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Von welchem Elternteil Gene geerbt werden beeinflusst Alter der Sexualreife

Das Alter, in dem Mädchen die Geschlechtsreife erreichen, wird durch sogenannte genetische Prägung bestimmt. Dabei wird die Genaktivität allein von väterlichen oder mütterlichen Genen bestimmt - je nachdem welche Gene vererbt wurden, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift ‘Nature’. Für die internationale Studie mit über 180.000 Teilnehmern arbeiteten 166 Forschungseinrichtungen zusammen, darunter das Helmholtz Zentrum München.

Psychologische Studie zur Pflege: zunehmender Sinnverlust und abnehmende Wertschätzung

Etwa 90 Prozent der Pflegenden sind stolz auf ihren Beruf. Doch die Mehrheit vermisst die entsprechende Wertschätzung in und außerhalb der Klinik. "Insbesondere in den Beziehungen zur Pflegedienstleitung und zu den Ärzten herrscht das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden." Derartige Defizite belasten die Motivation und letztlich auch die eigene Gesundheit der Pflegenden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine qualitative Studie von Dr. Barbara Hinding und KollegInnen (Universität Heidelberg/Mannheim).

CEOs who motivate with 'fightin' words' shoot themselves in the foot

Männer sind intelligenter - und dümmer

Heading into the war room to fire up the troops? Declaring war on the competition to boost sales? Well, CEO, you might want to tamp down them's fightin' words—you could be shooting yourself in the foot.

Wohnungslos = psychisch krank? Ergebnisse der bisher größten deutschen Studie zu Wohnungslosigkeit

Welche Menschen nehmen das Hilfenetz der Wohnungslosenhilfe in Anspruch? Bietet die Wohnungslosenhilfe eine bedarfsgerechte Versorgung für diese Menschen? Führt die Struktur der psychiatrischen Regelversorgung möglicherweise dazu, dass bestimmte Menschen "durch das Netz fallen"? Die SEEWOLF-Studie der Klinik für Psychiatrie am Klinikum rechts der Isar der TU München hat sich mit diesen Fragen beschäftigt. Eines der Ergebnisse: Über zwei Drittel der untersuchten wohnungslosen Menschen leiden unter psychischen Erkrankungen, aber nur ein Drittel erhält eine entsprechende Versorgung.

Genetische Ursachen der Schizophrenie: 83 neue Verdachtsregionen entdeckt

Die Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, die mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen einhergeht. Ein internationales Forscherkonsortium hat in einer groß angelegten Studie insgesamt 83 bislang unbekannte Verdachtsregionen entdeckt, die mit der Schizophrenie in Zusammenhang stehen. Die Wissenschaftler untersuchten die Gene von 36.989 Patienten und zum Vergleich von 113.075 Kontrollpersonen. Die Studie liefert wichtige Hinweise auf die Entstehung der Erkrankung und legt einen Zusammenhang zwischen Schizophrenie und dem Immunsystem nahe. Die Ergebnisse sind nun im renommierten Fachjournal "Nature" erschienen.

Starre Synapsen: Molekulare Ursachen der Altersvergesslichkeit erklärt

Von Telefonnummern bis Vokabeln - unser Gehirn ist in der Lage, eine grosse Menge an Informationen zu speichern. Allerdings nimmt mit dem Alter die Vergesslichkeit zu und unser Lernvermögen ab. Wissenschaftler um Associate Prof. Dr. Antonio Del Sol Mesa des Luxembourg Centre for Systems Biomedicine an der Universität Luxemburg und Dr. Ronald van Kesteren von der VU University Amsterdam gingen nun den molekularen Grundlagen dieses altersbedingten Gedächtnisschwundes mit modernsten Hochdurchsatzverfahren und statistischen Methoden auf den Grund. Die Ergebnisse wurden diese Woche in der renommierten Fachzeitschrift "Molecular and Cellular Proteomics" publiziert (doi:.10.1074/mcp.M113.032086).

Süchtige Literaten: "Das bisschen Schnapstrinken ..."

Sucht: Wenn substanzabhängige Kranke in "trockenen", klaren Phasen Ereignisse ihrer Sucht beschreiben, breiten sie oft den "Schleier des Erbarmens" über sich selbst aus. Für den polytoxikomanen Hans Fallada hatten seine eigenen - ebenso faszinierenden wie faszinierten - Texte "zeitweise sicherlich eine kathartische Wirkung", urteilt Dr. Hugo von Keyserlingk. In seiner Studie "Liebe, Leben, Alkohol" reflektiert der Therapeut "Suchtkrankheiten im Spiegel der deutschen Literatur".

Muslima: Nach sexuellem Missbrauch meist zum Schweigen oder Lügen genötigt

Vor Gericht haben muslimische Zeuginnen nach sexuellem Missbrauch oft kaum eine andere Möglichkeit als zu lügen. Der totalitäre Druck des kollektiven Bezugssystems, die Regeln der sogenannten Familienehre lassen keinen anderen Ausweg erkennen. Die forensischen Psychologinnen Cornelia Orth und Mechthild Kremp (Wuppertal) berichten in einer Studie über typische, tragische Ereignisse.

Angststörungen: Psychotherapie am Morgen wirksamer als am Nachmittag

Eine Therapie gegen Spinnenphobie, die morgens durchgeführt wird, ist weitaus wirksamer als eine Therapie am Abend. Das haben die Psychologinnen Tanja Michael und Johanna Lass-Hennemann von der Universität des Saarlandes in einer Studie nachgewiesen. Die Wissenschaftlerinnen führen dies auf den höheren Cortisol-Spiegel des Menschen am Morgen zurück. Cortisol ist ein körpereigenes Hormon, das Lernprozesse fördert. Die Studienergebnisse sind jetzt in "Behaviour Research and Therapy", einer der renommiertesten Zeitschriften für Klinische Psychologie, publiziert worden.

Wirtschaftspsychologie: Outplacement soll bis zum Replacement begleiten

Wirtschaftspsychologie: Die Beschäftigungsverhältnisse werden immer flexibler, oft auch prekärer. Um Arbeitslosigkeit zu verhindern, benötigen daher Betroffene individuell angepasste Beratung. Professor Dr. Thomas Kieselbach (Universität Bremen) fordert in diesem Kontext einen "sozialen Konvoi in beruflichen Transitionen".

Wirtschaftspsychologie: Wer sich mit seinem Arbeitgeber identifiziert, fühlt sich weniger gestresst und bleibt gesund

Wirtschaftspsychologie: Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die sich mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, sind stressresistenter. Sie fühlen sich auch bei höheren Anforderungen weniger belastet. Prof. Dr. Jürgen Wegge und Dr. Klaus-Helmut Schmidt (TU Dresden) belegen dies in einer Studie mit Verwaltungsangestellten, Callcenter-Agenten und Pflegekräften. Die Arbeit erschien in dem Reader "Sozialpsychologische Beiträge zur Positiven Psychologie".

Plädoyer für die Leidenschaft. Aber: Die Liebesbeziehung darf nicht zum Sinn des Lebens werden

Wie halten Liebende die Balance zwischen Verschmelzungs-Sehnsucht und Autonomiewunsch? Zwischen Leidenschaft und Ruhebedürfnis? C. Juliane Vieregge, Lehrerin, Germanistin, Theologin, plädiert in ihrem brillianten, literarisch opulenten Essay "Die Perle in der Auster" verführerisch für die Leidenschaft.




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