Training Manual: How International Managers Activate their Individual Resources
"Managing healthy transcultural organisations is based on the strength and the sense of coherence (SOC) of individuals, to comprehend, manage and create meaning in challenging work situations. To cope with these challenges, managers need to activate their individual resources and increase their transcultural and conflict management competences," Dres. Claude-Helene Mayer and Christian Boness emphasize.
Case Manager für soziale Arbeit: Klientenorientierte Lotsen im Dschungel der Sozialsysteme
"Das Sozialleistungssystem setzt zwar Normen wie Gleichheit und soziale Sicherheit, lässt die Menschen aber in einem ungleichen und unübersichtlichen System sukzessive alleine." Daher benötigen Menschen in komplexen Notlagen einen kontinuierlich loyalen Case Manager, der sie durch die unterschiedlichen, teils widersprüchlichen Strukturen der Sozialsysteme lotst. Diese Aufgabe reflektieren Insider kritisch im aktuellen Reader "Psychologie und Casemanagement in der sozialen Arbeit".
High levels of glutamate in brain may kick-start schizophrenia
An excess of the brain neurotransmitter glutamate may cause a transition to psychosis in people who are at risk for schizophrenia, reports a study from investigators at Columbia University Medical Center (CUMC) published in the current issue of Neuron.
Wirtschaftspsychologie: Dialogisch-interaktive Erwerbsarbeit muss kein Stress ohne Ende werden
In interaktiven Arbeitsprozessen entscheidet die Qualität der Kommunikation über Verlauf und Ergebnisse. Oft wird zuviel, zuwenig, fehlerhaft, verfrüht oder verzögert kommuniziert. Professor Dr. Winfried Hacker (Wirtschaftspsychologie TU Dresden) beschreibt in seinem Lehrbuch "Arbeitsgegenstand Mensch", wie dialogisch-interaktive Erwerbsarbeit die Kommunikation so gestaltet, dass der Stress minimiert und der Erfolg maximiert wird.
Psychologie und Gesellschaftskritik: Nationalisierende Selbstbilder stimulieren antisemitische Fremdbilder
"Nach Auschwitz ist der Antisemitismus nicht verschwunden, sondern hat sich globalisiert und nimmt im Alltag kapitalistischer Migrationsgesellschaften die eigentümliche Gestalt einer Diversität sich scheinbar widersprechender Antisemitismen an," berichtet Professor Dr. Wolfgang Stender in seinem Beitrag zur aktuellen Ausgabe von "Psychologie und Gesellschaftskritik". Antisemitismus sieht der Soziologe immer im Kontext von Identitätszwängen.
Researchers find out why some stress is good for you
"You always think about stress as a really bad thing, but its not, said Daniela Kaufer, associate professor of integrative biology at the University of California, Berkeley. "Some amounts of stress are good to push you just to the level of optimal alertness, behavioral and cognitive performance.
Wirtschaftspsychologie: Vorurteile gefährden immer die Qualität von Bewerbergesprächen
Wer einen anderen Menschen einschätzen will, muss zunächst seine Voreinschätzungen kritisch beurteilen. Dies gilt für jedermann und jedefrau - insbesondere allerdings für Personaler oder Prüfer, die mit Bewerbern ein Eignungsinterview führen. "Grundvoraussetzung für ein ergiebiges Gespräch ist Ehrlichkeit sich selbst und dem anderen gegenüber," stellt Professor Dr. Karl Westhoff (TU Dresden) klar. In seinem Leitfaden "Das Entscheidungsorientierte Gespräch als Eignungsinterview" beschreibt er differenziert den Königsweg und häufige Irrwege von Personalverantwortlichen.
Gewalt in der Suchthilfe: Junkies steigern mit Alkohol ihre Aggressivität
In den Kontakt- und Notschlafstellen der niederschwelligen akzeptierenden Drogenarbeit werden Mitarbeitende regelmäßig angegriffen: meist verbal, doch häufig auch sexuell oder mit körperlicher Gewalt. Vor allem MitarbeiterInnen aus der jüngeren Generation oder ohne spezifische Ausbildung werden zum Opfer von Aggression und besitzen kaum Möglichkeiten, die Situation deeskalieren zu lassen, berichtet Jürgen Fais (Köln) in seinem neuen Reader "Gewalt - Sprache der Verzweiflung. Vom Umgang mit Gewalt in der Suchthilfe".
Die ärztliche Abschaffung von Senioren: Kriminalroman mit authentischen Zügen
"Wir sind dabei, uns in eine Seniokratie zu verwandeln. Durch die schieren Mehrheitsverhältnisse wird unsere Gesellschaft, die eigentlich jung, dynamisch und voller Kraft sein sollte, erdrückt von Senilen, Morbiden und Kranken," beschwert sich Steven. Eine Klinik entlässt ihre Patienten in ein benachbartes Altenheim. Die Senioren überleben dort nur kurz. Die Fiktion ist ein Alptraum. Dr. Monika Vogelgesang, Chefärztin der Rehabilitationsklinik Münchwies, hat die "Lösung des Altenproblems" zu einem Kriminalroman verarbeitet.
Verhaltenstraining für die Feuerwehr: mehr Teamgeist, mehr Sicherheit
Kritische Situationen sind beim Einsatz der Feuerwehr die Regel: persönliche Bedrohung, hohe Geschwindigkeit der Systemveränderungen, Intransparenz, beeinträchtigte Sicht u.a.. Der Umgang mit diesen Situationen lässt sich systematisch trainieren. Nach dem Vorbild erfolgreicher Programme aus der Luftfahrt hat Dr. Vera Hagemann (Duisburg) ein Trainingsprogramm für die Feuerwehr entwickelt und seine positiven Ergebnisse für Teamgeist und Sicherheit belegt.
Wirtschaftspsychologie: mit organisationspsychologischen Instrumenten Arbeitszufriedenheit und Produktivität steigern
Wirtschaftspsychologie: Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie ist die Organisation, das Arbeitsklima? Sind die Lernbedingungen gut? Werden Fehler als Anlass für Verbesserungen genutzt - oder führen sie zu Sanktionen? Antworten auf derartige Fragen werden in Unternehmen meist nach Eindruck und Gefühl gegeben. Doch lassen sich Urteile auch bis zu einem gewissen Maß objektivieren. Professor Dr. Werner Sarges (Hamburg) und Kollegen haben dazu die wichtigsten organisationspsychologischen Instrumente in einem Band vorgestellt.
Information technology amplifies irrational group behaviour
Web tools and social media are our key sources of information when we make decisions as citizens and consumers. But these information technologies can mislead us by magnifying social processes that distort facts and make us act contrary to our own interests - such as buying property at wildly inflated prices because we are led to believe that everybody else is. New research from the University of Copenhagen, which has just been published in the journal Metaphilosophy, combines formal philosophy, social psychology, and decision theory to understand and tackle these phenomena.