NEWSBÜCHERJOURNALEONLINE-SHOP



 

Sie befinden sich hier: NEWS » Aktuelle News Psychologie

« zurück

Musizieren fördert Bildungserfolge von Jugendlichen

Jugendliche, die schon in jungen Jahren Musikunterricht hatten, haben bessere Schulnoten als andere. Darüber hinaus sind sie gewissenhafter, offener und ehrgeiziger. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) im DIW Berlin. "Vor allem Jugendliche aus weniger gebildeten Familien profitieren vom Musikunterricht", sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp, der die Studie gemeinsam mit dem DIW-Ökonomen Adrian Hille erstellt hat. Die Studie ist kürzlich online in der renommierten Fachzeitschrift "Economics of Education Review" erschienen.

ADHS-Behandlung: Studie ebnet Weg zu einheitlicher Qualität bei der Betreuung

Ein Forscherteam aus dem HELIOS Klinikum Wuppertal, der Universität Witten/Herdecke und aus dem Lebenszentrum Königsborn in Unna hat weltweit erstmals Qualitätskriterien für die medizinische Betreuung von Kindern mit ADHS definiert, überprüft inwieweit diese eingehalten werden und zudem deren Alltagstauglichkeit getestet. Das Ergebnis der Studie fällt positiv aus: Die Qualitätskriterien können - wenn auch mit einiger Anstrengung - in den Alltag der sozialpädiatrischen Zentren integriert werden. Das ebne den Weg für eine Vergleichbarkeit der Betreuung, unabhängig davon, an welche Einrichtung sich eine betroffene Familie wendet, so Priv.-Doz. Dr. med. Peter Borusiak, Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des HELIOS Klinikums in Wuppertal und maßgeblich an dem Forschungsprojekt beteiligt. "Ich finde es wichtig, dass wir hier für die Patienten ein Stück weiterkommen."

Suchttherapeuten verursachen ihren Stress häufig selbst

Wer als Therapeut oder Sozialarbeiter in der Suchtszene arbeitet, ist gefährdet: Das Risiko von Erschöpfung und Burnout ist überdurchschnittlich hoch. Dies liegt jedoch nicht nur an der kranken Klientel. Der professionelle Helfer ist biografisch geprägt "und oft geneigt, innere Haltungen und berufliche Entscheidungen so zu gestalten, dass Selbstüberforderung, Selbstüberlastung und Selbstausbeutung im Alltag kumulieren. Fast alle Belastungen, die uns begegnen, sind an erster Stelle durch uns selbst gewollt, gedulded, arrangiert, geplant oder nicht verhindert worden," warnt Professor Dr. Jörg Fengler (Köln) in seinem Beitrag zum Reader "Geht doch! Soziotherapie chronisch mehrfach beeinträchtigter Abhängiger".

Ältere Menschen mit Depressionen werden oft nicht ausreichend versorgt

Vielen gilt sie als Makel. Immer noch ist Depression ein Tabuthema, über das - wenn überhaupt - nur hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Dabei leidet jeder achte Deutsche mindestens einmal in seinem Leben an der Volkskrankheit Depression. Frauen trifft es häufiger als Männer - doch die begehen öfter Suizid. So wie Robert Enke. Der Torwart der Fußballnationalmannschaft hat sich vor rund fünf Jahren aufgrund von Depressionen das Leben genommen.

Auf dem Weg zu Wohlbefinden, Lebenszufriedenheit und Glück

Freundlich und hilfsbereit oder durchsetzungsstark und zielstrebig. Oder beides? Wie persönliches Wohlempfinden und Lebenszufriedenheit zu erreichen sind und welche Rolle Werte spielen, haben FAU-Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm vom Lehrstuhl Sozialpsychologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) untersucht.*

Twitter posts may shine a fresh light on mental illness trends

Johns Hopkins computers scientists, who have already used Twitter posts to track flu cases, say their techniques also show promise as a tool to gather important information about some common mental illnesses.

Study links ADHD, conduct disorder with alcohol and tobacco use in young teens

A new study links ADHD and conduct disorder in young adolescents with increased alcohol and tobacco use. The Cincinnati Children's Hospital Medical Center study is among the first to assess such an association in this age group.

Mehr als schnelle Reflexe: Videospieler punkten mit Effizienz und Selbstkontrolle

Videospieler mögen stundenlang bewegungslos vor dem Bildschirm verharren, mit den Augen und in bestimmten Hirnleistungen sind sie jedoch flinker als andere Menschen. Eine Studie des Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) der Universität Tübingen zeigt nun, dass Videospieler, die regelmäßig spielen, sich durch kürzere Reaktionszeiten und schnellere Augenbewegungen auszeichnen. Das könnte ihnen auch außerhalb der virtuellen Welt nutzen. Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Vision Research veröffentlicht.

Männerfreundschaften schützen vor Stress

Menschen, die enge soziale Beziehungen oder Freundschaften pflegen und sich weniger einsam fühlen, leiden seltener unter Infektionen, Herzerkrankungen und chronisch erhöhten Stresshormonen. Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Göttingen und des Deutschen Primatenzentrums legt nahe, dass diese Effekte unabhängig von unserer komplexen sozialen Lebenswelt und den vielfältigen Anforderungen des modernen Alltags sind, da die Wissenschaftler nun einen ähnlichen Zusammenhang bei männlichen Berberaffen im Mittleren Atlas in Marokko fanden.

Fußballtrainer entscheiden irrational

"Wir denken immer, Fußballtrainer seien Meister der Taktik. Wenn ihr Team aber hinter Erwartungen zurückliegt, dann fällen sie zuweilen ungünstige Entscheidungen", sagt Univ.-Prof. Dr. Daniel Schunk von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Trainer wechseln dann zum Beispiel zu oft offensive Spieler ein, was die Lage noch verschlimmert. Der Wirtschaftswissenschaftler hat zusammen mit Prof. Dr. Leif Brandes von der Warwick Business School in Großbritannien und Prof. Dr. Björn Bartling von der Universität Zürich das Verhalten von Trainern und Spielern in 12 Saisons der deutschen Bundesliga und der britischen Premier League untersucht. Die Ergebnisse erscheinen demnächst in der renommierten Fachzeitschrift "Management Science".

Einfluss der Führung auf Gesundheit von Beschäftigten untersucht

Das Führungsverhalten von Vorgesetzten ist bedeutsam für die Gesundheit der Beschäftigten. Gesundheitsförderliches Führungsverhalten mit nachweisbar positiven Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten kann trainiert werden. Zu diesem Schluss kommt die neue Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), die die Ergebnisse eines über dreijährigen europäischen Verbundprojekts bündelt.

Der Fahrtwind bestimmt das Bewusstsein - die Philosophie des Motorradfahrens

Motorradfahren ist keine Art, sich fortzubewegen, sondern eine Lebensform. Diesen Satz wird wohl jeder Motorradfahrer unterschreiben. Wer Motorrad fährt, denkt und fühlt anders: "Der Philosoph auf dem Motorrad tut und erlebt etwas, was das Denken in Schwung bringt und seine eigenen Tiefen hat." 40 Jahre nach Robert M. Pirsigs Klassiker Zen oder die Kunst ein Motorrad zu warten lotet der Autor Rainer Otte in seinem Buch Windpassagen - Die Philosophie des Motorradfahrens auf ganz eigene Art und Weise die philosophischen Dimensionen des Fahrens im Wind aus.




alttext    

 

Aktuell

Journale