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Wer sich arm fühlt, wird eher krank

Wer wenig Geld hat, wird eher krank und stirbt früher. Das ist schon lange belegt. Als arm kann aber auch gelten, wer sich arm fühlt. Wie stark das subjektive Armutsempfinden die Gesundheit beeinträchtigt, haben WZB-Ökonomin Maja Adena und ihr Kollege Michal Myck (DIW Berlin und Center for Economic Analysis, Szczecin) erstmals für die Altersgruppe der über 50-Jährigen nachgewiesen. Ihre Studie für Deutschland und elf weitere europäische Länder zeigt: Ältere Menschen, die sich selbst als arm einschätzen, erkranken deutlich häufiger (38 Prozent) und erleiden eher einen gesundheitlichen Rückschlag (48 Prozent). Auch die Wahrscheinlichkeit, früher zu sterben, ist bei ihnen weitaus höher - bei Männern dieser Altersgruppe um 40 Prozent.

Winfried Hacker zum 80sten Geburtstag: Die humane Arbeitswelt ist möglich

Winfried Hacker, Nestor der Arbeitspsychologie, wird heute 80 Jahre alt. Als Seniorprofessor leitet er die Arbeitsgruppe "Wissen, Denken, Handeln" an der Technischen Universität Dresden. Seine arbeitspsychologische Forschung und Lehre fokussiert seit einem halben Jahrhundert die Humanisierung der Arbeitswelt. In seinem letzten großen Lehrbuch beschreibt er detailliert die "Psychologie dialogisch-interaktiver Erwerbsarbeit".

What do women want? It depends on the time of the month

If she loves you and then she loves you not, don't blame the petals of that daisy. Blame evolution.

UCLA researchers analyzed dozens of published and unpublished studies on how women's preferences for mates change throughout the menstrual cycle. Their findings suggest that ovulating women have evolved to prefer mates who display sexy traits - such as a masculine body type and facial features, dominant behavior and certain scents - but not traits typically desired in long-term mates.

Alternativmedizin: Die Anwendung wächst - auch in Arztpraxen

Alternativmedizin: Etwa 40 Prozent der Patienten nutzen Angebote der komplementären Therapie - meist zusätzlich zur Schulmedizin. Oft sind Enttäuschungen in der konventionellen Behandlung vorausgegangen; andere Patienten verbinden mit Alternativmedizin "bestimmte weltanschauliche Positionen und Vorstellungen von der Ursache und Prognose ihrer Erkrankung", berichtet Professor Dr. Hans-Wolfgang Hoefert (Berlin) in seinem aktuellen Sachbuch "Krankheitsvorstellungen von Patienten".

Entstehung für neue Form von erblichem Alzheimer entschlüsselt und neuen Schutzmechanismus entdeckt

Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums (MDC) Berlin-Buch haben in Zusammenarbeit mit Forschern der Universität Osaka (Japan) den Entstehungsprozess einer neuen, familiären (ererbten) Form der Alzheimer-Krankheit entschlüsselt. Zugleich entdeckten Dr. Safak Caglayan, Prof. Thomas Willnow (MDC) und Prof. Junichi Takagi (Universität Osaka) einen neuen Mechanismus, der das Risiko dieser Demenzerkrankung mindert. Damit sind jetzt insgesamt vier verschiedene erbliche Formen der Alzheimer-Erkrankung bekannt. Diese Formen sind sehr selten, aber besonders aggressiv und können bereits vor dem 60. Lebensjahr Jahren auftreten (Science Translational Medicine, doi: 10.1126/scitranslmed.3007747)*.

BAuA-Bericht: Multitasking - leistungssteigernd oder überfordernd?

Multitasking ist ein wesentliches Merkmal der modernen, immer schneller werdenden Arbeitswelt. Es wird mit hohen Leistungsanforderungen, Druck und besonderer Eignung für moderne Berufe verbunden. Aber ist Multitasking wirklich erstrebenswert oder führt es eher zu Fehlern? Ein Projekt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) untersuchte Fehlererkennungs- und -verarbeitungsprozesse. Der BAuA-Bericht "Multitasking und Auswirkungen auf die Fehlerverarbeitung - Psychophysiologische Untersuchung zur Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen" zeigt, dass gleichzeitiges Bearbeiten von Aufgaben deren Ausführung beeinträchtigt und die Fehlerverarbeitung verändert.

Dank Hormon gelassener bei ärgerlichem Gegenüber?

Studie der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie zeigte: Patientinnen mit Borderline-Syndrom schenken ärgerlichen Gesichtern unbewusst mehr Aufmerksamkeit als Gesunde. Ein körpereigenes Hormon mildert die Reaktion ab.

Child abuse rises with income inequality, study shows

In the aftermath of the Great Recession and the increased attention to the widening income gap, concern over the impact of inequality on children and families has risen. According to a nationwide study by Cornell researchers the list of bad outcomes associated with income inequality now includes child abuse and neglect.

Mindfulness meditation may improve decision making

One 15-minute focused-breathing meditation may help people make smarter choices, according to new research from researchers at INSEAD and The Wharton School. The findings are published in the February issue of Psychological Science, a journal of the Association for Psychological Science.

Psychoanalyse: Modernisierter Antisemitismus im Raum der reinen Projektion

"Während Antisemitismus ebenso wie die Existenz von AntisemitInnen geleugnet werden, machen Überlebende der Shoah und ihre Nachkommen in ihrem Alltag direkte wie indirekt vermittelte antisemitische Erfahrungen. Das den Überlebenden zugefügte Leid wurde durch eine vielerorts fehlende gesellschaftliche Anerkennung nachträglich noch verstärkt" und intensiviert eine Übermittlung an die Nachkommen, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Psychoanalyse - Texte zur Sozialforschung" (Themenausgabe: "Spätfolgen der Shoah und Antisemitismus heute").

Tiefe Hirnstimulation liefert neue Erkenntnisse zu chronischen Depressionen

Mithilfe der tiefen Hirnstimulation haben Wissenschaftler der Charité - Universitätsmedizin Berlin charakteristische Aktivitätsmuster in einer bestimmten Gehirnregion bei chronisch depressiven Patienten dokumentieren können. Gemeinsam mit Forschern der Universitätsklinik Leuven und der Universität Oxford fanden sie heraus, dass sich auch der Schweregrad einer Depression an der Stärke der rhythmischen Aktivität ablesen lässt. Die Blockierung dieser neuronalen Schwingungen durch die tiefe Hirnstimulation könnte künftig eine Therapieoption bei Patienten mit schwerer Depression sein. Die Ergebnisse der Studie sind in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals Molecular Psychiatry veröffentlicht.

Empirische Sonderpädagogik: Funktionale Analphabeten können sich beruflich qualifizieren

Mehr als sieben Millionen Erwachsene in Deutschland sind funktionale Analphabeten. Viele von ihnen scheitern im Berufsleben; doch andere qualifizieren sich in verantwortungsvollen Aufgaben, belegt eine qualitative Studie von Professor Dr. Marc Thielen (Universität Bremen). Die Arbeit erschien in der Fachzeitschrift "Empirische Sonderpädagogik" gemeinsam mit weiteren Untersuchungen zum Themenkomplex "Alphabetisierung und Grundbildung".




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