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Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation

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2023-1

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort des Herausgeberteams


Resilienz, Coping und Stress
Stressbewältigung bei berufsbegleitend Studierenden während der Corona-Pandemie

Jens Hackforth & Hannah Möltner


Homeoffice während der COVID-19-Pandemie: Vergleich verschiedener Probandengruppen bezogen auf unterschiedliche Altersgruppen und Umfang des Homeoffice anhand ausgewählter psychosozialer Faktoren
Liane Scherzinger, Nadine Finger & Martin Kreienkamp


Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der stationären Krankenpflege: Erfahrungen aus der Arbeit mit Pflegeteams verschiedener Krankenhäuser
Nicole Stab & Winfried Hacker


Hätte ich mich doch nur anders entschieden – Einflussfaktoren des kontrafaktischen Denkens nach einem Kauf
Saskia Ricken & Georg Felser


Evaluierung eines Fragebogens zur Selbsteinschätzung von Führungskompetenzen und -potenzialen: LeadIM Kombination und Vergleich mit der deutschen Übersetzung des „Multifactor Leadership Questionnaire“ (MLQ) (Felfe, 2006b)
Christoph Janssen, Manfred Mühlfelder, Stefanie Küchler, Michael Paschen, Katja Karg & Stefan Oenning


26. GWPs Fachtagung in Essen
Carolin Zach & Christian Dries


 

Vorwort des Herausgeberteams

 


 


Resilienz, Coping und Stress
Stressbewältigung bei berufsbegleitend Studierenden während der Corona-Pandemie

Jens Hackforth & Hannah Möltner

Zusammenfassung
Welche Zusammenhänge bestehen während der Zeit der Corona-Pandemie 2020 zwischen Resilienz, Coping, Stressbelastung und körperlichen, sowie psychischen Symptomen bei Berufstätigen, die darüber hinaus studieren? Die vorliegende Studie wertet die Daten von 630 Befragten regressionsanalytisch aus. Es zeigt sich ein starker positiver Zusammenhang zwischen Resilienz und Coping. Resilienz und Coping weisen wiederum mittelstarke negative Zusammenhänge zur Stressbelastung und körperlichen, sowie psychischen Symptomen auf. Die Zusammenhänge zwischen Resilienz und Stressbelastung oder körperlichen sowie psychischen Symptomen werden dabei partiell über Coping mediiert. Die Ergebnisse zeigen somit Ansatzpunkte zur Stärkung zentraler Schutzfaktoren bei berufstätigen Studierenden in Zeiten starker Belastung.

Schlüsselwörter: Nicht-traditionelle Studierende, Widerstandskraft, Bewältigung, Belastung, COVID-19 Coping, Resilience, and Distress.


Part-Time Students‘ Coping with Stress during the Corona Pandemic

Abstract
What are the relationships between resilience, coping, distress, and physical as well as mental symptoms among part-time student employees during the 2020 corona pandemic? The present study analyses data from 630 respondents using regression analysis. Resilience relates strongly and positively to coping. Resilience and coping in turn relate moderately to distress and physical or mental symptoms. The relationships between resilience and distress and physical or mental symptoms are partially mediated by coping. The results reveal levers to strengthen important protective factors for part-time students during times of high distress.

Keywords: Non-traditional students, resilience, coping, stress, COVID-19


Corresponding Author:
Prof. Dr. Hannah Möltner
FOM Hochschule für Oekonomie & Management
Leimkugelstraße 6
45141 Essen
hannah.moeltner@fom.de


 


Homeoffice während der COVID-19-Pandemie: Vergleich verschiedener Probandengruppen bezogen auf unterschiedliche Altersgruppen und Umfang des Homeoffice anhand ausgewählter psychosozialer Faktoren
Liane Scherzinger, Nadine Finger & Martin Kreienkamp

Zusammenfassung
Durch den Ausbruch der COVID-19-Pandemie ist der Anteil der im Homeoffice arbeitenden Erwerbstätigen ab März 2020 in einem kurzen Zeitraum stark angestiegen, um die Ausbreitung des COVID-19-Virus in Deutschland einzudämmen. Die vorliegende Studie vergleicht mithilfe eines quantitativen Verfahrens die Ausprägung von ausgewählten psychosozialen Faktoren der Arbeitszufriedenheit durch das Arbeiten im Homeoffice im Zeitraum kurz nach der ersten COVID-19-Welle im Juli 2020 in Deutschland. Genauer findet eine eingehende Betrachtung der Arbeitsbelastung, des Isolationsempfindens, des Arbeit-Familie-Konflikts und des Autonomiegefühls von Erwerbstätigen an einem Sample von 115 Personen statt. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass das Ausmaß der Arbeitszeit im Homeoffice zu Beginn der Pandemie keinen signifikanten Effekt auf die untersuchten Variablen hat. Jedoch zeigt sich in einen Altersgruppenvergleich, dass jüngere Probanden (18 bis 30-Jährige) ein höheres Isolationsempfinden und ein geringeres Autonomieempfinden aufweisen als vergleichsweise Ältere über 40 Jahren.

Schlüsselwörter: Homeoffice, COVID-19-Pandemie, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsbelastung, Isolation, Arbeit-Familie-Konflikt, Autonomiegefühl


Working from home during the COVID-19 pandemic: Changes in selected psychosocial factors related to age divergence and the working from home extent.

Abstract
Due to the outbreak of the COVID-19 pandemic, the proportion of employed people working from home increased sharply in a short period of time starting in March 2020 in order to contain the spread of the COVID-19 virus in Germany. Using a quantitative method, this study examines the changes in selected psychosocial factors of job satisfaction due to working from home in the period shortly after the first German COVID-19 wave in July 2020. More specifically, an in-depth examination of aspects like workload, feelings of isolation, work-family conflict, and feelings of autonomy among employed individuals takes place with a sample of 115 individuals. The study concludes that the amount of time spent working from home at the beginning of the pandemic has no significant effect on the variables studied. However, a comparison of age groups shows that younger subjects (20 to 30 years old) have felt a higher sense of isolation and a lower sense of autonomy than comparatively older subjects over 40 years old.

Keywords: Working from home, COVID-19 pandemic, job satisfaction, workload, isolation, work-family conflict, sense of autonomy


Corresponding Author:
Liane Scherzinger
Universität Trier
S1lische@uni-trier.de


 

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der stationären Krankenpflege: Erfahrungen aus der Arbeit mit Pflegeteams verschiedener Krankenhäuser
Nicole Stab & Winfried Hacker

Zusammenfassung
Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in Deutschland wird trotz gesetzlicher Forderung nur in einer Minderheit der Betriebe umgesetzt. Zudem sind auch die Prozessschritte unterschiedlich ausgeführt: Der Fokus liegt meist auf der Analyse, während die Umsetzung nicht nachhaltig gelingt. Ziel der Untersuchung war, den Prozess der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung am Beispiel der stationären Krankenpflege nachzuvollziehen. Dazu wurden 773 Pflegende auf 105 Stationen fünf deutscher Krankenhäuser der Maximalversorgung zu ihrem Arbeitserleben, ihrer arbeitsbedingten emotionalen Erschöpfung sowie zu ihrer psychischen Gesundheit befragt. Es wurde exemplarisch untersucht, ob es Unterschiede zwischen den Arbeitsbereichen, hier Stationen gibt. Zudem wurden multiple lineare Regressionsanalysen mit Vorwärtsselektion durchgeführt. Das Vorgehen der Pflegeteams im Rahmen der Ableitung und Umsetzung von Gestaltungsmaßnahmen wurde dargestellt. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Gestaltung eines menschengerechten und nachhaltigen Gesamtprozesses der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung dienen.

Schlüsselwörter: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung, stationäre Krankenpflege, Belastung und Beanspruchung


Psychosocial risk assessment in hospital nursing: Experiences from working with nursing teams of different hospitals

Abstract
Despite legal regulations, the psychosocial risk assessment in Germany is only implemented in a minority of organization. In addition, the execution of the process steps also varies: The focus is usually on the analysis, while the implementation does not succeed sustainably. The aim of this study was to reconstruct the process of psychosocial risk assessment using inpatient nursing as an example. Seven hundred-seventy-three nurses from 105 wards of five German maximum-care hospitals were surveyed about their work factors, their emotional exhaustion, and their mental health. It was examined if there are differences between the wards. Furthermore, multiple linear regression analyses with forward selection were performed. The nursing teams' approaches of deriving and implementing related work design measures were presented. The findings obtained contribute to the human-centered work design and a sustainable overall process of psychosocial risk assessment.

Keywords: Psychosocial risk assessment, hospital nursing, stress and strain


Corresponding Author:
Nicole Stab
Technische Universität Dresden,
Fakultät Psychologie
Arbeitsgruppe Wissen-Denken-Handeln
nicolestab@gmx.de

Corresponding Author:
Winfried Hacker
Technische Universität Dresden,
Fakultät Psychologie
Arbeitsgruppe Wissen-Denken-Handeln
winfried.hacker@tu-dresden.de

 


 


Hätte ich mich doch nur anders entschieden – Einflussfaktoren des kontrafaktischen Denkens nach einem Kauf
Saskia Ricken & Georg Felser

Zusammenfassung
Wer nach einem Kauf weiterhin über die Entscheidung und vor allem über nicht gewählte Alternativen nachdenkt, wird dadurch nicht unbedingt zufriedener. Die vorliegende Forschungsarbeit untersucht ein solches kontrafaktisches Denken nach einer realen Kaufentscheidung. Im Mittelpunkt steht die Frage, von welchen Einflussfaktoren im Kaufentscheidungsprozess das kontrafaktische Denken abhängt und ob es tatsächlich die erwarteten negativen Folgen hat. Hierzu wurden 381 Konsumentinnen und Konsumenten zum Kauf ihres neuen Smartphones befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass das kontrafaktische Denken besonders dann auftritt, wenn Produktvergleiche durchgeführt und dabei Vergleichsportale genutzt werden. Zudem konnte nachgewiesen werden, dass das kontrafaktische Denken mit der Anzahl von Informations- und Kontaktpunkten mit den Produkten zunimmt. Die Entscheidungsdauer und die Häufigkeit der Beschäftigung mit der Kaufentscheidung wurden als weitere Einflussfaktoren identifiziert. Ebenso hat der Entscheidungstyp einen Einfluss. So neigen Maximizer deutlich eher zu kontrafaktischen Gedanken nach einem getätigten Kauf als Satisficer. Die negativen Folgen des kontrafaktischen Denkens sind eine erhöhte Unzufriedenheit und negative Mundpropaganda sowie eine geringere Wiederkaufabsicht.

Schlüsselwörter: Kontrafaktisches Denken, Kaufentscheidung, Bereuen, Vergleichsportale, After-Sales-Service


If only I had decided differently. The influence of counterfactual thinking after a purchase

Abstract
Contemplating about a decision after a buy or thinking about the option which were not chosen does not foster satisfaction. The aim of the present research was to explore the occurrence of such counterfactual thinking after a real purchase decision and to identify influencing factors in the purchase decision process. Additionally, possible negative effects of counterfactual thinking were investigated. For this purpose, 381 consumers were interviewed about the purchase of their new smartphone. The results show that counterfactual thinking occurs particularly when product comparisons are made and comparison portals are used. In addition, it was proven that counterfactual thinking increases, the more information and contact points the customer has. Decision duration and frequency of engagement with the purchase decision were also found to be influential factors. Likewise, decision type has an influence. Thus, maximizers are significantly more prone to counterfactual thinking after a purchase has been made than satisficers. The negative consequences of counterfactual thinking are increased dissatisfaction and negative word of mouth as well as a lower repurchase intention.

Keywords: Counterfactual thinking, buying decision, regret, comparison portal, after-sales-service


Corresponding Author:
Prof. Dr. Georg Felser
Hochschule-Harz
Wirtschaftspsychologie
gfelser@hs-harz.de


 

Evaluierung eines Fragebogens zur Selbsteinschätzung von Führungskompetenzen und -potenzialen: LeadIM 
Kombination und Vergleich mit der deutschen Übersetzung des „Multifactor Leadership Questionnaire“ (MLQ) (Felfe, 2006b)

Christoph Janssen, Manfred Mühlfelder, Stefanie Küchler, Michael Paschen, Katja Karg & Stefan Oenning

Zusammenfassung
Ziel dieser empirischen Studie war der Vergleich und die Kombination des Leadership Questionnaire (LeadIM) mit den Skalen des Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ) von Bass & Avolio (1995) in der deutschen Übersetzung von Felfe (2006b). In einer Stichprobe von 1411 Personen, die beide Fragebögen in einer Online Version ausfüllten, zeigten sich sowohl Überschneidungen als auch Unter-schiede in den
Dimensionen, die mit den jeweiligen Skalen gemessen werden. So zeigte sich zum einen eine hohe konvergente Validität bzgl. der Skalen zur Erfassung transformationaler Führung (MLQ) und aktivierenden/ motivierenden und entwickelnden/fördernden Führungsverhaltensweisen. Zusätzlich erfasst der LeadIM Fragebogen verschiedene Persönlichkeitsfacetten zu personalen Ressourcen von Führungskräften („Protectors“), zum Führungsleitbild („Leadership Mindset“) und zur Eigenmotivation („Boost Factors“).

Schlüsselwörter: Diagnostik bei Führungskräften und Kandidat*innen für Führungspositionen, Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ), LeadIM Leadership Questionnaire, konvergente und diskriminante Validität


Evaluation of a personality questionnaire for the self-assessment of leadership competencies and leadership potential: LeadIM
A combination and comparison with the German Translation of the „Multifactor Leadership Questionnaire” (MLQ) (Bass & Avolio,1995) (Felfe,2006b)

Abstract
The objective of this empirical study was the comparison and combination of the LeadIM Questionnaire with scales of the Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ) of Bass & Avolio (1995) (German translation of Felfe (2006b)). A sample of 1411 from different hierarchy levels and with various leadership experience completed both questionnaires in a combined online version. The results show both correlations and differences between the two questionnaires. Both reveal high convergent validity concerning a transformational leadership mindset and strategies. In addition, the LeadIM measures various psychological resources (protectors), the general leadership mindset and personal motivators (boost factors).

Keywords: Leadership diagnostics, Multifactor Leadership Questionnaire (MLQ), Multidimensional Leadership Feedback (LeadIM), convergent und discriminant validity


Corresponding Author:
Christoph Janßen
Profil M Beratung für Human Resources
Management GmbH und Co. KG
www.profil-m.de
christoph.janssen@profil-m.de

 


 

26. GWPs Fachtagung in Essen

 


 

Wirtschaftspsychologie
25. Jahrgang · Heft 1 · 2023

Pabst, 2023
ISSN 1615-7729
Preis: 12,50 € | ebook: 9,00 €

 

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