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Glücksspielerinnen: Häufig nikotinabhängig, depressiv, angstgestört und suizidgefährdet

Bei pathologischem Glücksspiel sind Frauen wesentlich stärker belastet als Männer: Depressionen und Angststörungen stehen im Vordergrund. Etwa jede dritte Glücksspielerin unternimmt zumindest einen Suizidversuch, berichtet Dr. Monika Vogelgesang (AHG-Klinik Münchwies) in Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin 1/2010.

Bei der Substanzabhängigkeit unterscheiden sich Spielerinnen und Spieler kaum: Mehr als 80% rauchen, etwa 25% sind alkoholabhängig.
 
Störungen aus dem depressiven Formenkreis sieht Vogelgesang bei 38% der Männer und 64% der Frauen, Angststörungen bei 6% der Männer und 27% der Frauen; in diesem Kontext stehen bei Patienten keine, bei Patientinnen jedoch häufige posttraumatische Belastungsstörungen.
 
7% der Männer, jedoch 13% der Frauen zeigen eine Schmerzproblematik. Mehr als ein Drittel der Spieler und Spielerinnen leiden unter Persönlichkeitsstörungen; dabei sind Männer eher von narzisstischen und Frauen überwiegend von emotional instabilen Störungen betroffen.

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