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Glaube an Schicksal hilft
Psychologen untersuchen Einfluss der Lebenseinstellung auf die Bewältigung tragischer Ereignisse

Psychologen der Universität Münster fanden gemeinsam mit einem Mainzer Kollegen heraus: Manchmal ist es von Vorteil, an das Schicksal oder Zufälle im Leben zu glauben. Die Wissenschaftler Jule Specht und Prof. Dr. Stefan Schmukle aus Münster haben in der jüngst veröffentlichten Studie die Erfahrungen von Menschen analysiert, die ihren Partner verloren haben. Sie stellten fest: Menschen, die glauben, ihr Leben werde vom Zufall oder vom Schicksal bestimmt, können den Tod ihres Partners besser verkraften als jene, die unkontrollierbare Einflüsse auf das Leben unterschätzen.

Lebenszufriedenheit ist kein Untertan unserer Gene

Lebenszufriedenheit ist keine reine Frage der Gene. Sie kann sich durch eigene private oder berufliche Entscheidungen dauerhaft verändern - trotz vorgegebener genetischer und in der Kindheit festgelegter Persönlichkeitsmerkmale. Soziales Engagement, ein gesunder Lebensstil und religiöser Glaube haben einen ähnlich starken Einfluss auf die Lebenszufriedenheit wie fixe Charaktereigenschaften, so etwa Offenheit und Extrovertiertheit. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die in der renommierten internationalen Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS) erscheint.

Following Traumatic Event, Early Intervention Reduces Odds of PTSD in Children by 73 Percent, Penn Study Shows

After experiencing a potentially traumatic event - a car accident, a physical or sexual assault, a sports injury, witnessing violence - as many as 1 in 5 children will develop Posttraumatic Stress Disorder (PTSD).

New study finds groups demonstrate distinctive 'collective intelligence' when facing difficult tasks

When it comes to intelligence, the whole can indeed be greater than the sum of its parts. A new study co-authored by MIT, Carnegie Mellon University, and Union College researchers documents the existence of collective intelligence among groups of people who cooperate well, showing that such intelligence extends beyond the cognitive abilities of the groups' individual members, and that the tendency to cooperate effectively is linked to the number of women in a group.

Study shows real partners are no match for ideal mate

Our ideal image of the perfect partner differs greatly from our real-life partner, according to new research from the University of Sheffield and the University of Montpellier in France. The research found that our actual partners are of a different height, weight and body mass index than those we would ideally choose.

Kampfkunst gegen Schmerzen: Das Denken macht den Unterschied

Wer regelmäßig asiatische Kampftechniken ausübt, wird unempfindlicher gegenüber Schmerz. Dieses Phänomen der Abhärtung nimmt eine Studie unter die Lupe, die Spezialisten beim Deutschen Schmerzkongress in Mannheim vorstellen (6.-9.10.2010). "Kampfkünstler gehen viel gelassener mit Schmerzen um und scheinen auch weniger empfindlich zu sein", so das Resümee der Studienleiterin Dr. Monika Dirkwinkel von der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Bergmannsheil Bochum. Alle Infos und Termine zum Schmerzkongress: www.schmerzkongress2010.de

Angststörungen: Bei Frauen häufiger und anders als bei Männern

Frauen leiden wesentlich häufiger als Männer unter Angststörungen. Die Ursachen sind geschlechtsspezifisch unterschiedlich. Daher benötigen Frauen und Männer jeweils individuell angepasste Therapiemodalitäten, fordert Dr. Monika Vogelgesang in ihrem Beitrag zum aktuellen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen. "Eine geschlechtsneutrale Behandlung bleibt immer mangelhaft."

Psychologen analysieren: Häufig riskanter Narzissmus in den Führungsetagen der Wirtschaft

Wer optimale Führungsarbeit leistet, wird kaum wahrgenommen. Ist die Führungsaufgabe erledigt, werden die Mitarbeiter selbstbewusst sagen: "Wir haben es selbst getan." Für den Psychologen Professor Dr. Hans Hinterhuber bedeutet Führen, "den Mitarbeitern zu helfen, das Beste aus dem zu machen, was sie am besten können." Arbeit ist eines der zentralen Themen für den aktuellen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen.

Pornografie: Keine schädlichen Wirkungen auf Jugendliche

"Eine schädliche Wirkung von Pornografie per se auf Jugendliche kann nicht belegt werden. Es gibt zwar eine Fülle von Hypothesen und Vermutungen" über die Schädlichkeit, "aber genaue und übergreifende Befunde liegen nicht vor." Zu diesem Ergebnis kommt Professor Dr. Kurt Starke in einer Expertise - vorgestellt auf dem aktuellen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen.

Psychologie: Der Wohlstand wächst, doch das Wohlbefinden stagniert

Zwischen 1970 und 2000 hat sich das reale Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland etwa verdoppelt. Doch das Niveau der Lebenszufriedenheit blieb etwa unverändert, analysieren Prof. Dr. Dr. Bruno S. Frey (Zürich) und Prof. Dr. Alois Stutzer (Basel). Die Studie wird zum aktuellen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bremen vorgestellt.

Emotionspsychologie: wenig beachtet, aber hochinteressant

"Professor Wilhelm Janke ist einer der Alt- und Großmeister der Emotionspsychologie." Daher ist es ihm gelungen, ein Buch herauszugeben, das einen umfassenden Überblick über das Fachgebiet liefert. Professor Dr. Jürgen Fritze empfiehlt den Band "Experimentelle Emotionspsychologie" den Psychologen wie seinen ärztlichen Kollegen.

Opfer sexuellen Missbrauchs: viel Diskussion und wenig Hilfe

Über sexuelle Gewalt wird gegenwärtig viel diskutiert. Doch die konkrete Unterstützung der Opfer fällt bescheiden aus. "Aktuell verschlechtert sich die Situation von Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben," kritisiert Dr. Ariane Brenssell im Interview mit Report Psychologie. "Der ökonomische Druck auf viele Opfer hat zugenommen."




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