Die höchste Ausprägung an emotionaler Erschöpfung erleben TherapeutInnen mit einer distressing practice, wenn der Stress hoch und das therapeutische Selbstwirksamkeitserleben niedrig ist. "Diese Gruppe benötigt dringend Unterstützung. Ansatzpunkt könnte die Förderung des Kompetenzerwerbs durch eine optimierte und handlungsorientierte Didaktik und durch Aufklärung therapeutischer Basisfehler sein. Auch Angebote zur Verbesserung der therapeutischen Beziehungsgestaltung könnten unterstützend wirken, erlebten Stress zu reduzieren und mehr heilsame therapeutische Interaktionen zu erleben. Ebenfalls könnten die PsychotherapeutInnen vom Aufbau gezielter Selbstregulationsfähigkeiten in und außerhalb der Therapiesitzungen profitieren," empfehlen Tilner und Zarbock u.a..
Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin 2025-1
Print: | ISSN 1013-1973
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