Studie zur Krebsprävention: Verwandte von Krebspatienten wollen gesünder leben
Viele Krebserkrankungen sind die Folge eines ungesunden Lebensstils und somit vermeidbar. Doch aus einer jahrelangen Routine auszubrechen und das Verhalten auch langfristig zu ändern, stellt eine enorme Herausforderung dar. Eine Änderungsbereitschaft ergibt sich oftmals erst dann, wenn bestimmte Ereignisse eintreten, die zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregen. Auch das Auftreten von Krebserkrankungen in der Familie könnte so ein Ereignis darstellen - und damit zur Krebsprävention genutzt werden. Dies legen die Ergebnisse einer Studie nahe, die von Prof. Dr. Ulrike Haug, Leiterin der Abteilung Klinische Epidemiologie am BIPS, durchgeführt wurde.
Wrtschaftspsychologie: Vertrauen im Team - Nutzen und Risiken
Wirtschaftspsychologie: Ein vertrauensvoll harmonierendes Team vermittelt seinen Mitgliedern Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit; doch wird meist ein wesentliches Risiko ignoriert: Das Konsensgefühl bzw. eine Art Gruppendruck kann dazu führen, dass notwendige, aber abweichende Ein- und Ansichten hinter einem Anpassungsverhalten zurückgestellt werden, warnt Bettina Keßler in ihrem Beitrag zum neuen Lehrbuch "Psychologie im Human Resource Management".
Gesundheit und Haft: Therapiemangel stärkt Gewaltkriminalität hinter Gittern
Gesundheit und Haft: Drogenabhängige werden häufig während ihrer Gefängnishaft nicht sachgemäß (z.B. mit Methadon) behandelt. Dies führt einerseits zu mafiösem Drogenhandel hinter Mauern und anderseits zur Zunahme von Gesundheitsschäden, berichten Experten im Dokumentationsband "Gesundheit und Haft". Straf- und Untersuchungsgefangene haben per Gesetz den gleichen Anspruch auf medizinische Behandlung wie Drogenabhängige in Freiheit.
Ein neu entwickelter Bluttest kann im Mittel acht Jahre vor der klinischen Diagnose auf eine Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Dies zeigten Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum (RUB), des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Krebsregisters Saarland mit einer großen populationsbezogenen Kohortenstudie aus dem Saarland.
Neue Studie: Warum Studierende ihre Abschlussarbeiten auf die lange Bank schieben
Es liegt nicht nur an den vermeintlich faulen Studierenden, wenn sie ihre Arbeiten nicht rechtzeitig abgeben. Je unkonkreter und unklarer eine Aufgabenstellung formuliert ist, desto eher prokrastinieren die Studierenden. Dozenten könnten dem entgegenwirken, indem sie Aufgaben konkreter gestalten und Studierende gezielt betreuen. Wichtig ist dabei eine bessere Kooperation zwischen den beiden Parteien, schreiben Psychologen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in der aktuellen Ausgabe des "Journal of Prevention & Intervention in the Community".
Dienst im Strafvollzug: Warum der Druck auf die Beschäftigten steigt
Gesundheit und Haft: Der psychische Stress im Strafvollzug nimmt zu. Mitarbeiter und Häftlinge werden immer stärker belastet. Die Beziehungsarbeit psychosozialer Fachkräfte mit Gefangenen nimmt ab - im Interesse einer sogenannten Effizienzsteigerung, die in Wirklichkeit keine ist. Michaela Stiepel, Gefängnispsychologin in Berlin, zeichnet in ihrem Beitrag zum Fachbuch "Gesundheit und Haft" ein kritisches Bild.
Lebensbedrohliche Krisen: Wie der Mensch wachsen kann
Wie erleben und durchleiden wir existenzielle Krisen? Wie können wir in der lebensbedrohlichen Dynamik von Krisen wachsen? Werner Posner hat Antworten in einem Taschenbuch zusammengestellt; Mediziner kommen zu Wort, Psychotherapeuten, Pfarrer und andere.
Wunden aus der Kindheit - Biochemischer Fingerabdruck weist auf belastende Erfahrungen hin
Missbrauch, Misshandlung und Vernachlässigung in der Kindheit hinterlassen Spuren bis ins Erwachsenenalter. Dadurch steigt nicht nur das Risiko der Betroffenen für psychische Erkrankungen, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, körperlich zu erkranken. Ulmer Wissenschaftler konnten nun spezifische Stoffwechselprodukte im Blut identifizieren, die wie ein biochemischer Fingerabdruck auf belastende Kindheitserfahrungen hinweisen.
Jahrbuch Sucht: Wie Alkoholkonsum das Leben von Angehörigen zerstört
Jahrbuch Sucht 2018: Alkoholkonsumenten zerstören nicht nur ihre eigenen Lebensressourcen, sondern auch Gesundheit und Lebensqualität ihrer Angehörigen. Die krasseste Variante: Mehr als ein Viertel der Frauen trinkt auch während der Schwangerschaft Alkohol; daher kommen jährlich etwa 10.000 Babies mit einer fetalen Alkohol-Spektrum Störung - also unheilbar schwer behindert - zur Welt. Wie das Jahrbuch Sucht berichtet, leidet eine weitere, wesentlich größere Zahl Neugeborener unter weniger auffälligen, aber tiefgreifenden Folgen des Alkoholkonsums.
Jahrbuch Sucht 2018: Es wird immer weniger geraucht und getrunken, aber immer mehr gekifft
Jahrbuch Sucht 2018: Der Alkoholkonsum geht seit Jahren Europa-weit zurück. Dennoch bleiben psychische Störungen nach einem Besäufnis die zweithäufigste Ursache für eine Krankenhaus-Einweisung. Bei Männern wurden im Jahr 2016 mehr als 320.000 Fälle registriert, bei Frauen knapp 90.000, berichtet das Jahrbuch Sucht 2018. Am häufigsten betroffen sind Jugendliche im Alter zwischen 15 und 20 Jahren.
Die Flirtsaison beginnt: Tipps für den Umgang mit Online-Dating-Portalen
Am 20. März ist Frühlingsanfang. Mit den ersten Sonnenstrahlen suchen viele Singles wieder verstärkt nach einem Partner. So verzeichnen Online-Dating-Portale in der Frühlingszeit deutlich mehr neue Registrierungen als in der Winterzeit. Was sich die Nutzer von den jeweiligen Plattformen erhoffen, hat Prof. Dr. Wera Aretz, Studiendekanin für Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) und Leiterin der Psychology School an der Hochschule Fresenius in Köln, in einer Studie untersucht.