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Shortterm physical exercise improves concentration

A shortterm exercise program consisting of mobilizing and coordinative movements has a positive influence on the performance of concentration. The correlation between performance of concentration and alpha-power assumes an influence of acute exercise on cognition, Andrea Geipel (Technical University Munich) reports.

Schulpsychologie: Vertrauensvorschuss der Lehrerin/ des Lehrers "lohnt" sich meist

Schulpsychologie: Die Haltung und das Handeln von LehrerInnen sind wirksamer als häufig angenommen. Melanie Misamer und Barbara Thies belegen in einer Studie "eine massiv steuernde Wirkung - im interaktionsförderlichen sowie auch im hemmenden Sinn".

Immer mehr Autofahrer unter Drogen unterwegs

Cannabis rangiert bei den illegalen Drogen obenan, gefolgt von Amphetamin und Cocain. "Dieser Trend ist zwar nicht neu. Allerdings spielt "Ecstasy"" wieder eine größere Rolle und die Anzahl der im Straßenverkehr erwischten Drogenkonsumenten erreicht eine neue Qualität.

Ein Promill der Bevölkerung konsumiert genussvoll und kontrolliert harte Drogen

Kontinuierlicher Drogenkonsum muss nicht zwingend zur Verelendung führen. Sozialverträglicher, kontrollierter Gebrauch von Heroin und Kokain ist selten, aber möglich. Etwa ein Promill der Bevölkerung konsumiert langfristig illegale Drogen, ohne abhängig zu sein, schätzen Professor Dr. Gerhard M. Schippers und Dr. Edith Cramer. In ihrem Beitrag zum Handbuch "Die Suche nach Kontrolle" belegen die Suchtforscher ihre These.

Männer mögen fröhliche Frauen

Unsere Körperbewegungen sagen oft mehr über uns aus, als wir wahrhaben wollen. So ist es nicht nur schwieriger, bei non-verbaler Kommunikation zu täuschen, es kann sogar zuverlässig auf den emotionalen Zustand geschlossen werden. Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Marina Pavlova von der Radiologischen Universitätsklinik Tübingen ging Geschlechtsunterschieden bei der Wahrnehmung von Körpersprache auf den Grund und fand, dass es dabei auf die Emotion ankommt.

Psychologisches Experiment: Wer steht, ist dominanter oder großzügiger

Aktuelle Arbeiten im Bereich ´Embodied Cognition´ legen nahe, dass körperliche Zustände Einfluss auf unser Denken und Handeln nehmen. Beispielsweise aktiviert eine aufrechte Haltung mentale Konzepte wie Moral oder Dominanz. Jörn Hurtienne, Diana Löffler und Julia Schmidt bestätigten dies in einem psychologischen Experiment.

Klärungsorientierte Psychotherapie mit geleiteter Imagination vertiefen

Jeder Mensch entwickelt - funktionale oder dysfunktionale - Schemata. Die "Klärungsorientierte Psychotherapie" (KOP) hat Konzepte entwickelt, wie Schemata verstanden werden und wie Therapeuten diese Klärungsprozesse konstruktiv gezielt fördern. Professor Dr. Philipp Hammelstein belegt in diesem Kontext, wie Selbst- und Beziehungsschemata durch geleitete Imagination bearbeitet werden können. Die Studie ist Teil des Readers "Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II".

Drogenkonsum: Scheitern in Schule und Beruf erhöht Risiko einer tödlichen Überdosis

Zum ersten Mal haben Forscher gezeigt, dass problematische Drogenkonsumenten mit weniger erfolgreichen Bildungs- und Berufslaufbahnen eher an einer Überdosis sterben. Außerdem gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem beruflichen Status der Eltern und der Wahrscheinlichkeit, dass deren drogenkonsumierendes Kind an einer Überdosis sterben wird.

Zufriedenheit ist zu einem Drittel genetisch bedingt

Nicht nur Familie, Gesundheit, Geld oder Erfolg tragen zu unserer Zufriedenheit bei, auch die Gene spielen hier eine gewichtige Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die Psychologin Elisabeth Hahn aus der Arbeitsgruppe von Zwillingsforscher Frank M. Spinath in einer Studie. Danach sind die Unterschiede zwischen Menschen in ihrer Zufriedenheit zu 30 bis 37 Prozent genetisch bedingt. Die Psychologin untersuchte an der Saar-Uni, inwieweit Gene und Umwelt das subjektive Wohlbefinden und die Persönlichkeit beeinflussen. Dabei fand sie auch heraus, dass sämtliche genetischen Einflüsse auf die Zufriedenheit sich auch auf die Persönlichkeit auswirken.

Wie das Gehirn das Scharf-Sehen vorgaukelt

Wer glaubt, die Welt um sich herum wirklich scharf zu sehen, der irrt. Tatsächlich können unsere Augen nur einen Bruchteil der Umgebung präzise abbilden. Wie das Gehirn das Scharf-Sehen vorgaukelt, das haben Psychologen der Universität Bielefeld mit einer Experimentreihe untersucht. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Oktober-Ausgabe des Fachmagazins "Journal of Experimental Psychology: General" vor. Ihr zentraler Befund: Beim Sehen greift das Nervensystem auf frühere Seherfahrungen zurück, um vorauszusagen, wie unscharfe Objekte scharf aussehen würden.

Welche Zellen geben im Hirn den Takt vor?

Bearbeiten Netzwerke von Nervenzellen im Gehirn eine gemeinsame Aufgabe, synchronisieren sie ihre Aktivität in Schwingungen einer bestimmten Frequenz. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben nun die Taktgeber verschiedener Rhythmen identifiziert: Dabei geben unterschiedliche Zellgruppen jeweils ein anderes Tempo vor. Die Ergebnisse sind jetzt in Nature Neuroscience erschienen.

Jeder dritte Krebspatient braucht seelische Hilfe

Angst, Anpassungsschwierigkeiten und Depressivität: Das sind die drei häufigsten psychischen Probleme, mit denen Krebspatienten zu kämpfen haben. Jeder Dritte ist davon betroffen. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler im Rahmen einer Studie, für die sie bundesweit mehr als 4.000 Patienten zwischen 18 und 75 Jahren befragt haben. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher jetzt in dem renommierten US-Fachmagazin "Journal of Clinical Oncology". Die Deutsche Krebshilfe hat die Studie mit 648.000 Euro gefördert.




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