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Ältere Mitarbeiter sind zuverlässiger und produktiver als jüngere

Wie sehr schwankt unsere geistige Leistungsfähigkeit von Tag zu Tag? Und zeigen ältere Erwachsene größere Leistungsschwankungen als jüngere? Diesen Fragestellungen gingen Forscher aus Berlin, Frankfurt und Schweden in der COGITO-Studie nach. Was die Ergebnisse für die Leistungsfähigkeit Älterer im Berufsleben bedeuten, ordnet der Direktor des Munich Center for the Economics of Aging am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik ein.

Entspannungsverfahren: Hypnose in der Psychotherapie - wertvoll, doch kaum bekannt

Showhypnose, Rückführung in ein früheres Leben unter Trance, Hypnose als Wundermittel - leicht gewinnt man den Eindruck, dass Hypnose in den Medien als übersinnlich oder Trickserei eingestuft wird. Aber ist die Wahrnehmung korrekt? Björn Riegel (Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf) analysierte anhand exemplarischer Medien, welcher Eindruck von Hypnose jeweils in der Boulevardpresse, in Nachrichtenmagazinen und auf youtube.com entsteht. Die Studie erscheint in der aktuellen Ausgabe von "Entspannungsverfahren".

Gewalt in der Schule: Medien sind nicht die Auslöser

Die Journaille hat die Schulgewalt aufgebauscht und damit Täter motiviert; Medien sind letztlich Anstifter für Amokläufe in Schulen - bishin zu Schoolshootings. Die Anschuldigung kursiert seit langem und soll die wirklich Verantwortlichen entlasten. Richard K. Long und Kollegen weisen in einer Studie nach: Es handelt sich um eine pure Legende, für die jeder Beleg fehlt. Details berichten die Medienwissenschaftler in ihrem Beitrag zum Reader "Changing Media Markets in Europe and Abroad".

Psychoanalyse: das therapeutische Erstgespräch mit einer offenen Frage beginnen

In der Fachliteratur über das psychotherapeutische Erstgespräch wird häufig die Perspektive des Therapeuten beleuchtet, jedoch geht es selten "um die Frage, wie die/der Ratsuchende das Anliegen formuliert", konstatieren Valérie Boucsein, Hanspeter Mathys und Dragica Stojkovic in ihrem Beitrag zur aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Psychoanalyse.

Die psychologischen Effekte einer Mahlzeit

Die Wirkung einer köstlichen und gemeinsam eingenommenen Mahlzeit ist wunderbar in der Novelle "Babettes Gastmahl" der dänischen Schriftstellerin Tania Blixen beschrieben. Hier bekocht eine französische Meisterköchin die bescheidenen und zerstrittenen Bewohner eines norwegischen Dorfes, die sich durch das köstliche Essen aus der sozialen Starre lösen und anfangen friedlich miteinander zu kommunizieren.

Einfühlsame Erziehung fördert Schulleistung von Frühgeborenen

Wenn Eltern ihre früh geborenen Kinder im Grundschulalter besonders einfühlsam unterstützen, können sie damit negative kognitive Folgen der Frühgeburt wettmachen. Ein deutsch-englisches Forscherteam beobachtete bessere Schulleistungen bei früh geborenen Jugendlichen, deren Eltern sich um eine einfühlsame und kognitiv stimulierende Erziehung bemüht hatten. Eine kognitiv stimulierende Umwelt war für Kinder, die nach regulärer Schwangerschaftsdauer zur Welt gekommen waren, ebenso förderlich wie für Frühgeborene; die einfühlsame Erziehung hatte auf ihren Schulerfolg jedoch wenig Einfluss. Das Forscherteam der University of Warwick und der Ruhr-Universität Bochum berichtet in der Zeitschrift "Journal of Adolescent Health".

Both parents experience highs and lows in sexuality after childbirth

Partners of new mothers often experience shifts in sexuality, and these shifts are often unrelated to biological or medical factors pertaining to childbirth. The findings, which are published in a recent issue of The Journal of Sexual Medicine, expand current understanding of postpartum sexuality, and may help health professionals as they counsel new parents.

'Evolution will punish you if you're selfish and mean'

Two Michigan State University evolutionary biologists offer new evidence that evolution doesn't favor the selfish, disproving a theory popularized in 2012.

Study reveals potential role of 'love hormone' oxytocin in brain function

In a loud, crowded restaurant, having the ability to focus on the people and conversation at your own table is critical. Nerve cells in the brain face similar challenges in separating wanted messages from background chatter. A key element in this process appears to be oxytocin, typically known as the "love hormone” for its role in promoting social and parental bonding.

Expertenentscheidungen: Gekonnt einfach!

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der Universität Basel hat an zwei Schweizer Flughäfen untersucht, nach welchen Mustern Zollbeamte Passagiere für eine Durchsuchung nach geschmuggelten Drogen aussuchen. Die Erkenntnis: Zollbeamte verlassen sich oft auf einfache Daumenregeln.

Das Bakteriengift Botulinum-Toxin hilft auch bei chronischer Migräne durch Medikamentenübergebrauch

Seit kurzem ist der Wirkstoff Botulinum-Toxin zur Behandlung der chronischen Migräne zugelassen. Das Bakteriengift reduziert die Anzahl der Kopfschmerzattacken und wird vorbeugend eingesetzt. Dies gilt auch für Patienten, die an Medikamentenkopfschmerz durch übermäßigen Gebrauch von Schmerz- und Migränemitteln leiden, wie eine neue Auswertung von zwei großen Migränestudien ergeben hat. "Dieses Resultat wird die gängige Praxis bei dieser schwierig zu behandelnden Kopfschmerzform verändern", erwartet Professor Hans-Christoph Diener von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), einer der federführenden Autoren des Reports.

Human cells respond in healthy, unhealthy ways to different kinds of happiness

Human bodies recognize at the molecular level that not all happiness is created equal, responding in ways that can help or hinder physical health, according to new research led by Barbara L. Fredrickson, Kenan Distinguished Professor of psychology in the College of Arts and Sciences at the University of North Carolina at Chapel Hill.




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