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Alkoholintoxikationen bei Kindern und Jugendlichen weiter auf hohem Niveau

Anlässlich der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zu den Krankenhauseinweisungen von Kindern und Jugendlichen aufgrund von akutem Alkoholrausch sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Jeder einzelne der insgesamt 26.673 Fälle von Alkoholintoxikationen bei 10- bis 20-Jährigen ist einer zu viel. Die Risiken von Alkohol - insbesondere für Kinder und Jugendliche - werden nach wie vor unterschätzt. Das kann dramatische Folgen haben und sogar zum Tod führen."

Entscheidend für späteres Trinkverhalten ist die Pubertät - Neue wissenschaftliche Ergebnisse

Je früher Kinder und Jugendliche mit Alkohol in Kontakt kommen, desto riskanter ist ihr späteres Trinkverhalten. Diese Erkenntnis wird anhand einer Studie des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) um einen entscheidenden Faktor ergänzt: Vor allem die Pubertät ist der Zeitraum, in dem der Konsum von Alkohol ein späteres Suchtverhalten am stärksten beeinflusst. Da die Pubertät bei Mädchen früher einsetzt, als bei Jungen, ist die riskante Reifungsphase bei den Geschlechtern unterschiedlich und muss bei Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen entsprechend berücksichtigt werden.

HMTMH: Wenn die Musik verstummt - aber im Kopf weiterklingt

Im Vergleich zu einem Song-Ende mit kraftvollem, harmonischem Schluss führt ein ausgeblendetes Lied-Ende zu einem verlängerten Erleben des Songs beim Hörer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Musikpsychologie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) unter der Leitung von Prof. Dr. Reinhard Kopiez. Die Musikpsychologen der HMTMH plädieren deshalb dafür, die Praxis vieler Radiosender aber auch Diskotheken grundsätzlich neu zu überdenken, denn bisher werden Songs mit sogenanntem "Fade-out" vorzeitig durch einen abrupten Wechsel zum nächsten Musiktitel beendet.

Die Psychologie ist auf eine spezielle Kategorienlehre angewiesen

"Der Streit zwischen den verschiedenen Richtungen der Psychologie ist zum großen Teil ein Streit um die Kategorien, auch wenn er auf anderen, abgeleiteten Gebieten ausgefochten wird. Viele Streitigkeiten würden sehr vereinfacht, wenn man sie an der Wurzel packte, d.h. beim Kategorienproblem." Mit diesem Argument forderte Richard Müller-Freienfels bereits1934 auf, an einer speziellen Kategorienlehre der Psychologie zu arbeiten, wie es bereits Johann Friedrich Herbart und Wilhelm Wundt verlangt hatten. Jochen Fahrenberg nimmt das Projekt auf und reflektiert es in seinem neuen Opus Magnum "Zur Kategorienlehre der Psychologie".

Even when test scores go up, some cognitive abilities don’t

To evaluate school quality, states require students to take standardized tests; in many cases, passing those tests is necessary to receive a high-school diploma. These high-stakes tests have also been shown to predict students’ future educational attainment and adult employment and income.

Internet und Computerspiele: Für Jugendliche nicht mehr wegzudenken (Aktuelle Studienergebnisse)

Erstmals veröffentlicht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einem aktuellen Forschungsbericht Daten dazu, wie häufig und intensiv Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren das Internet und Computerspiele nutzen. Insgesamt 5.001 Personen in Deutschland wurden in der repräsentativen Studie im Jahr 2011 zu ihrem Online- und Computerspiel-Verhalten befragt.

Nachhilfe im Glücklich sein

Der Coburger Gesundheitswissenschaftler Prof. Dr. Tobias Esch hat untersucht, ob man Glück lernen und sich dadurch beruflich und privat besser vor Stress schützen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Teilnehmer der Studie deutlich weniger Stress wahrnahmen, insgesamt zufriedener und glücklicher waren. Unterstützt wird das Projekt vom Arzt und Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen.

Assessment Center: Ungenügend Orientierung am konkreten Bedarf und kaum Zeit für Kandidaten-Feedback

Die Dauer eines Assessment Center Verfahrens hat per se keinen Effekt auf die Vorhersagekraft. "Es ist zu erwarten, dass die Teilnehmer am vierten, fünften oder gar neunten Tag eines Assessment Centers keinen neuen Verhaltensausschnitt mehr zeigen," stellen die Professoren Diana Krause und Diether Gebert in ihrem Beitrag zum Handbuch "Assessment Center" fest. Sie empfehlen allerdings, in das anschließende Feedback gegenüber den Kandidaten mehr Zeit als üblich zu investieren.

"Kein Täter werden" - Präventionsprojekt Dunkelfeld startet in Gießen

Ab dem 3. Dezember 2013 bietet die Gießener Ambulanz des erfolgreichen Forschungs- und Präventionsprojekts "Kein Täter werden" Menschen mit pädophiler Neigung therapeutische Hilfe unter Schweigepflicht. Die Kinderschutzstiftung Hänsel + Gretel und die Hessische Landesregierung unterstützen das Projekt.

Hormonaktive Umweltstoffe verändern das geschlechtstypische Verhalten bei Schulkindern

Umweltwissenschaftler aus Bochum, Düsseldorf und Münster fanden in einer jetzt veröffentlichten epidemiologischen Studie, dass eine erhöhte vorgeburtliche Belastung mit polychlorierten Biphenylen (PCBs) und Dioxinen in aktuellen Umweltkonzentrationen das geschlechtstypische Verhalten bei Jungen und Mädchen im Schulalter verändert: Bei zunehmender vorgeburtlicher Belastung zeigten Jungen ein verstärktes und Mädchen ein abgeschwächtes weibliches Verhalten.

Report Psychologie: Entwicklung interkultureller Kompetenzen zunehmend komplexer und interessanter

Die Gesellschaft wird immer internationaler. Damit steigen die Anforderungen an die interkulturelle Kompetenz. Die Psychologie - v.a. die Kulturpsychologie - kann dazu wesentliche Beiträge leisten, skizziert Professor Dr. Alexander Thomas in Report Psychologie 11/12-2013.

Grief: a discontinuous history

Modern understandings of grief are sharply different from those that preceded them from a long time ago - mainly because human beings have become psychological beings, Dres. Johann Louw and Willem van Hoorn report (in the abstract book 32nd ESHHS Conference 2013).




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