Elf Dressmen sollt ihr sein - Der Einfluss von Attraktivität auf den Marktwert von Fußballern
Dass es attraktive Menschen im Leben leichter haben, ist eine bekannte Tatsache. Sie verdienen mehr, haben bessere Chancen bei der Partnersuche und werden bei Straftaten weniger streng bestraft. Aber zahlt sich Attraktivität auch bei Fußballern aus? Werden attraktive Kicker häufiger aufgestellt, trauen ihnen die Trainer eine bessere Leistung zu, sind sie bei den Fans beliebter?
Gamification: im Flow intrinsisch motiviert lernen
Gamification ist der neue digitale Trend: spielerisch lernen, spielerisch informieren. Es soll leicht wirken, aber die Entwicklung der optimalen Games ist alles andere als leicht - und steht erst am Anfang. Auf dem Markt sind bisher zuviele langweilige Produkte. Alexander Pfeiffer und Thomas Wernbacher bieten eine Einführung in die Thematik - veröffentlicht im aktuellen Reader "Digitale Medien in Arbeits- und Lernumgebungen".
New research confirms how to take better workday breaks
Most people take breaks during their workdays. Coffee breaks. Lunch breaks. Short chats with coworkers. Maybe late afternoon walks around the building. But are they taking the best type of breaks? Breaks that boost energy, concentration and motivation?
Studieren und dozieren mit weniger Stress und mehr Erfolg
Psychische und somatische Belastungen nehmen für Studierende und Dozierende zu - oft bei sinkender Leistung. Arbeitspsychologen und Lernpsychologen haben ein Wissen erarbeitet, dessen Umsetzung in den Hochschulen weitgehend ignoriert wird. Die zielführende Anwendung des Wissens würde jedoch die Belastungen reduzieren und das Leistungsniveau steigern. Professor Dr. Manfred Mühlfelder fasst in einer aktuellen Monografie die erforderlichen Informationen und Handlungsempfehlungen konkret zusammen: "Studieren macht krank oder Freude."
Eine Studie des Forschungszentrums IDeA zeigt die Wirksamkeit eines Lesetrainings für Kinder, das die Bearbeitungszeit limitiert. Ein von der DFG gefördertes Folgeprojekt soll nun klären, wie man Kinder mit Leseschwierigkeiten auf diesem Weg fördern kann.
Studie: Schwer adipöse Menschen fühlen sich diskriminiert
Menschen mit starkem Übergewicht werden auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt diskriminiert. Das zeigen Studien aus den USA und Großbritannien. Das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen der Universität Leipzig untersuchte dieses Phänomen erstmals für Deutschland. Eine repräsentative Befragung ergab, dass 38 Prozent der Menschen mit schwerer Adipositas und einem Body-Mass-Index über 40 Diskriminierung erfahren haben. Die Ergebnisse der Befragung stehen jetzt im "International Journal of Obesity".
Gute Fähigkeiten in der Muttersprache erleichtern den Erwerb der deutschen Sprache
Heranwachsende mit Zuwanderungshintergrund profitieren beim Erwerb der deutschen Sprache davon, wenn sie ihre Muttersprache gut beherrschen. Dies gilt auch für die Entwicklung von Lesefähigkeiten, wie eine aktuelle Studie von Psychologinnen der Humboldt-Universität und des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) zeigt. Die Forscherinnen untersuchten die Lesefähigkeiten von 662 Schülerinnen und Schülern mit Türkisch und 502 Jugendlichen mit Russisch als Muttersprache. Je besser sie ihre Muttersprache beherrschten, desto höher war ihre Lesekompetenz in Deutsch. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Fachzeitschrift "Journal of Educational Psychology" veröffentlicht.
Body Integrity Identity Disorder (BIID) increasingly frequent worldwide
Body Integrity Identity Disorder: There is a growing at-risk population struggling for help from the medical and conseling professions. This population strongly desires self-amputation of certain healthy working body parts. Prevalence rates are increasing due to internet support groups. The challenge however is that most medical professionals refuse to perform a medical procedure, especially an amputation of a healthy viable limb. Aglaja Stirn and colleagues provide an overview of the current world-wide state of research: "Body Integrity Identity Disorder - Psychological, Neurobiological, Ethical and Legal Aspects", published by Pabst Science Publishers.
Gefährliche Schmerztherapie: Metamizol wird häufiger verschrieben als erlaubt
Schmerztherapie: Metamizol zählt zu den gefährlichsten Schmerzmitteln. Es ist wesentlicher Bestandteil von Analgin, Berlosin, Minalgin, Nopain, Novalgin, Novaminsulfon, Nolatil. In vielen Ländern wurde Metamizol verboten, in den deutschsprachigen Ländern ist es eingeschränkt zugelassen. Dennoch verschreiben deutsche Ärzte kein Schmerzmittel so oft wie Metamizol, kritisiert Professor Dr. Gerd Glaeske im aktuellen Jahrbuch Sucht.
Allein mit Gedankenkraft den Cursor am PC steuern, Armprothesen bewegen oder auf einer mentalen Schreibmaschine tippen - Brain-Computer Interfaces (BCIs) könnten künftig schwerstgelähmten Menschen zu mehr Autonomie verhelfen. "Was nach Science-Fiction klingt, ist ein vielversprechender Forschungsbereich der Neuromedizin. Hier sind in naher Zukunft wichtige Innovationen für Patienten mit Querschnittslähmung, Schlaganfall oder Locked-in-Syndrom zu erwarten", erklärt der Neurologe Professor Gabriel Curio, Leiter der Arbeitsgruppe Neurophysik der Klinik für Neurologie an der Charité Berlin.
Teambonus im Einzelhandel: Mitarbeiter und Unternehmen profitieren
Wirtschaftspsychologie: Von finanziellen Anreizen zur Steigerung effizienter Teamarbeit profitieren Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen. Das ist das Ergebnis einer Feldstudie, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. In einem Modellprojekt hatte eine Bäckereikette in einzelnen Filialen Bonuszahlungen in Aussicht gestellt, wenn das Filialteam durch gemeinsame Anstrengungen zur Verbesserung der Servicequalität den Umsatz steigern konnte.
Hoffnung in der Psychoonkologie: "Immer ist jetzt die beste Stunde"
Hoffnung trägt auch bei Schwerkranken zur Lebensqualität und zur Genesung bei. "Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht." Diese Definition von Vaclav Havel stellt Professorin Dr. Luise Reddemann in den Vordergrund Ihres Beitrags zum aktuellen Reader "Psychoonkologie - Dimensionen der Hoffnung".