Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Zwangsbehandlung mit psychoanalytischer Orientierung erfolgversprechend
Forensische Psychiatrie und Psychotherapie: Täglich ist die forensische Ambulanz in die Probleme der Zwangsbehandlung und der Täuschung verstrickt. Patienten entwickeln oft beim Tricksen, Lügen, Verheimlichen eine eindrucksvolle Kreativität. Dennoch kann eine psychoanalytisch orientierte Behandlung aussichtsreich sein, berichtet Dr. Jan Bulla (Reichenau) anhand theoretischer Reflexionen und eigener Erfahrungen. Der Beitrag erschien in der Fachzeitschrift "Forensische Psychiatrie und Psychotherapie".
Berliner Forscher entwickeln einen Roboter, der lernen kann sich anhand von Außenreizen in seiner Umgebung zurechtzufinden. Sein Vorbild: das Insektenhirn.
Orthorexie: wenn gesundes Essen zum schädlichen Zwang wird
Die Sorge um gesundes Essen kann zum Zwang werden - meist relativ unauffällig, doch zu extremen Ausmaßen steigerungsfähig. Nimmt das Verhalten pathologische Züge an, sprechen Psychologen von Orthorexie. Sie kann u.U. zur Mangelernährung mit tödlichen Folgen führen, berichtet Professor Dr. Ulrich Voderholzer in seinem Beitrag zum aktuellen Reader "Gesundheitszwänge".
USF Psychologist: Childhood Depression May Lead to Heart Disease by Teen Years
Children with depression are more likely to be obese, smoke and be inactive, and can show the effects of heart disease as early as their teen years, according to a newly published study by University of South Florida Associate Professor of Psychology Jonathan Rottenberg.
Wirtschaftspsychologie: Arbeitsmotivation fördern, Lebensqualität und Produktivität steigern
Die Arbeitsmotivation sinkt: Etwa zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer beschränken sich auf einen "Dienst nach Vorschrift", ermittelte das Consulting-Institut Gallup. Es macht einseitig das Führungsverhalten der Vorgesetzten verantwortlich - zu Unrecht. Psychologen haben wissenschaftlich analysiert, dass Arbeitsmotivation von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Professor Dr. Uwe und Trudi Kleinbeck (Bochum) haben dazu die wissenschaftlichen Ergebnisse allgemeinverständlich in ihrem Standardwerk "Arbeitsmotivation" zusammengefasst.
Psychoonkologie: dem Patienten die Chance geben, erkannt zu werden
Psychoonkologie: "Wir Menschen haben eine existentielle Sehnsucht; wir möchten zu Lebzeiten auf dieser Erde in unserem Dasein, unserer Persönlichkeit erkannt werden. In einer Lebenskrise, etwa bei Krebs, droht die Zeit dafür knapp zu werden oder auszugehen. Die Angst verstärkt sich, von dieser Erde Abschied nehmen zu müssen, ohne im eigenen Wesen erkannt worden zu sein", berichtet der Psychoonkologe Dr. Thomas Schopperth. Er sieht es als Aufgabe des Therapeuten, dem Patienten die Möglichkeit zu geben, erkannt zu werden.
Does caregiving cause psychological stress? UW study of female twins says it depends
When it comes to life's stressors, most people would put caregiving at the top of the list. But according to Peter Vitaliano, a professor of psychiatry and psychology at the University of Washington (UW), there never have been data actually showing caregiving causes psychological distress. So he, and other researchers at the UW conducted a study of about 1,228 female twins, some were caregivers, and some were not. The results were somewhat surprising.
Report Psychologie: Das Image der Psychologie ist positiv - vor allem bei jungen Frauen
Das Ansehen der Psychologie in der Bevölkerung ist gut, stellte Professor Dr. Uwe Peter Kanning (Osnabrück) in einer online-Umfrage fest. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Report Psychologie" merkt er allerdings an: "Insgesamt betrachtet ist im Bereich des positiven Images noch viel Spielraum nach oben."
Rewards facilitate human cooperation under natural selection
University of Vienna has an admirable tradition of investigating conditions promoting the evolution of cooperation. For last decades, research advances at University of Vienna have shed new light on various aspects for sustaining high levels of cooperation. As is well known, it has been an interdisciplinary issue to understand how cooperation can thrive under Darwinian natural selection. Usually, voluntary contribution is costly, and thus, those who free ride on others' contribution are often advantageous over those who contribute.
Liebe, Lust und Leidenschaft bei geistig behinderten Menschen
In einem zweisemestrigen Praxisprojekt haben Studierende der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit in Hildesheim unter der Leitung von Prof. Dr. Gisela Hermes und Dipl.-Soz.-Päd. Kristina Schmidt eine Handlungsempfehlung für Behinderteneinrichtungen entwickelt: "Sexualität und sexuelle Gewalt - bei uns kein Tabu" heißt der Titel der nun vorliegenden 24-seitigen Broschüre, die unter anderem Themen wie Rechtliche Grundlagen, Selbstbestimmung, Privatsphäre in Einrichtungen, Sexuelle Bildung, Sexualbegleitung, Sexuelle Gewalt, Prävention und die Schaffung einer offenen Teamkultur beinhaltet.
DGPM warnt vor psychischer Belastung bei der Pflege Angehöriger: Wenn Pflegende selbst krank werden
Rund 1,76 Millionen Menschen, also gut zwei Drittel aller Pflegebedürftigen in Deutschland, werden zu Hause versorgt. Bei rund 1,18 Millionen von ihnen übernehmen die Angehörigen die Pflege. Der erkrankte Patient steht im Mittelpunkt - die psychische Belastung der Pflegenden wird jedoch allzu oft vergessen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) hin. Die Fachgesellschaft rät Medizinern und Pflegenden selbst dazu, möglichen Anzeichen mehr Beachtung zu schenken.