen Ansatz des Neurofeedbacks erstaunliche Ergebnisse aus.

Toward a Molecular Explanation for Schizophrenia

Surprisingly little is known about schizophrenia. It was only recognized as a medical condition in the past few decades, and its exact causes remain unclear. Since there is no objective test for schizophrenia, its diagnosis is based on an assortment of reported symptoms. The standard treatment, antipsychotic medication, works less than half the time and becomes increasingly ineffective over time.

Sleep to protect your brain

A new study from Uppsala University, Sweden, shows that one night of sleep deprivation increases morning blood concentrations of NSE and S-100B in healthy young men. These molecules are typically found in the brain. Thus, their rise in blood after sleep loss may indicate that a lack of snoozing might be conducive to a loss of brain tissue. The findings are published in the journal SLEEP.

Psychologie des Erfolgs: Eigene Spielräume erkennen und nutzen, selbstbestimmt handeln

"Je mehr wir über uns und unsere Zeit selbst bestimmen, desto besser gelingt unser Leben." Für den prominenten Psychologen und Coach Dr. Josef Maiwald ist dies eine der wichtigsten Empfehlungen zum neuen Jahr. Partner, Kinder, Freunde, Arbeitskollegen, Chefs, Kunden, die Werbung, die Medien - alle versuchen, unsere Selbstbestimmung zu beschränken. Selbstbestimmung führt auch dazu, von der Umwelt stärker respektiert zu werden. Maiwald gibt dazu konkrete Tipps in seinem Ratgeber "Smarter Life - Zehn Säulen für ein erfolg-reiches Leben".

Umweltpsychologie: Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet den Bau von Windkraftanlagen

Umweltpsychologie: Die Mehrheit der Bevölkerung befürwortet den Bau von Windkraftanlagen. Falls jedoch das Windrad quasi vor der eigenen Haustür stehen soll, kann die grundsätzliche Zustimmung infrage gestellt werden. Selbst wenn in einer Bürgerbefragung die lokale Mehrheit sich pro Windrad entscheidet, lässt sich ein eventuell negatives Votum eines Einzelnen nicht irritieren. Dies beobachtete Dr. Götz Walter (München) in einer Studie. Sie erschien in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Umweltpsychologie.

Diagnose einer Nervenärztin und Krimiautorin: Der Graben zwischen den Generationen wird tiefer

"Eine zunehmende Negativzeichnung des Alters" registriert Dr. Monika Maria Vogelgesang "und eine schleichende Propaganda in Richtung einer Freigabe der Euthanasie." Vor diesem Hintergrund hat die Ärztin einen Kriminalroman verfasst, der im Klinikmilieu spielt und mit realistischen Szenen erschreckt. "Der sehr lesenswerte Sozialkrimi "Morgengrau" ist ein brillantes Plädoyer für mehr Menschlichkeit und wechselseitige Hilfe," kommentiert Dr. Dietrich Weller in seinem Almanach deutschsprachiger Schriftsteller-Ärzte 2014.

Umweltbewusstes Verhalten kann die Umwelt belasten

Umweltbewusstsein ist inzwischen fast zur Selbstverständlichkeit geworden. Es wird beim Konsum mehr oder minder intensiv praktiziert. Doch der beste Wille verfehlt regelmäßig sein Ziel. Umweltbewusstsein schadet häufig der Umwelt, berichten Dr. Christian Haubach und Kollegen (Hochschule Pforzheim) in der aktuellen Ausgabe der unabhängigen Fachzeitschrift Wirtschaftspsychologie.

Senioren akzeptieren auch komplexe Technologie: Doch Spaß muss sein

Wenn ältere Menschen zuhause selbständig bleiben wollen, können sie sich künftig moderner technischer Hilfen bedienen: Ambient Assisted Living soll das Leben aktiver und sicherer machen. Die Einfachheit für Benutzer ("Usability") steht meist im Vordergrund. Die Sozialforscher Ulrich Becker und Hermann Atz waren überrascht, als sie in ihrer Studie herausfanden: Auch wenn das Assistenzsystem Bedienungsschwierigkeiten bietet, wird es von Senioren akzeptiert und genutzt; Voraussetzung ist allerdings ein gewisser Spaßfaktor. Die Studie erschien im Paperback "Usability Day VII - Technologienutzung ohne Barrieren".

Videoportal schult Lehrer
Wissenschaftler der Universität Münster entwickeln umfangreiches Online-Angebot

Onlinebasierte Unterrichtsvideos für die Lehramtsausbildung sind in angelsächsischen Ländern bereits sehr verbreitet. Seit einigen Wochen gibt es auch in Deutschland ein vergleichbar professionelles Angebot: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) haben jetzt die deutschlandweit umfangreichste Online-Plattform entwickelt, die Videos mit Unterrichtsszenen für angehende Lehrerinnen und Lehrer bietet - "Videobasierte Unterrichtsanalyse: Early Science" (ViU). Ziel des Projekts ist es, angehende Lehrkräfte in ihrer Unterrichtswahrnehmung zu schulen, damit sie erkennen, was in ihrem Unterricht vor sich geht und wie effektiv und lernförderlich er ist.

Somatoforme Störungen: Patienten irren oft durch ein Labyrinth nutzloser Diagnostik und Behandlung

Somatoforme Störungen: Patienten berichten ihrem Hausarzt oft Beschwerden und Symptome, für die sich trotz sorgfältiger Untersuchung keine somatische Ursache erkennen lässt. Annähernd drei Viertel der teils harmlosen, teils schwerwiegenden Beschwerden gehören in diese Kategorie der somatoformen Störungen. Die Psychotherapie hat dazu nützliche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten entwickelt. Die Fachzeitschrift "Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin" berichtet in der aktuellen Ausgabe konkret über neue Ansätze.

Multikulturelle Schulklassen: günstig für Sozialkompetenz, Integration, Selbstbild, Selbstständigkeit, Flexibilität

Multikulturelle Schulklassen, von vielen Beteiligten gefürchtet, bieten neben Risiken auch große Chancen. "Schule in der heutigen Zeit ist komplex, spannend und herausfordernd. Die Schullandschaft kann einen wesentlichen Beitrag zur Integration leisten und den Reichtum einer multikulturellen Gesellschaft nutzen," postuliert Dr. Sylvia Schachner, Transaktionsanalytikerin in Wien. Ihre Analyse erschien im Reader zum 34. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse, 2013.




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